Beiträge von Sencer

    Zitat

    Original geschrieben von Brainstorm
    Die Frage ist das Problem mit der USB-TV Box. Warum bleibt der Computer dabei ständig hängen.


    Bleibt er schon beim gucken hängen? Oder nur beim aufnehmen? Falls letzteres, liegt es sehr wahrscheinlich an der Festplatte - die sind nämlich im 2,5" Format recht langsam, v.a. wenn die Platte schon 3 drei Jahre alt.


    Zitat

    Leider habe ich keinen USB 2.0 Anschluß dran, der ist nur über eine PCMCIA Karte "nachgerüstet".
    [...]
    Ist der Rechner oder die Grafik für TV-Betrieb zu langsam? Oder liegt es am nicht perfekten USB Anschluß? Oder an was sonst?


    An Rechner/Grafik selbst liegt es nicht (du kannst ja nochmal die Hardwareanforderungen vom Hersteller checken). Es kann sein, dass das Gerät vielleicht nur mit USB1.1 betrieben wird. Oder wenn du noch andere Geräte per USB angeschlossen hast, dass diese sich die Geschwindigkeit teilen müssen.


    Dürfte ggf. auch Probleme machen in Bezug auf eine USB-Platte machen. Solltest du vermutlich vorab mal testen, bevor du was kaufst.


    edit:

    Zitat

    Der RAM ist schon bissel wenig.


    Wofür zu wenig? Mag sein, dass es etwas eng wird, wenn man glecihzeitig und oft zwischen Outlook, Firefox und Openoffice hin- und hergewechselt, und parallel noch viele Programme im Hintergrund laufen hat. Ansonsten kann man mit 512 MB auch gut hinkommen - bei mir muß selten geswappt werden. Läßt sich ja eigentlich leicht prüfen ob das der Flaschenhals ist.

    Re: Neuer PC. Komplett oder Einzelteile selbst zusammenstecken?


    Gerade im unteren Preissegment lohnt sich das selber zusammenbauen in der Regel nicht. Die Ausnahme it natürlich man verfolgt den Hardwaremarkt und hat sehr konkrete Vorstellungen darüber was man in die Kiste packen will - aber ich vermute, dann hättest du gar nciht erst hier gefragt.


    Soll er schneller als dein alter Rechner/Notebook sein? Falls ja, solltest du erwähnen was das für einer ist.


    Zitat

    Also zum einen soll der PC hauptsächlich als Arbeitstier dienen. Zum Spielen hab ich meinen C64 :) Technische Fähigkeiten zum Spielen, sind also nicht erforderlich.
    [...]
    Ansonsten reicht eigentlich Standart, für Textverarbeitung, Internetforen, und um die Fotos von der Digicam auszulesen, braucht man keine Spitzenleistungen. :)


    Für die Anforderungen reicht eigentlich jeder herkömmliche PC, auch in Bezug auf Video, wo die Limitierung in erster Linie die Geschwindigkeit der Festplatte ist - nur 600GB ab Werk wird man in der Regeln nicht bekommen, sind aber schnell nachgerüstet.


    Da du keinen preislichen Rahmen genannt hast, fange ich mal von unten an:
    Schnapp dir diesen Rechner für 199,-
    http://real.de/container/angeb…gebot=48158&objectMore=83


    Und dann eben noch eine Platte wie die:
    http://www.kmelektronik.de/mai…Detail&ArtNr=12165&Shop=0 (220,- 500GB)
    oder die
    http://www.kmelektronik.de/mai…Detail&ArtNr=12165&Shop=0 (370,- 750 GB)

    ruag:


    Ich bezweifle, dass du dich ernsthaft mit den kalten Krieg beschäftigt hast. Sonst würdest nicht so etwas wie "Es ist schon eine große Wunde im amerikanischen (oder der gesamten "westlichen" Welt) Sicherheitsgefühl, meines Erachtens noch größer als während des kalten Krieges" schreiben. Das Sicherheitsgefühl war damals nicht höher, ganz im Gegenteil. Und auch die übrigen Vermutungen die du anstellst, passen nicht auf die Fakten:


    Zitat

    Original geschrieben von ruag
    Und genau diese Art von Reaktion (verschärfte Sicherheitskontrollen, Diskussion über Einschränkung persönlicher Freiheit aka Big Brother, andauernde Warnungen der Geheimdienste über kurz bevorstehende Anschläge, vor allem die Unberechenbarkeit des Gegners wann, wo und auf welche Art es zum Anschlag kommt) lässt dem kleinen Bürger, der die Auswirkungen direkt und am eigenen Leib erfährt, die Gefahr präsenter erscheinen als eine mögliche Vernichtung durch den atomaren overkill.


