Beiträge von Sencer

    Für mich das beeidruckendste: Zugverbindungen.


    Man gebe einfach zwei Städte in die Google-Suche ein, und man erhält einen Link auf bahn.de direkt zu den aktuellen Verbindungen (oder wenn man noch eine Uhrzeit angibt, halt zur jeweiligen Uhrzeit). Damit ist es für mich schneller und bequemer über google nach den Zugverbindungen zu suchen, als es über die Bahnseite zu machen, die (zumindest früher) schon in Verzweiflung geriet, wenn man das "Hbf" am Städtenamen wegließ und mir bei machen Bahnhöfen selbst bei absolut identischer Schreibweise trotzdem noch mal eine Zwischenseite mit Auswahlbox präsentieren mußte.

    Die beiden Router die ich hatte, haben eine Verbindung auch dann noch offen gehalten, wenn nur regelmäßig Anfragen von Außen kamen (die aber gar nicht "durch" den Router gelangten). Habe es schon mehrfach beobachtet gehabt, dass noch lange Zeit nach AUsschalten aller Rechner die Verbindung offen stand.


    Dazu sollte man wissen, dass es mittlerweile riesige Botnetze gibt, die systematisch verschiedene IP-Bereiche abscannen und versuchen in Rechnern mit veralteter/fehlerhafter Software einzudringen. Im Schnitt dauert es nur wenige Minuten bis man mit einem Rechner im Netz angegriffen wird.


    http://news.netcraft.com/archi…es_in_use_as_botnets.html


    (eins der getesten Netze war auch der T-Online-IP-Bereich).



    Das würde für euren Fall heißen, dass es nicht unbedingt ein Fehler seitens T-Online sein muß (wobei ich das nicht völlig ausschließen würde). Allerdings sind deinen Bekannten natürlich mangelhafte Sorgfaltspflicht anzurechnen, dass sie weder das Online-Sein des Routers (Lämpchen), noch die Rechnungen zeitig kontrolliert haben. Kann man nicht auch online bei T-Online sehen, wieviele Minuten man pro Monat noch hat?


    Dass man so unbeholfenen Leuten einen Router und den entsprechenden Tarif verkauft hat, mag vielleicht (!) ein etwas weniger positives Licht auf T-Online werfen - aber in die Mitverantwortung kann man sie deswegen m.E. nicht ziehen.


    Wie sich allerdings gerade T-Online Kunden davor scheuen, zu Arcor zu wechseln, weil sie mal was schlechtes gehört haben, ist mir völlig schleierhaft. Zum einen passieren Fehler überall - zum anderen sticht T-Online ja noch nicht einmal positiv dabei hervor, wenn es darum geht diese Fehler zügig und zur Zufriedenheit aller zu lösen (wie es bei vielen über-bürokratisierten Firmen der Fall ist).

    Re: Re: GPRS Kosten in den USA


    Zitat

    Original geschrieben von Axelchen
    Es ist sogar wesentlich billiger, ab 7 ct/10 kB, bei 10 kB-Taktung. Zumindest auf http://www.eplus.de sind die Roamingpreise sehr detailliert und trotzdem übersichtlich dargestellt, da habe ich bisher noch alles gefunden.


    Allerdings ist da AFAIK irgendwas nicht ganz in ORdnung. Meine Rechnung vom Februar:


    12. 04.02 14:24:44 Internet Portal GT 4,000 KB 0,7721
    13. 15:29:22 Internet Portal GT 2,000 KB 0,7721
    14. 05.02 05:16:00 Internet Portal GT 56,00 KB 0,7721
    15. 07.02 11:27:38 Internet Portal GT 10,00 KB 0,7721


    In der Rechnung steht T-Online USA (die laut Preisliste ja auch im 100KB-Takt abrechnen) - allerdings habe ich drüben definitiv nur Cingular und manchmal AT&T benutzt, weil ich mich vorher genau über die Kosten informiert hatte.


    Ich habe nach den ersten Tagen als die Verbindungen im Quickcheck online erschienen nachgefragt, weil die Summe zu hoch war - und habe meine Antwort nach 5 Wochen (kurz nachdem ich wieder in Deutschland war) bekommen (nicht fallbezogene Standardantwort) - habe es konsequenter Weise in der Zwischenzeit auch nicht genutzt.


    Ich würde dir - falls verfügbar jedenfalls empfehlen es zumindesten in den ersten Tagen nur einmal zu nutzen und dann ~ 3-6 Tage zu warten bis es im Quickcheck erscheint und die Abrechnung auch korrekt ist. (Ist ja nicht auszuschließen, dass ich mich vertue, da ich es leider jetzt nicht mehr nachweisen kann.)




    Im übrigen war nach meiner Erfahrung der Empfang generell sehr schlecht - obwohl ich nicht unbedingt auf dem Land war (Bay-Area/SF, CA), aber immerhin hat es trotzdem immer dort wo Empfang war, auch mit GPRS funktioniert (laut Anzeige theoretisch - und die wenigen Male wo ich es tatsächlich probiert habe...)


