Beiträge von Steinbrenner

    Zitat

    Original geschrieben von Tob
    70184 Stuttgart, Frauenkopf str./ Ecke Jahnstr.


    Kein Richtfunk. Deutet also auf die Telekom hin?!


    Das ist Vodafone. Die Telekom versorgt die Strecke vom Fernmeldeturm aus, auf dem VF nicht vertreten ist. Den Standort gibt es schon lange, vor dem Stadtbahn-Ausbau hingen am Vorgängermast zwei kleine Mikrozellen-Panels.



    Zur Neuen Weinsteige:


    http://g.co/maps/r8u2e - D1 GSM 900 und D2 GSM 900 (vor und nach Zahnradbahnbrücke), mit Sprühlack getarnt ;)
    http://g.co/maps/gp9xu - D2 GSM 900 (Schild nahe Stadtbahnbrücke)
    http://g.co/maps/kkquw - O2 UMTS (Stadtbahnbrücke)
    http://g.co/maps/h3xyu - von unten nach oben: E+ GSM 900/GSM 1800/UMTS, im Vordergrund Rifu von D2, ggü. im Weinberg D2 GSM 900, quadratisches Panel am nächsten Mast am Gehsteig: D1 GSM 900
    http://g.co/maps/j3mtw - D2 GSM 900 (ggü. Neue Weinsteige 61)


    Die Installationen sind alle etwa 10 Jahre alt. Vor drei oder vier Jahren kam dann die Platte von D1 dazu dazu und E-Plus hat auf EGSM umgerüstet.



    Zitat

    Original geschrieben von HSDPA
    Wie sieht es denn allgemein so in stuggi in den S- und U-Bahn Tunnel mit 3G aus? Ein Kollege von mir regt sich da immer besonders über die Telekom auf. Kann mir aber kaum vorstellen, dass die anderen NB dort unten besser versorgen. Besonders würde mich die S-Bahn Strecke hoch ri. Feuersee / Universität interessieren. Das sind ja glaube ich schon ein paar Kilometer unter der Erde? Fahre selbst z.Zt. ausschließlich auf 4 Räder, deshalb meine Neugier, ob sich da in den letzten Jahren / Monaten was verbesser hat?


    Die innerstädtischen Stadtbahntunnel und der S-Bahn-Tunnel werden von allen vier NB durchgehend mit 2G und 3G versorgt. S-Bahn ist also kein Problem. Bei der Stadtbahn sind die auswärtigen Tunnel unversorgt, das betrifft also vor allem die Strecke nach Degerloch (Weinsteigetunnel) und Feuerbach. Die kürzeren Tunnel unter dem Pragsattel, nach Botnang und nach Steinhaldenfeld sind auch kritisch, mit einem empfangsstarken Telefon könnte zumindest 2G unterbrechungsfrei funktionieren. Muss ich bei Gelegenheit mal testen, welcher NB da wo punkten kann. Insbesondere beim nagelneuen Tunnel in Zuffenhausen wäre mal interessant, ob man dort wenigstens Repeater eingebaut hat.

    Baden-Württemberg


    89551 Königsbronn-Zang:
    Hier ist auf dem Wasserturm im Wald nördlich des Orts einen Repeater in Betrieb, der aber in Zang selbst nur einen Outdoor-Pegel von um die -100 dBm liefert. Die drei Konkurrenten versorgen problemlos vom selben Standort mit vollwertigen Basisstationen.


    89558 Böhmenkirch:
    Roggental zwischen Treffelhausen und Eybach. Vodafone hat schon seit vielen Jahren einen Gittermast südwestlich von Steinenkirch. E-Plus versorgt vom Fernmeldeturm Stötten (FuÜSt Lauterstein 1) aus, der zwar der Telekom gehört, die dort aber keine Mobilfunkantennen betreibt. Mit ordentlich Downtilt könnte sie von dort aus das Tal sicher problemlos versorgen, ohne das dieser exponierte Standort für Interferenzen sorgt.


    89561 Dischingen:
    Der Ortsteil Iggenhausen, der Härtsfeldsee (Veranstaltungsort des jährlichen Rockfestivals) und die L2033 nach Neresheim sind komplett unversorgt. Nur O2 deckt das Gebiet durch einen eigenen Gittermast in Katzenstein ab.


    89567 Sontheim:
    Auch eine kuriose Situation: Die drei Mitbewerber haben ihre Antennen in der Ortsmitte an einem Betonmast auf dem Gelände der Telekom-Vermittlungsstelle, während D1 von einer kleinen Windkraftanlage außerhalb des Ortes funkt und im Ort selbst outdoor schwächelt. Mittlerweile hängt auch UMTS da draußen mit dran...


    72631 Aichtal:
    L1185 zwischen Grötzingen und Oberensingen. Mit Außenantenne geht es - zwar mit Aussetzern, aber ohne Verbindungsabbruch. Ansonsten nicht. So wie ich das sehe, muss die Telekom im angrenzenden 72649 Wolfschlugen eh noch was tun: Der Ort ist 15 km von Stuttgart entfernt und hat bis heute kein UMTS. Da dafür aus statischen Gründen wohl eh ein neuer Mast im Bereich Sportplätze/Gewerbegebiet her muss, wäre das Problem mit einem Sektor Richtung Süden (Hardt/L1185) gelöst.


    72666 Neckartailfingen:
    Hier bietet D1 von allen Netzbetreibern die schlechteste Abdeckung. Outdoor ist alles okay, aber indoor geht im Ortskern häufig gar nichts. O2 hat einen Mast am westlichen Ortsrand, von dem aus könnte die Telekom mit nur einer Sektorantenne den ganzen Ort hervorragend indoor abdecken.



