Beiträge von pallmall

    Zitat

    Original geschrieben von bastian_S
    Gute Idee. Treten wir die Menschenrechte mit Füßen, beuten wir die dritte Welt aus - hauptsache uns geht es gut. Klar, wir machen das. Hätte aber nicht gedacht, dass es Leute die gibt die das aktiv unterstützen.



    bastian


    Die dritte Welt beutet er ja gerade nicht aus (Nike und Co. sind ihm schnuppe). Und was LIDL und Schlecker angeht, die haben sich an die deutsche Gesetzgebung zu halten. Der Kunde ist aber weder Staatsanwalt noch Polizei oder Gewerbeaufsicht. Insofern sollte man lieber der Politik und den Gerichten auf die Füsse treten, daß die da nicht entschiedener gegen vorgehen. Den Yoghurt zu 19 Cent zu verticken ermächtigt niemanden zum Rechtsbruch. Aldi Nord bspw. zeigt, daß es auch mit Betriebsrat und guten Löhnen gehen kann, der günstigste am Markt zu sein.


    Und es ist auch ein Märchen, daß man den Verkäufern und Kassierern was gutes tut, wenn man im Markensupermarkt kauft. Meine Schwester arbeitet in einem riesigen Supermarkt, der in seiner Feinkostabteilung die teuersten und exotischsten Sachen vertickt und die "Stammkunden" gerne mal erst am Monatsende auf Rechnung zu zahlen haben. Von ihrem Verdienst kann meine Schwester in diesem Laden allerdings nicht einkaufen, sie muss zu den Discountern. Hingegen können die Aldikassiererinnen bei ihr durchaus mal was in den Wagen packen, denn die werden (noch) gut genug bezahlt.

    Also Inkassounternehmen würde ich nicht einsetzen. Handeln die legal, können sie nix anderes tun, als der Vermieter auch. Handeln sie illegal, dann sieht man zu Recht vor Gericht ziemlich blöd aus.


    Und die Rechtsprechung ist so, wie sie ist, weil sie im Grunde ausreichend ist. Diese "Mietnomaden" sind ja nun wirklich die seltenste Ausnahme. Ausserdem ist wohl klar, daß solche Leute psychische Probleme haben müssen (siehe Zustand mancher Wohnungen), und vor so etwas kann einen kein Gesetz und keine Schufa schützen.


    Vermietung von Wohnraum ist nach wie vor ein sicheres Geschäft.

    Mit dem Elternhaus hat das wenig zu tun, denn die Eltern werden ab 12, 13 ziemlich irrelevant, da übt eher alles ausserhalb der heimischen Mauern die Erziehung aus.


    Und wir sind, wie viele Länder, ein Volk von Alkis. Für mich ist jeder, der jeden Tag mindestens ein Bier trinkt ein Alki. Da die Zahl der Süchtigen aber zu hoch ist, macht ein Totalverbot keinen Sinn. Wer sollte auch die Millionen beim Entzug die erste Zeit begleiten? So viele Fachkräfte haben wir nicht.

    Hier sieht man ganz deutlich, was Drogensucht eigentlich ist... :)


    Genauso, wie hippe Kokser über schmuddelige Heroinjunkies herziehen, ziehen hier Säufer über Raucher her. Das saufen absolut nicht normal und harmlos ist, weiß man auch, sonst müsste man nicht sagen, das das nix für Kinder sei. Was für Kinder schlecht ist, kann für Erwachsene nicht gut sein. Auch ist es für die Gesundheit keinesfalls besser, in einer Gruppe von Trinkern zu stehen, als in einer Gruppe von nichttrinkenden Rauchern.


    Ich nehme deshalb niemanden ernst, der "Rauchen pfui-Alkohol hui" sagt.

