Beiträge von oleR

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    Aber warum mehr für das gleiche bezahlen????


    Weil man für mehr Geld anscheinend einen besseren Service bekommt. Obwohl o2 immer noch Preise hat, die hoch genug sind für einen ordentlichen Service. Rein theoretisch muss o2 einfach in der Lage sein, ordentlichen Service zu bieten. In manchen Situationen ist das aber anscheinend einfach nicht so.


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    Meistens liegt es an den Leuten selber... Der Ton macht die Musik.


    Wieder einmal: Bin ich dann die Ausnahme? Ich habe durchweg in freundlichem Ton mit der o2-Hotline gesprochen. Obwohl (!) ich meine Leidensgeschichte immer und immer wieder vorbeten durfte. Ergebnis: Nichts. Einmal wurde ich gar aus der Leitung geschmissen, als ich immer noch in sachlichem Ton nachfragte, wieso man mich gesperrt hatte.


    Die Frage ist doch: Wieso tritt das so gehäuft nur bei o2 auf? Ist das nur ein Problem des Tons? Dann müsste es bei den anderen Anbietern kaum anders sein. Kann ich aber nicht bestätigen. Weder mit E-Plus noch mit T-Mobile habe ich in den letzten fünf Jahren eine solche Geschichte erlebt.


    Beispiel: Mit E-Plus hatten wir auch ein Problem. Da gab es irrtümlich eine Bankabbuchung, die nicht sein durfte. Ging natürlich zurück von unserer Seite und E-Plus berechnete die 15 EUR Rücklastschriftgebühr. Ich rief direkt nach Eingang der Folgerechnung an und der Kundenbetreuuer stellte sofort fest, dass da etwas nicht stimmt. Er wollte es weiterleiten. 4 Tage später kam dann eine Gutschrift über 25 EUR, die schon bei der Abbuchung berücksichtigt wurden. Bei o2, da bin ich mir schon fast sicher, wäre es wieder eine zweimonatige Odyssee geworden.

    Erstmal: Der Tipp mit dem Fax ist tatsächlich gut. Damit regt sich auch o2 und kompetente Leute kommen ins Spiel.


    Dann: Fehler passieren überall. Die Frage ist, wie man damit umgeht. Und da ich bei o2 schon mehr als einmal mit der Hotline (übrigens durchweg freundlich) wegen meines Problems gesprochen habe und niemand weiterhalf, _muss_ der Fehler da im System stecken. Oder ich habe das unwahrscheinliche Glück gehabt, die fünf inkompetesten Mitarbeiter der o2-Callcenter zu erwischen. Das wird kaum so gewesen sein.


    Mit Premiere hatte ich auch schon einmal ein komplexeres Abrechnungsproblem. Da hat man mich irgendwann mal zurückgerufen und wir sind 40 Minuten lang die Posten durchgegangen. Dann war es geklärt. Und zwar tatsächlich. Bei o2 dagegen hat der Mitarbeiter auf genau den entscheidenen Punkt "keinen Zugriff", hat den Fehler gerade abgestellt (leider ohne Wirkung) oder behauptet ganz frech das Gegenteil. Sich abzeichnende Probleme erkennt man auch nicht: Nach der ersten Sperrung hatte ich z.B. das gleiche Rechnungstheater. Aber immerhin sah ich das Dokument online und rief direkt die Hotline an. Erst auf ausdrückliche Nachfrage wurde dafür gesorgt, dass die Sperrung gestoppt wurde.

    E-Plus reicht der Nachweis einmal bei Abschluss und rechnet die dann gleich für 24 Monate an. Du wirst also dann auch in der Zeit nach deinem Zivildienst den Rabatt kriegen - auch wenn du dann eventuell gar nicht mehr rabatt"berechtigt" wärst. Erst bei Vertragsverlängerung ist wieder ein Nachweis fällig, aber selbst den spart sich E-Plus wohl teilweise.

    Vielleicht hast du ja jetzt das Kundenkonto von dem zu bezahlen, der letztens urplötzlich die 700 EUR wie von Geisterhand auf seinem o2-Konto gebucht fand. :-)


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    Es will mir doch keiner erzählen, dass ein Shop Mitarbeiter alle Callcenter von o2 (ja, die haben mehrere) angerufen hat und eine Auskunft über einen Mitarbeiter dort erhält.


    Nö. Theorie: Der Shop-Mitarbeiter wird einfach keinen Bock gehabt haben und ist dann der Lösung "gibt es eben nicht" verfallen. Traue ich o2 mühelos zu.


    Mein Erlebnis mit dem o2-Service habe ich ja auch bereits geschildert. Nachdem man da schon insgesamt bestimmt 4-5x zugesagt hat, mich auf Papierrechnung, EVN und Bankeinzug (wie bestellt!) umzustellen, während weiterhin nichts geschah, man den Anschluss sperrte, obwohl man genau wußte, dass die Nichtzahlung auf deren Verschulden beruhte (keine Papierrechnung -> ich wußte von nichts),... kann ich die geschilderte Problematik echt voll und ganz glauben.

    D1/D2 sind wohl vom Netz her regional deutlich unterschiedlich aufgebaut. Beispiel: Bei mir im Ort hat T-Mobile bis 2001 fünf Standorte aufgebaut. Vodafone liegt bis heute bei nur drei. o2 und E-Plus (mittlerweile, bis Anfang 2004: nur einer) ebenso. Die Indoor-Versorgung ist bei D1/D2 insgesamt gut, T-Mobile aber natürlich noch besser. Und: Netzüberlastungen hatte nachdem, was ich so gehört habe, bis jetzt nur VF zu verzeichnen gehabt. UMTS haben auch beide Netze an mittlerweile allen Standorten, wobei T-Mobile schon seit über einem Jahr on-air ist, während VF bis vor kurzem noch aufgebaut hat.

    Naja, in Deutschland setzt man dann doch eher auf die Schornsteine, die urplötzlich auf manchen Hausdächern auftauchen :-))


    Geht aber auch schlechter: T-Mobile hast hier einen Standort, bei dem die Antennen oben aus einem stillgelegten Schornstein herausragen. Früher konnte man die auch sehen. Spätestens seit der UMTS-Aufrüstung klemmt jetzt ein mies aussehender, grauer (!) Plastikzylinder mit etwas Abstand über dem backsteinfarbenen Schornstein. Darunter sind dann die Antennen. Den Aufwand hätte man sich auch sparen können.