Beiträge von Steinbrenner

    Auf jeden Fall würde ich vorher die Stimmungslage in der Nachbarschaft sondieren. Inbesondere in kleinere Orten (wobei es auf dem Land bei 8500 EUR schon ein sehr guter Standort sein muss) laufen die Leute häufig Sturm gegen Sendeanlagen, gründen Bürgerinitiativen und machen dich u.U. auf Jahre zum Geächteten, der all ihre gesundheitlichen Probleme verursacht haben soll.


    Den Vertrag solltest du vor Unterzeichnung unbedingt mit einem Anwalt durchsprechen. Laufzeiten von mehr als 10 Jahren würde ich persönlich nicht akzeptieren - man weiß nie, was kommt, und 20 oder 25 Jahre sind eine verdammt lange Zeit. Bestehe darauf, dass Erweiterungen nur mit deiner Zustimmung erfolgen dürfen. Untervermietung und Exklusivrechte ausschließen - wenn die Konkurrenz auch auf dein Dach will, kannst du direkt mit denen einen Vertrag machen und kommst finanziell deutlich besser weg.

    Zitat

    Original geschrieben von Betamax
    Früher (bis vor wenigen Monaten) gab es mehr oder weniger ein Richtfunkverbot bei der Telekom, es wurden Mietleitungen genommen.


    Ich kenne einige D1-Standorte in meiner Region, die schon mehr als 10 Jahre auf dem Buckel haben und per Richtfunk angebunden sind.


    Allerdings ist erkennbar, dass es ein Basisnetz mit den für die Outdoor-Versorgung notwendigen Standorten gibt, die generell per Kabel angebunden werden. Bei diesen Standorten hat die DTAG Telefonleitungen auch zu den entferntesten Fernsehumsetzermasten legen lassen, auch wenn Richtfunk bestimmt deutlicher billiger gekommen wäre.


    Im Gegensatz dazu gibt es Standorte, wo man nur ein paar Meter hätte buddeln müssen, die aber per Richtfunk angebunden sind. Die sind z.B. öfters entlang der Autobahnen zu finden und nicht unbedingt notwendig, sprich es würde ohne sie dort kein Funkloch geben. Wenn die BTS ausfällt, versorgt eben die Nachbar-BTS mit -90 statt -60 dBm.


    Das scheint deren Strategie zu sein, um die Ausfallsicherheit zu erhöhen. Bei VF, E+ oder O2 die richtige Schüssel stilllgelegt, schon sind alle Sender in einem Landstrich vom Netz. Bei D1 kenne ich nur Direktverbindungen, eine gestörte Richtfunkstrecke hat also nur Auswirkungen auf eine BTS.

    Ziel war es, zwei Datenbestände in unterschiedlichen Formaten zusammenzuführen. Ist mittlerweile erledigt, da ich mir dafür mittlerweile selbst ein Script geschrieben habe. Es ging mir nur darum zu erfahren, ob vielleicht bereits ein Tool oder Script kursiert.

    Hat jemand einen Tipp parat, wie ich auf die Schnelle eine CLF-2.0-Datei ins 3.0-Format konvertieren lassen kann? Ich habe es gerade mit Celltrack probiert (auf 2.0 stellen, importieren, auf 3.0 stellen, exportieren), aber das funktionierte nicht.

    Zitat

    Original geschrieben von schinge
    T-Mobile scheint im nördlichen BW jetzt mit UMTS weiter aufs Land raus zu drücken.


    Nicht nur dort. Am Wochenende war ich auf der Ostalb und im Donauried und habe nicht schlecht gestaunt, was für Kuhkäffer da mittlerweile mit UMTS versorgt werden, während manche Orte im Stuttgarter Umland mit deutlich mehr Einwohnern und teils auch bedeutenden Industrieunternehmen bis heute nicht einmal einen Hauch 3G abkriegen...

    Zitat

    Original geschrieben von Hacilem
    wird offenbar gerade massiv UMTS aufgerüstet, kann das sein?


    In Stuttgart sind in den letzten drei bis vier Monaten etwa 20 neue UMTS-Sender in Betrieb gegangen. Die UHS am Fernmeldeturm funkt jetzt im zweiten FDD-Block und ist immer noch nützlich als Lückenfüller, insbesondere im eng bebauten Westen. Nur Botnang ist als einziger Stadtteil immer noch UMTS-unversorgt.


    Im Umland herrscht beim UMTS-Ausbau seit drei Jahren nahezu Stillstand. Peinlich ist insbesondere die schlechte Versorgung von Nürtingen und Leinfelden-Echterdingen.


    EDGE läuft hier an allen mir bekannten Siemens-BTS (also alles, was von 2004 bis Anfang 2006 neu aufgebaut wurde) und vereinzelt auch schon bei Nokia-BTS, bei Dualband-Standorten allerdings nur über die 1800er-Zellen.

    Die Nachlässigkeit von T-Mobile ist schon auffällig:


    In Metzingen wurde im letzten Jahr ein Schornstein, an dem T-Mobile seine Antennen hatte, abgerissen. Jetzt hat T-Mobile als einziger NB nur noch einen einzigen Senderstandort in einer 20.000-Einwohner-Stadt, in der sich täglich tausende von auswärtigen Einkaufsgästen tummeln. Entsprechend ist das Netz am Wochendende häufig dicht.


    In Dettingen/Teck hat T-Mobile seinen Sender nach Kündigung durch den Vermieter einfach abgeschaltet und erst danach begonnen, am Sendemast vom O2 seine Antennen zu installieren. Bei einer üblichen Kündigungsfrist von einen Jahr wäre doch genügend Zeit gewesen, um einen Ersatzstandort zu finden und ohne Unterbrechung weiterzuversorgen.


    Soviel zum Connect-Testsieger. Die anderen drei NB haben in ähnlichen Fällen mobile BTS aufgestellt.