    Zitat

    Original geschrieben von Goodzilla
    Als jemand der viel mit (Erkebnis-) Gastro zu hat, möchte ich Dir bei dieser Einstellung mal einen kleinen Denkanstoß geben:


    Der Getränkepreis ist doch nicht nur der Einkaufspreis + Gewinn, sondern er soll auch helfen, die restlichen Kosten die so ein Laden aufwirft (Personal, Miete, Strom, Gema, Ton- und Lichtanlage, Gastro-Technik, Werbung, uvm.) zu finanzieren. Würdest Du lieber 20,- € Eintritt bezahlen um die Kosten des Environments (wegen dem Du ja ausgehst) zu decken? In diesem Sinne ist diese Einstellung natürlich bedenklich.


    Ich geh nicht essen, weil mir die Environment so geil gefällt, sondern weils mal richtig gut schmecken soll. Da der Koch wohl kaum die Cola und das Bier etc. selber zusammenmixt, seh ich auch nicht ein, dafür Mondpreise zu zahlen. Und als Erlebnisgastronom weißt du ganz genau, daß das Personal in den meisten Locations (um beim dümmlichen Denglish zu bleiben) aus 400€ Kräften rekrutiert wird oder gleich schwarz angeheuert wird (zumindest in meiner Stadt läuft das in einer Menge Kneipen so). Werbungskosten interessieren absolut garnicht, bei Restaurants zieht die MundzuMund-Propaganda noch am Besten, wo die Küche und der verlangte Preis stimmen, da ist der Laden voll.


    Meine Pizzeria hat auch keine Lichtanlage und Gemazahlungen sind mit wurscht, da ich als Gast sowieso nicht Einfluß drauf habe, was da im Hintergrund gedudelt wird.


    Und ich würde schlicht keine 20€ Eintritt bezahlen, insofern kannst du Erlebnisgastronom dir die Frage getrost stecken. Die Sache ist ganz einfach: Ordentliche Preise und das Geschäft kann gemacht werden oder eben Mondpreise und es gibt schlicht kein Geschäft. Denn nicht nur der Gastronom hat Aufwendungen, der Gast hat diese auch.

    Jemand sagte vorher ungefähr "Deutsche sparen zuerst am Essen, würden andere Nationen niemals machen". Ich bin mir da garnicht so sicher, wenn man die Lebenshaltungskosten und Einkünfte im Vergleich sieht, dann schenkt man sich in Europa diesbezüglich gegenseitig wenig. Und das das meiste Frischgemüse im Erzeugerland natürlich billiger ist, verwundert es dann auch nicht, wenn dort eben öfter frisch gekocht wird.


    Hab auch noch ein paar Sparideen:


    Brötchen: Fertigbrötchen im Beutel kaufen, gibts sowohl beim Supermarkt als auch im Discounter. Aufbacken und wichtig! etwas auskühlen lassen, dann schmecken die echt gut. Von den bei mir ansässigen Bäckereien bin ich maßlos enttäuscht, die kommen nicht an aufgebackene Industriebrötchen ran, wollen aber für ein normales Brötchen soviel, wie Aldi für 8 Körnerbrötchen.
    Zusatztipp: Nicht die Brötchen vom Discounter kaufen, die man sich rausnehmen und in eine Brötchentüte packen kann (Bäckerersatz). Das sind haargenau die selben Schrippen, die daneben im Beutel zum Aufbacken liegen, kosten aber dreimal so viel.


    Restaurants: Wenns nicht gerade der eigene Geburtstag ist oder sonstige Feierlichkeiten, dann nur ins Restaurant, wenns Angebote wie allyoucaneat oder halber Preis (was heute eigentlich nur normaler Preis bedeutet) etc. gibt. Getränkepreise angucken-> Restaurants oder Kneipen, die für ne Cola 0,3 mehr als 2€ nehmen, werden nicht wieder besucht. Das finde ich nämlich schlicht unverschämt, und nicht durch Einkaufspreise zu erklären. Wenn ich im teuren Kiosk ums Eck ne 1Liter Coca Cola für 95Cent inkl. Pfand bekomme, dann gibts die beim Großhandel deutlich günstiger...