    > Dann habe ich wohl verloren denn ich bin Mitten in "Mutter Natur", kann froh
    > sein wenn es da ein Klohäuschen gibt...


    Gerade in solchen Gegenden sind (wenn überhaupt) die Analognetze stärker vertreten, und weniger die GSM-Netze - auch weil man mit weniger Basisstation mehr Fläche abdeckt (IIRC).

    Re: Kleine HTML-Frage - Was hat ein ?3 hinter einem Link für Auswirkungen?



    http://www.w3.org/TR/REC-html40/intro/intro.html#h-2.1.2


    Zitat


    2.1.2 Fragment identifiers


    Some URIs refer to a location within a resource. This kind of URI ends with "#" followed by an anchor identifier (called the fragment identifier). For instance, here is a URI pointing to an anchor named section_2:


    http://somesite.com/html/top.html#section_2



    Alles vor dem # ist also (eigentlich) unbedingt notwendig, weil es das Dokument genau identifziert, alles nach (einschließlich) dem # identifiziert ein bestimmtes Fragment innerhalb des Dokuments, und wir vom Client in der Regel dazu benutzt, an die angegebene Stelle innerhalb des Dokuments zu springen.


    Wie high-tower richtig schreibt wird mit dem Aufruf seite?2#ding der Parameter mit dem Namen 2 gesetzt und zwar auf einen leeren String (entspricht also auch seite?2=#ding) - wenn man es wegläßt wird der Parameter gar nicht gesetzt (null), was durchaus ein Unterschied ist.


    Es hängt aber vom Webserver bzw. der dahinterstehenden Anwendung ab, ob dies tatsächlich zu unterschiedlichem Verhalten (sprich einem anderen Dokument) führt - wegen der Umstände würde ich in deinem Fall aber auf ein sehr deutliches Ja tippen..

    Regel 1: Komplexität reduzieren
    Regel 2: Aufgabe rekursiv in kleinere Teilaufgaben zerlegen, bis es bewältigbare Stückchen sind.


    Zitat

    Original geschrieben von DADAMAN
    Ich soll mittels PHP und MySQL eine "Versionsverwaltung" programmieren. Diese Software soll im Nachhinein aber noch um andere Prozesse erweiterbar sein.


    Das Wort Prozess wird in der Umgangssprache für zahlreiche verschiedene Sachen verwendet, du solltest versuchen festzulegen was mit einem Prozeß in diesem Zusammenhang gemeint ist. Was genau willst du abbilden? Welche Teile sind davon betroffen? usw.


    In erster Linie geht es vor allem darum einzuschränken. Man bekommt gerne mal Aufgaben wie ein möglichst flexibles System zu schreiben, das sich ohne Änderungen in jede erdenklichen Art und Weise anpassen lassen soll, das ist aber a) seltenst tatsächlich was benötigt wird und b) meistens viel zu teuer, aufwendig und komplex, als das es irgendjemand bezahlen oder benutzen möchte - und natürlich muß dann für die Änderungen die nachher tatsächlich benötigt werden, trotzdem noch der Code angepaßt werden.


    Das wichtigste für dich dürfte sein, den richtigen Weg zu finden das zu kommunizieren. Das ist insbesondere dann schwierig, wenn es sich um (Entiwcklungs-)Unerfahrene Leute handelt.


    Zitat

    Dazu muß ich erklären das die Software einen Freigabeprozess durchläuft, der durch die Versionsverwaltung dargestellt wird. Dieser Prozess besteht aus 3 Schritten. Erstellen->Freigabe->Freigabe.


    Dann brauchst du bis hierher im Prinzip nur ein einzelnes Meta-Datum zu dem Objekt was versioniert wird: den Status. Falls die Objekte um die es geht ebenfalls in der Datenbank gespeichert werden, kannst du die jeweilige Tabelle um ein Feld erweitern, und dort einen Quer-Verweis speichern zu einer zweiten Tabelle, welche die möglichen Zustände enthält. Wenn du Zustände nur in eine Richtung durchlaufen werden können sollen, dann kannst du zu den Zuständen ebenfalls noch weitere Informationen ablegen (bspw. alle möglichen Folgezustände).


    Du erwähnst es zwar nicht explizit, aber vermutlich wirst du auch die Historie jeden Objekts speichern wollen, also wann er welche Zustandsänderungen durchgemacht hat.


    Außerdem bleibt auch die Frage nach Benutzerverwaltung ungeklärt, darf jeder alles, oder gibt es verschiedene Berechtigungsgruppen?


    Zitat

    Bedingung für die spätere Erweiterbarkeit ist, dass der PHP Code von jeglichen Änderungen unangetastet bleibt um weitere Module einfacher einbinden zu können. Daraus folgt -> Der Prozess muß durch die Datenbank abgebildet werden.