    Der feine Unterschied ist die permanente Erinnerung an die mögliche Gefahr dass es jederzeit und überall zu erneuten unberechenbaren Anschlägen kommen kann.


    Der Gegner war damals greifbar, bekannt, halbwegs berechenbar und sofort als solcher zu erkennen, ein möglicher "Schläfer" in der direkten Nachbarschaft lässt einen eben unruhiger schlafen als der böse Russe hinter dem eisernen Vorhang.


    Noch nie von dem AUsdruck "Red Scare" gehört?
    Es gab zu Zeiten des kalten Krieges regelmäßig Drills wie man sich zu verhalten habe bei einem Angriff mit Nuklearwaffen. Lies doch nochmal nach wie die Hysterie zu McCarthy Zeiten um sich geschlagen hat; da wurden auf die vagsten Beschuldigungen oder Vorwürfe hin, dass jemand von der Gesinnung her Kommunist sei, um seine Zukunft gebracht. Selbst vor Hollywood hat es nicht halt gemacht (HUAC schonmal gehört? Die Ausweisung Charly Chaplins bekannt?). Kennst du den Spielfilm Manchurian Candidate (1962), welcher das Konzept des Schläfers behandelte? Domino-Theorie & Vietnam-Krieg noch im Gedächtnis? Khrushchevs "We will bury you" an "den Westen"? Ist dir "Doomsday Clock" ein Begriff, welche symbolisch die verbleibenden Minuten der Meschheit runterzählte? Missile Gap? Mal in die Reden von Nixon gehört/geschaut?
    http://www.watergate.info/nixon/60-08-21_communism.shtml

    Zitat

    The major problem confronting the people of the United States and free peoples everywhere in the last half of the 20th century is the threat to peace and freedom presented by the militant aggressiveness of international communism. A major weakness in this struggle is lack of adequate understanding of the character of the challenge which communism presents.


    Oder Reagan:

    Zitat

    Let’s not delude ourselves, the Soviet Union underlies all the unrest that is going on. If they weren’t engaged in this game of dominoes, there wouldn’t be any hot spots in the world.


    Da muß man nicht mal groß suchen, es gibt zahllose solche Zitate, und war auch zu Wahlkampfzeiten immer beliebt, weil die Leute auf so etwas eingestiegen sind. Die Gefahr und die Angst war sehr präsent bei den Menschen, und hat sie wie oben gezeigt auch in ihrem Alltag berührt.


    Aber die Tatsache, dass du so denkst, unterstreicht eigentlich nur meine Empfehlung sich mal die Dokumentation "Power of Nightmares" anzuschauen, wo es um genau diese Angst geht.


    Printus schreibt:

    Zitat

    Seit 9/11 hat sich das irgendwie schleichend verändert. Plötzlich sind die Islamisten und der arabische Terror ein allgegenwärtiges Thema, es beeinflußt unsere Politik, unser Sicherheitsgefühl - ich bin erst letzte Woche mit dem Zug von Köln nach Bremen gefahren und fühlte mich nicht unsicher, aber man steigt weniger unbefangen in den Zug als vor dem zum Glück misslungenen Anschlag. Es gibt die Vogelseuche, Rinderwahnsinn, Arbeitslosigkeit, wenig Geld, Gedanken über die Rente, die Gesundheitsreform, allgemein die Zukunft.


    Die "Unbefangenheit", die zumindest ich zwischendrin mal empfunden habe, ist einfach weg inzwischen. Und ich glaube daß es vielen so geht, insofern hat der 9.11 sehr viel verändert.


    Anschläge auf Züge in Deutschland gab es früher bereits, und auch Terrororganisationen sind in Deutschland nicht unbekannt. Die größten Waffenarsenale werden Meines Wissens übrigens immer wieder bei rechtsradikalen Vereinigungen ausgehoben, die es ja nun auch nicht erst seit gestern gibt. Das Thema Tierseuchen, Rente, Arbitslosigkeit, Gesundheitsreform etc. stammen alle aus den 80ern (!). Der Unterschied ist wohl eher der, dass du mit zunehmenden Alter mehr Interesse an politischen Themen bekommen hast, und diese als (jüngerer) Jugendlicher eher ignoriert hast - das ist in gewissem Maße normal. Du wirst dich vermutlich auch bald über die "schlimme Jugend heutzutage" beschweren...