    Neben der bereits genannten alten B27 im Schönbuch noch zwei Bundesstraßen-Funkloch-Klassiker aus Württemberg, bei denen ich die Hoffnung schon aufgegeben habe:


    72574 Bad Urach:
    Die B465 zwischen Bad Urach und Münsingen (Seeburger Tal) wird von keinem Netzbetreiber durchgehend versorgt.


    89555 Steinheim:
    B466 zwischen Söhnstetten und Sontheim im Stubental.

    Das geschieht der Telekom ganz recht. Eine gewisse Schadenfreude kann ich mir da nicht verkneifen. Wer Orte monatelang schlecht bis gar nicht mehr versorgt, weil man nach Kündigung durch den Vermieter nicht rechtzeitig neue Standorte akquirieren konnte, ist doch unfähig.


    GSM wurde in BW seit Jahren so gut wie gar nicht mehr ausgebaut, trotz gravierender Funklöcher in praktisch allen ländlichen Gebieten. Viele davon werden mittlerweile von O2 versorgt. Und die haben weniger als die Hälfte der Kunden und gleichzeitig viel höhere Ausbaukosten, weil sie nicht de facto gratis auf Jahrzehnte alte konzerneigene Türme, Masten und Gebäude zurückgreifen können.

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    Original geschrieben von chrnk
    Das Telefonieren funktioniert jedenfalls.

    Wenn man Glück hat. In diesem langen Thread im Congstar-Forum berichten zahlreiche Nutzer von eingeschränkter Erreichbarkeit. Die haben in dieser Sache also schon seit mindestens einem Jahr ein Problem, das sie bis heute nicht in den Griff kriegen. Congstar wäre wirklich der letzte Discounter, denn ich empfehlen würde.

    Auf jeden Fall würde ich vorher die Stimmungslage in der Nachbarschaft sondieren. Inbesondere in kleinere Orten (wobei es auf dem Land bei 8500 EUR schon ein sehr guter Standort sein muss) laufen die Leute häufig Sturm gegen Sendeanlagen, gründen Bürgerinitiativen und machen dich u.U. auf Jahre zum Geächteten, der all ihre gesundheitlichen Probleme verursacht haben soll.


    Den Vertrag solltest du vor Unterzeichnung unbedingt mit einem Anwalt durchsprechen. Laufzeiten von mehr als 10 Jahren würde ich persönlich nicht akzeptieren - man weiß nie, was kommt, und 20 oder 25 Jahre sind eine verdammt lange Zeit. Bestehe darauf, dass Erweiterungen nur mit deiner Zustimmung erfolgen dürfen. Untervermietung und Exklusivrechte ausschließen - wenn die Konkurrenz auch auf dein Dach will, kannst du direkt mit denen einen Vertrag machen und kommst finanziell deutlich besser weg.

    Zitat

    Original geschrieben von Betamax
    Früher (bis vor wenigen Monaten) gab es mehr oder weniger ein Richtfunkverbot bei der Telekom, es wurden Mietleitungen genommen.


    Ich kenne einige D1-Standorte in meiner Region, die schon mehr als 10 Jahre auf dem Buckel haben und per Richtfunk angebunden sind.


    Allerdings ist erkennbar, dass es ein Basisnetz mit den für die Outdoor-Versorgung notwendigen Standorten gibt, die generell per Kabel angebunden werden. Bei diesen Standorten hat die DTAG Telefonleitungen auch zu den entferntesten Fernsehumsetzermasten legen lassen, auch wenn Richtfunk bestimmt deutlicher billiger gekommen wäre.


    Im Gegensatz dazu gibt es Standorte, wo man nur ein paar Meter hätte buddeln müssen, die aber per Richtfunk angebunden sind. Die sind z.B. öfters entlang der Autobahnen zu finden und nicht unbedingt notwendig, sprich es würde ohne sie dort kein Funkloch geben. Wenn die BTS ausfällt, versorgt eben die Nachbar-BTS mit -90 statt -60 dBm.


    Das scheint deren Strategie zu sein, um die Ausfallsicherheit zu erhöhen. Bei VF, E+ oder O2 die richtige Schüssel stilllgelegt, schon sind alle Sender in einem Landstrich vom Netz. Bei D1 kenne ich nur Direktverbindungen, eine gestörte Richtfunkstrecke hat also nur Auswirkungen auf eine BTS.

    Ziel war es, zwei Datenbestände in unterschiedlichen Formaten zusammenzuführen. Ist mittlerweile erledigt, da ich mir dafür mittlerweile selbst ein Script geschrieben habe. Es ging mir nur darum zu erfahren, ob vielleicht bereits ein Tool oder Script kursiert.

    Hat jemand einen Tipp parat, wie ich auf die Schnelle eine CLF-2.0-Datei ins 3.0-Format konvertieren lassen kann? Ich habe es gerade mit Celltrack probiert (auf 2.0 stellen, importieren, auf 3.0 stellen, exportieren), aber das funktionierte nicht.

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    Original geschrieben von schinge
    T-Mobile scheint im nördlichen BW jetzt mit UMTS weiter aufs Land raus zu drücken.


    Nicht nur dort. Am Wochenende war ich auf der Ostalb und im Donauried und habe nicht schlecht gestaunt, was für Kuhkäffer da mittlerweile mit UMTS versorgt werden, während manche Orte im Stuttgarter Umland mit deutlich mehr Einwohnern und teils auch bedeutenden Industrieunternehmen bis heute nicht einmal einen Hauch 3G abkriegen...