    Fleisch: Wenig davon essen. Schlachtereien meiden, ist zwar schade, aber die Preise heutzutage sind schlicht zu hoch. Auch kann eine Schlachterei nicht die Hygiene leisten, die in einer Großschlachterei Standard ist.


    Fastfood:
    McDonalds und Co meiden, statdessen Döner oder zum Chinesen.


    Fernsehen:
    GEZ abmelden, wenn kein Bedarf Kabel auch.


    Telefon:
    Für zu Hause Telefon mit Wählscheibe kaufen! Kein Witz. Habe mir ein altes grünes Posttelefon geholt und die Tonqualität hat kein Funkapparat mit DECT. Der Vorteil an der Wählscheibe ist, das wählen braucht nen Moment. Oft fällt mir dann ein, daß der Anruf eigentlich garnicht so wichtig ist und breche ab.


    Schuhe: Hier darauf achten, wie verarbeitet wurde. Ein Schuh sollte innen vernäht sein, dann löst sich innen nix-verklebt hält ein bis zwei Monate, schon zahlt man drauf. Aussen vernäht auch gut, ob Leder oder nicht mehr oder minder egal.

    Zitat

    Original geschrieben von Fockx
    Klar geht das...
    Er geht zum Kreditinstitut, nimmt einen Kredit über die geforderte Summe auf, zahlt danach nicht, (weil er ja vielleicht grade Arbeitslos geworden ist :rolleyes: ) und meldet danach Privatinsolvenz an.
    Ist ja 1. nicht so, als wenn Banken ALLES mitbekommen würden, und 2. auch nicht soooo schwer...


    Man kriegt heutzutage noch einfach so ne halbe Million Euro von der Bank-für nix? Warum machen wir das dann nicht alle...

    Vodafone ist in den letzten Jahren eigentlich garnicht durch attraktive Preise oder zumindest preiswerte Angebote aufgefallen-wenn, dann nur als später Nachzügler.


    Wüsste nicht, wie die im preisfixierten DSL-Markt Punkte machen wollen? Womit wollen die denn werben? "Jetzt noch teurer, mit längerer Laufzeit und automatischer Umleitung aufs VodafoneLive Portal-plus viele viele spannende Fussnoten!"?

    Zitat


    Zu den Schubladen Verträgen allgemein: Sicher sollte man sich imm er überlegen, ob es Sinn macht, sich zwei Jahre zu binden. Im Endeffekt ist es aber in diesem Fall sowas wie ein Kredit mit Gewinn oder aber eine sehr gute Geldanlage: Wenn ich jeden Monat 20 Euro sparen würde, hätte ich nach zwei Jahren sicher nicht 220 Euro Zinsen dafür bekommen.


    Viele Grüsse


    Uli


    Da das Dingens ja 24 Monate laufen muss, und somit solange Verbindlichkeiten bestehen, würde ich meinen "Zinsgewinn" auch auf diese Laufzeit umrechen.


    Und 9,17€ mehr im Monat, daß ist für mich den Aufwand und das finanzielle Risiko nicht wert. Ich denke mal, die meisten werden den vermeintlichen "Gewinn" gleich auf den Kopf hauen, aber wofür? Für 220€ kriegt man doch nix, was wirklich wichtig ist (Waschmaschine, Auto, etc.), also wirds wohl für Party und dergleichen verprasst. Dann bleibt am Ende nur der Dauerstress, bloß nich arbeitslos oder arbeitsunfähig zu werden, denn dann segelt man sofort in die Verschuldung. Soviele Verträge kann man am Ende garnicht auf sich schalten, daß es sich tatsächlich lohnt.


    Und wer bitte bezahlt insgesamt 480€ dafür, daß er dann im Monat 9,17€ mehr hat?`Denn die müssen gezahlt werden, ob aus Abverkauf der Handies oder aus der Portokasse.