Beiträge von qwqw

    Zitat

    Original geschrieben von cellphones
    "Man schaue sich ja mal auf Länderebene an, was CDU/CSU-Regierungen auf die Beine stellen, und was die anderen. Seltsamerweise schnellen die Arbitslosenzahlen immer unter "linken" Regierungen in die Höhe!"


    Man schaue sich Berlin an.


    Aber auch hier haben wir in zwei Jahren Wahlen. Bis dahin hat sich die FDP/CDU bewiesen und hier wird dann endlich auch der Wohlstand einkehren,


    Quasi Reichtum für alle in blühenden Landschaften. :D


    (Sorry konnte ich mir nicht verkneifen)

    Zitat

    Original geschrieben von bernbayer
    Niemand muß befürchten das jetzt der Sozialstaat geschleift wird, wenn jetzt schwarz-gelb regiert.


    Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen. Sage niemals nie. Dass vielleicht nun 90 Prozent nun unter der Brücke schlafen (eher wird die FDP sozialistisch) ist sehr unwahrscheinlich. Das es aber mindestens einen geben wird, der aufgrund Veränderungen (im Sozialbereich) schlechter dasteht, ist dagegen hochwahrscheinlich. Bei den vielen Reformen, die die neue Politik bedingt ist es auch kaum verwunderlich. Ich finde gut, dass die FDP mal zeigen kann, ob Ihre Ideologie und Theorien halten was sie versprechen- gerade in der jetzigen Zeit der wirtschaftlichen Abschwungs Deutschlands (Beendigung der Kurzarbeiterregelung, 1.7 Billionen Staatsverschuldung mit festgesetzter Schuldengrenze). Wäre doch schlimmer, eine linke Partei hätte weiterregiert und sich ständig anhören müssen, dass die Liberalen es ja immer alles besser gemacht hätten. Irgenwie werde ich aber auch das laue Gefühl nicht los, dass gerade die, die sich am meisten was von der neuen Regierung versprechen, wie immer auch am meisten später entäuscht werden, sei es weil weniger kommt wie erhofft oder was anderes kommt wie sie erhofft hatten...

    Das Schonvermögen wird doch nicht ohne Gegenleistung vermehrt:
    Weil man ja selbst sparen könnte und mehr hätte, braucht man auch weniger vom Staat. Weil man ja selber für die Rente vorsorgen kann, braucht man später auch nicht mehr soviel vom Staat. Weil man sich seine Krankenkasse aussuchen kann und selbst vorsorgt, braucht man auch keine staatliche Zusatzunterstützung für Krankheiten...


    Ich sehe für mich das Ergebnis nicht so schwarz, aber da viele nur noch ihre Wohnzimmer haben und schon bei PDS/SPD Koalitionen in kleinere Wohnungen (oder Wohnwagen etc.) umziehen mussten, bin ich gespannt wie die 1,7 Billionen Euro Staatsverschuldung ab 2011 (bis 2020) auf Null reduziert werden sollen (Schuldenbremse) durch jahrliches 9%iges Wachstum.


    Ich denke, selbst mit der SPD als Regierung, selbst bei Regierung der Linken wären sehr große Zumutungen für alle gekommen. Nur weil es eben sowieso große Zumutungen geben werden muss,kann es ein Problem darstellen, wenn sie von der FDP durchgeführt wird (die ja sehr von Wirtschaft unterstützt wurde und weniger von den Familien). Deshalb ist der Sozialisierungdruck der CDU riesig, nämlich unter dem Eindruck der "liebgewonnenen Dinge" von denen wir Deutschen uns trennen werden müssen, um die Finanzkrise zu bezahlen (Guttenberg). Wir werden sehen was dies ist. Jetzt können Finanzminister und Wirtschaftsminister ja mit ihren Listen dafür rausrücken. Wenn es wirtschaftlich nicht besser wird, werden auch die Probleme noch größer. Immerhin hatten wir bisher immer nur dann einen ausgegelichenen Haushalt, wenn die Wirtschaft jährlich um 3% steigt. Allein eine Senkung von 5,4% in diesem Jahr hat ja die Welt schon scheinbar an den Rand des Abgrunds gebracht. In einer Nacht- und Nebelaktion (HRE) konnte das Bank- und Wirtschaftssystem Deutschlands gerettet werden.
    Vielleicht ist in weltweiten Krisen und Kriegen aber das Ansinnen der Piratenpartei in ein paar Jahren nicht das größte Problem, wenn schon heute in einer Börsennacht die ganze Währung zusammenbrechen kann. Dann steht man wie in Argentinien vor ein paar Jahren vor geschlossenen Banken.


    Ich sehe auch eine nicht geringe Gefahr, dass auch schwarz-gelb während der Koalition zerbrechen könnte.... Denn die Rechnung kommt ja erst noch.


    Aber es ist auch eine Chance. Denn vielleicht funktioniert der FDP-Ansatz doch irgendwie....

    Zitat

    Original geschrieben von Carsten
    Irgendwie könnte man den Eindruck gewinnen, das Ende der Welt ist nahe und 90% aller Deutschen müssten nun ihr gemütliches Wohnzimmer gegen einen Pappkarton unter der nächsten Brücke tauschen.
    Für alle, die es noch nicht gemerkt haben: Dem ist nicht so. ;)
    Das würde übrigens auch nicht passieren, wäre die Wahl anders ausgegangen.


    Böse CSU (Seehofer:keine Einschnitte ins soziale Netz), böser Rüttgers, und selbst Merkel (Kündigungsschutz wird nicht angetastet) versucht eigentlich grundlos gerade diesem Eindruck entgegenzuwirken...

    Es geht schon los: Rüttgers will keine "Koalition der Zumutungen" und "Ausgleich von Wirtschaft und sozialer Gerechtigkeit" und die FDP will "dass auch Merkel lernen muss, dass die FDP hartneckiger und durchsetzungsfähiger sein wird, wie sie denkt"
    Nicht, dass der Koalitionsvertrag doch wieder keine 26 Tagen hält. Immerhin gibt es ja auch immernoch die Möglichkeit der großen Koalition. Westerwelle war ja auch nur "zuversichtlich", dass nach schwierigen Verhandlungen man auf eine Koalitionsvereinbarung kommen werde...
    Mal sehen, ob wir "keine Experimente" oder "Experimente" bei schwarz-gelb bekommen. So ganz für die Bankenderegulierung war Merkel ja auch nicht in Pittsburg....

    Merkel will ja eine Kanzlerin für alle Deutschen sein ("auch für die, die mich nicht gewählt haben")und fühlt sich der "sozialen Marktwirtschaft" verpflichtet. Kann also durchaus sein, dass die Rechten wieder linker regieren wie die Linken(rot-grün). Denn von den Armen ist ja auch kein Geld zu holen. Also warten wir mal ab und geben der neuen erst mal eine Chance...

    Offizielle erste Hochrechnung von Infratest dimap:


    CDU 33.5%
    SPD 22.5%
    FDP 15%
    Linke 12.5%
    Grüne 10.5%
    Sonstige 6%


    Union und FDP auch ohne Überhangsmandate in der Regierung. Selbst bei Verschiebungen werden die Zusatzmandate zu einer FDP-CDU-Koalition führen.


    Forschungsgruppe Wahlen:
    CDU 33.5%
    SPD 23,5%
    FDP 14,5 %
    Linke 13 %
    Grüne 10 %
    Sonstige 5,5%