    Ich bezweifle übrigens, dass die Opferzahlen von Terroranschlägen in westlichen Ländern, jemals auch nur annähernd in die Gegend von den Zahlen der Verkehrstoten gelanden werden (in den USA zwischen 40-50.000 jedes Jahr, in Deutschland zwischen 5.000-7.000 jedes Jahr). Und trotzdem schaffen wir es irgendwie mit dieser Gefahr und Angst klarzukommen, ohne dass wir nachts da liegen und darüber grübeln wie die Welt den Bach runtergeht und wie wir das Problem der vielen Verkehrstoten in den Griff bekommen können.

    Re: Offene WLANs werden teuer


    Zitat

    Original geschrieben von BigBlue007 einer Entscheidung des LG Hamburg


    LG Hamburg - das sind doch die mit dem Heise-Urteil, dass Webforen-Betreiber dazu verpflichtet werden sollten alle Beiträge vorab zu kontrollieren... :rolleyes: Scheint als wüßten die üblichen Verdächtigen an welchem LG man mit welchen Forderungen durchkommen kann.


    Ich denke dauerhaft wird sich die Rechtsprechung so nicht halten. Es sei denn politisch wird etwas in der Richtung passieren - das Verbieten von Verschlüsselung, von Anonymisierungsdiensten und die Razzia bei der gezielt auch TOR-Server kassiert wurden, läßt jedenfalls zweifelsfrei erkennen, dass es auch in deutschen politischen Kreisen Leute gibt, welche Deutschland mit Überwachungsmöglichkeiten ausstatten möchten wie man sie sonst eigentlich nur von undemokratischen Staaten kennt.

    Zitat

    Original geschrieben von ruag
    Es ist schon eine große Wunde im amerikanischen (oder der gesamten "westlichen" Welt) Sicherheitsgefühl, meines Erachtens noch größer als während des kalten Krieges.
    Da hat meinen Gegner wenigstens gekannt und konnte einigermaßen absehen was der Gegner veranstaltet.


    Das ist eine grobe Fehleinschätzung deinerseits. Zu Zeiten des kalten Krieges waren auf beiden Seiten hunderte Nuklearwaffen vorhanden. Zu dem Zeitpunkt wurde der Ausdruck "Megadeath" geprägt für Millionen Tote, die man erwartete, wenn es zum Ausbruch eines Krieges gekommen wäre. Und nicht nur die Kuba-Krise hat gezeigt, wie realistisch die Befürchtung eines solchen Ausbruchs tatsächlich war.
    Dem gegenüber stehen heute Terroristen bestenfalls mit "ein bißchen Sprengstoff" gegenüber. Aber genau da ist ja auch die Definition des Terrors. Der Sicherheitsexperte Bruce Schneier hat es am treffendsten ausgedrückt:


    Zitat

    The point of terrorism is to cause terror, sometimes to further a political goal and sometimes out of sheer hatred. The people terrorists kill are not the targets; they are collateral damage. And blowing up planes, trains, markets or buses is not the goal; those are just tactics. The real targets of terrorism are the rest of us: the billions of us who are not killed but are terrorized because of the killing. The real point of terrorism is not the act itself, but our reaction to the act.


    And we're doing exactly what the terrorists want.


    Quelle: http://www.wired.com/news/columns/0,71642-0.html


    Wer es immer noch nicht kennt, sollte sich die dreiteilige BBC Dokumentation "Power of Nightmares anschauen":
    http://www.archive.org/details/ThePowerOfNightmares (oder Google-Video)
    http://en.wikipedia.org/wiki/The_Power_of_Nightmares (u.a. Ansätze für Kritik)

    Zitat

    hat es die Welt verändert?


    Das Eintreten des Ereignisses hat jedenfalls eine "Kettenreaktion" ausgelöst die noch viele Jahre in die Zukunft wirken wird.


    Wenn man pedantisch sein wollte, könnte man versuchen zu differenzieren, wieviel davon auf die (frei gewählten) Reaktionen auf die Anschläge zurückzuführen ist, und wieviel davon direkte quasi-mechanistische, bzw. kaum vermeidbare Folgen des Anschlages waren. Das trifft aber auf viele einflußreiche Ereignisse der "Weltgeschichte" zu. Bspw. dürfte es interessant sein wie der Krieg im Irak historisch zugeschrieben wird. Einerseits ist es schwer vorstellbar, wie die US-Regierung die Zustimmung für diesen Krieg im eigenen Land hätte bekommen können, wenn die Anschläge vom 11. Sept. nicht stattgefunden hätten. Andererseits ist aber unzweifelhaft klar, dass der Irak unter Saddam keinerlei Rolle in Bezug auf die Anschläge oder gar das Fördern von gewalttätigen Islamisten spielte. In der Rhetorik der US-Regierung ist der Irak-Krieg aber ein "entscheidender Teil des Kriegs gegen den Terror".