    Kommen später nur neue Zustände hinzu, oder soll es in jede Richtung änderbar bleiben? Welche "Module" sind gemeint? Wie gesagt, allgemein erweiterbar in jede denkbare Richtung ist eine unrealistische Aufgabenstellung.


    Zitat

    Wenn ich das System also zu einem späteren Zeitpunkt erweitern wollte, müsste ich den neuen Prozess mit X Schritten nur in die DB eintragen und schon wäre er implementiert und es müssten nur noch die benötigten Formulare dazu gestaltet werden.


    Wie gesagt, mußt du ersteinmal eine klarere Vorstellung davon bekommen was ein "Prozeß" in deinem konkreten Fall ist. Sehr hilfreich sind auch Papierprototypen, in denen du einfach mal die Benutzermasken und deren Abfolge auf Papier bringst, und mögliche Abläufe simulierst.


    Zitat

    Die Frage ist nur, wie mache ich das? Habe mir jetzt schon 2 Tage den Kopf zerbrochen aber bin noch nicht zu einer Lösung gekommen.


    Programmier doch einfach erst mal ein paar schnelle Prototypen die so gerade das nötigste machen, und versuch von dort konkret Schritt für Schritt jede "Dimension" in die es flexibel sein muß nach und nach einzupflegen, durch reines nachdenken, wirst du (insbesondere als Anfänger keine Lösung finden.

    Re 1: Phantomzeichen.


    Das liegt an verschiedenen Zeichen-Encodings. Ganz einfach gesagt, hat jedes Dokument neben den Zeichen die du getippt hast, noch "Meta-Informationen" für welches Encoding es gedacht ist. Beim Copy & Paste geht diese Information verloren, und es bleibt dem Zufall überlassen wie die Zeichen interpretiert werden. Aufgrund bestimmter historischer Gegebenheiten macht es bei den meisten "normalen" Buchstaben keinen Unterschied, es sei denn es macht eben einen Unterschied ( :D ).


    Falls dich die Hintergründe interessieren:
    http://intertwingly.net/stories/2004/04/14/i18n.html
    http://www.joelonsoftware.com/articles/Unicode.html


    und weiterführende Links.

    Zitat

    Aber ich glaube nicht, dass es direkt an meiner rechenleistung und auch auslastung liegt. denn wenn ich per skype telefoniere, ist dies die einzige, laufende anwendung, während des gesprächs. mein 1,5GHz centrino mit 512MB sollte auch genügend rechenleistung bringen. ebenso glaube ich kaum, dass es an meiner 1Mb-arcor-flatrate-leitung mit fastpath liegt.


    Ich glaube auch nicht, dass es daran liegt. Das war ja, dass was ich versucht habe zu erklären.


    Zitat

    oder gibt es denn tatsächlich keinen relevanten qualitätsunterschied zwischen einer software-lösung und dem VoIP-telefon, weil dieses am jeweiligen anbieter liegt.


    Ja, es gibt in der Regel keinen Qualitätsunterschied zscihen Softphone und Hardware-Endgerät. In deinem Fall würde ich auf drei Sachen tippen:


    - Wenn du hinter einem Router sitzt, dann könnte es sein, dass deine Gespräche über einen weiteren Skype-User geroutet werden, und deine Anbindung zu ihm nicht besonders gut ist. Normalerweise sollte die Software das selber regeln, und es wechseln. Was du tun könntest: Abwarten.


    - Skype routet die Gespräche in das Land in das du telefonierst auf möglichst billigem Weg und nimmt dadurch sozusagen die schlechte Qualität in Kauf. Das ist auch das was viele sehr billige Call-By-Call Anbieter machen. In dem Fall einfach mal beim Skype-Support beschweren, und hoffen, dass es irgendwann besser wird, oder noch besser: Alternative Möglichkeiten wie sipgate testen. Vielleicht ist deren Routing der Gespräche in das Land besser.


    - Eine dritte Möglichkeit ist, dass deine Audioeinstellungen nicht ganz korrekt sind. In diesem Fall soll folgendes Vorgehen schon manchen geholfen haben:
    * Skype beenden (komplett, also auch aus der Taskeiste)
    * Folgende Datei öffnen:
    "C:\Dokumente und Einstellungen\[winuser]\Anwendungsdaten\Skype\[skypeuser]\config.xml"
    * Im Bereich <Call> bis </Call> folgende Zeile einfügen: <AGC>1</AGC>, also bspw. so:
    <Call>
    <AGC>1</AGC>
    <IncomingPolicy>everyone</IncomingPolicy>
    <MicVolume>255</MicVolume>
    </Call>
    *Datei speichern und schliessen, Skype starten und erneut ausprobieren


    AGC steht für Automatic Gain Control, und Skype steuert so u.a. bspw. die Lautstärke deines Mikrofoneingangs - das kann einen Einfluß die von dir beobachteten Effekte haben.