Übrigens kann die SPD ja nicht mit den Linken zusammengehen in eine Koalition, weil die ja sofort aus Afghanistan raus wollten und die SPD ja überhaupt nicht rauswollte...(wurde ja immer so begründet)
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,649705,00.html
Ist es nicht interessant, dass sich beide jetzt annähern, d.h. die PDS nicht sofort raus will und sich erst auf einen Termin einigen will und die SPD ja auch schon eine Exitstrategie verfolgt? Wie bereits oben geschrieben (ich will mich ja nicht immer selbst zitieren
), haben ja nur Steinmeier und Müntefering gesagt, mit "mir" wird es keine Zusammenarbeit geben, und wie in Thüringen gesehen kann man ja auch zurücktreten oder weils die SPD neunmal schon so gut gemacht hat: sich zurücktreten lassen. Das schlechteste Wahlergebnis war ja mal 28 Prozent, wann sollte ein Kandidat nicht zurücktreten , wenn nicht beim schlechtesten SPD-Ergebnis nach dem Krieg (ja,ja vor 119 Jahren hatte sie mal 19,8%, hieß nämlich vorher "Sozialistische" Arbeiterpartei Deutschlands und hat sich nur umgenannt, so wie die SED zu Linke - um mal bei den Diskussionen hier im Thread zu bleiben
)
Offenbar haben die Koalitionsgespräche in Thüringen und Saarland schon gefruchtet, anders könnten die SPD-Männer ja auch nicht Ministerpräsidenten werden. In welcher Reihenfolge nannte Gabriel in einer Fernsehsendung die verabredeten Ziele der SPD bei der Wahl:
1. Ohne die SPD läuft nichts
2. Steinmeier wird Kanzler
Von 'keine Zusammenarbeit mit den Linken' , hat er nichts erwähnt bei den Wahlzielen . Kam wohl erst später in der Reihenfolge der durchzusetzenden Ziele 
CDU und SPD sagen ja jetzt auch immer, sie hätten nie eine große Koalition gewollt, aber der Wähler hat ja so entschieden gehabt und da musste man sich notgedrungen dem Willen der Wähler unterwerfen....
PS: Ganz schlecht sah m.M. nach auch der Gesundheitsexperte der SPD aus Ich hatte gar nicht gewusst, dass die SPD so radikal eine Einheitsversicherung bei gleichen Leistungen durch die GKV für alle einführen wollte. Zusatzversicherungen- keine Chance (oder nur Service).
Das heisst weder eine zusätzliche Pflegeversicherung (fürs Alter) noch eine Zahnversicherung lohnen sich abzuschließen oder sie werden später per Gesetz beendet. Soll dass das Signal sein?
Entweder erkennt die SPD nicht, dass da wo Mangel ist und Geld zu holen ist, sich über kurz oder lang was entwickelt, oder sie stellen dann auch wirklich jedem Bürger gleichzeitig einen garantierten Arbeitsplatz mit garantiertem Mindesteinkommen zum Leben zur Seite. Denn einerseits von Wirtschaft und Eigeninitiative und Erfolg reden, aber anderseits allen eine rigorose Einheitsgesundheitsversorgung vorzuschreiben beisst sich. Wie gesagt, hätte nichts gegen garantierte 7,50 Mindestlohnarbeitsplätze für alle, dann nehme ich auch die Einheitsversicherung...