    Fakt ist, dass die Anschläge vom 11. September als _der_ symbolische Stellvertreter für "den internationalen Terrorismus" verwendet wird, teilweise auch wegen der medial hochverwertbaren Bilder (Rauch aus U-Bahn-Eingängen in London, oder terstörte Busse und Züge stehen dahinter weit zurück). Fakt ist auch, dass eben eben jener Terror, bzw. die Angst davor, innenpolitisch in vielen Ländern als Grundlage für eine Vielzahl von Maßnahmen benutzt wird, welche Bürgerrechte, Menschenrechte und Freiheiten betrifft.


    Zitat

    Die Welt verändert sich ununterbrochen, dafür braucht es keine Terror-Anschläge und keine Katastrophen.


    Absolut richtig. Dennoch sind diese Änderungen nicht immer gleich beliebig. Und manche Ereignisse können der Geschichte eben einen nachhaltigeren Stempel aufdrücken, bzw. Ruck in eine Richtung geben. Ansonsten wären einem wohl nicht Dinge bekannt, wie die Boston Tea Party, der Prager Fenstersturz, der Reichstagsbrand, das Attentat von Sarajevo usw.
    Ich denke man kann nicht abstreiten, dass zumindest symbolisch (über die kausale Relevanz kann man sicher diskutieren), die Anschläge vom 11. September "der Geschichte" ihren Stempel aufgedrückt haben.

    Re: Bestes Hosting Angebot für max. 5 Euro/Monat


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    Bestes Angebot bisher: HostEurope Webpack L


    Ich kann dir zwar kein günstigeres Angebot nennen, würde dir aber empfehlen Hosteurope zu nehmen. Die Leistung von denen ist nämlich von sehr guter Qualität, wir waren mit fussball-forum.de über mehrere Jahre dort und haben was Stabilität und Erreichbarkeit angeht, sehr positive Erfahrungen gemacht (selbst wenn man für ein Shared-Hosting Paket auch mal stark an den Ressourcen gezogen hat).


    Dürfte wohl kein Zufall sein, dass AFAIK auch alle Grafiken von TT und BMW-Treff von einem Hosteurope Webpack ausgeliefert werden. ;)

    Zitat

    Original geschrieben von anhi
    Zentrale bildet das "Arcor WLAN Modem 100" von Zyxel, das ich zu meinem Arcor-Anschluß dazubekommen habe


    Das habe ich jetzt auch seit fast zwei Jahren im Einsatz.


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    - WPA-Verbindungen mit dem Notebook bekomme ich nicht hin,


    Läuft bei mir sowohl mit Windows als auch mit Linux ohne Probleme.


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    Die Firewall-Einstellungsmöglichkeiten finde ich ziemlich merkwürdig; wenn ich Windows updaten will, muss ich erst mal die Router-Firewall 'runterfahren.


    Habe ich nie machen müssen, als ich noch Windows benutzt habe. Hast du denn Restriktionen für den Verkehr nach außen eingeführt? Von sich aus blockiert die Firewall ja eigentlich nichts, und wenn du die "falschen" Regeln eingegeben hast, dann nützt ein anderer Router auch nicht viel...


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    Häufiger mal Verbindungsabbrüche bei Internet-Verbindungen;


    Das hatte ich mit Windows auch - die sind aber seit dem Umstieg auf Linux bei mir verschwunden. Ich schiebe es auf die schlechten Intel-Treiber (mag mich aber irren...) für meinen 2200BG chipsatz. Treiberupdate von der Intel-Seite hatte damals wenigstens etwas geholfen. Mittlerweile wie gesagt keine Probleme mehr mit Linux.


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    Macht das wohl Sinn zu versuchen, den WRT54 hinter dem Arcor WLAN Modem 100 einzusetzen? Dieses nur als DSL-Modem zu sehen?


    Da habe ich leider keine Erfahrungswerte mit und kann dir nicht helfen. Die WRT54 sind zwar gute Teile, gerade wenn man gerne mit der Software drauf frickeln möchte, aber wenn die oben genannten Probleme der Hauptgrund sein sollten, würde ich mir das mit dem Wechsel vielleicht nochmal überlegen.