Beiträge von qwqw


    Man weiss nicht, wie der Mann sich eingemischt hatte. Mehrere Leute zusammenrufen ist jedoch nicht verkehrt. Alleine gegen zwei, hat nun wegen 60 Euro oder 30 Euro ein Menschenleben gekostet was man auch mal festhalten sollte

    Am Ende der Merkelansprache habe ich gedacht, hoffentlich sagt sie jetzt am Ende die richtige Partei, die die Wähler für sie ankreuzen sollen. Was sie wollte in der Ansprache an Zielen, wollten doch eigentlich alle Parteien oder nicht?

    Vielleicht bin ich da ein wenig kritisch, aber nur um nachher von der Staatsanwaltschaft für die Pflichtbewusstheit gerühmt zu werden, hätte ich mich nicht zu sehr dazwischen gestellt. Es waren schon andere Fälle bekannt, wo helfende Bürger ebenfalls tot- oder auf ewig krank geprügelt wurden. Was soll man als einzelner gegen mehrere ggf. Messer aus der Tasche ziehende (vorbestrafte) Jugendliche tun? Man hätte ggf. kurz daraufhinweisen können, dass ja bei anderen ähnlichen Verprügeleien die Täter lebenslänglich hinter Gitter kamen. Das ein tätlicher Angriff eben auch lebenslängliche Schmerzensgeldzahlungen hinter sich herziehen kann. Dass hätte ggf. einen Moment abgeschreckt.
    Die Gefahr ist eben, dass viele denken, ist ja nur eine kleine Schlägerei. Aber gerade bei sowas kann schnell eben lebenslänglich draus werden, wie man ja sieht. Wenn man das den Angreifern bei oder kurz vor einer Aktion dies bewusst macht, könnte dass schon was ändern. Das Leben auf der Straße ist eben ein wenig härter geworden und gerade Jugendliche wollen sich profilieren. Also würde ich da eher nur deeskalierend einwirken, wenn überhaupt. Das Leben war wohl mehr wert als 4 mal 15 Euro.

    "Das Amtsgericht Fürth entschied .., dass die Kündigung zulässig gewesen sei. Die zu geringe Bandbreite stelle eine so erhebliche Pflichtverletzung dar, dass der Kunde den Vertrag nicht zwei Jahre lang akzeptieren müsse. Auch die Argumentation des DSL-Anbieters, man schulde dem Kunden laut AGB nur die am jeweiligen Ort maximal verfügbare Bandbreite, beeindruckte das Gericht nicht. Eine solche Klausel sei unwirksam, da sie den Kunden, der für die höhere Bandbreite auch zahle, unangemessen benachteilige."


    http://www.teltarif.de/urteil-…uendigung/news/35717.html

    "Die FDP ist nicht die Partei, die sie versucht, jetzt im Wahlkampf darzustellen."
    Welche ist das schon? :D


    Zum Artikel über das Fell des Bären, äh dem Wirtschaftsministerposten:


    http://www.spiegel.de/politik/…and/0,1518,648548,00.html


    Da bei den Koalitionsverhandlungen sowieso was anderes rauskommt, könnt ihr ohnehin nicht sagen, ich wähle diese eine Partei, weil ich das eine Verspechen (Mindestlohn, freies Internet, niedrigere Steuern) haben will, da vielleicht genau das dann bei den Koalitionsverhandlungen auf der Strecke bleibt... ;)

    Ich finde es ebenfalls nicht verwerflich günstige Angebote zu bestellen. Es war ja kein Macbook für 50 Euro (und selbst da gab es einen 100 Eurogutschein als Schadens-Ausgleich für die Kunden die bestellt hatten). Warum sollte das dreier Bündel als Angebot des Tages beworben nicht günstiger sein als alle die Einzelstücke zusammen? Und wenn der Shop mitten im Bestellprozess nach Eingabe aller Daten die Preise auf der letzten Zahlseite ändert (sodass Kunden, die nicht aufpassen, die Ware für einen anderen Preis bestellen, wie auf den vorigen Seiten angezeigt und beworben wurde) kann man die Umsetzung und Professionalität des Onlineshops schon bemängeln. Nicht jeder hat die Zeit, jeden Tag jeden Shop nach günstigen Dingen zu durchforsten. Und manches hätte man eben auch nicht gekauft, wenn es nicht im Angebot wäre und durch den Preis attraktiv wäre.
    Selbst bei idealo oder preissuchmaschine etc. kann es sein, dass der günstigste Preis ein Fehler ist, kann aber eben auch nicht. Bei einem Ein-Mann Onlineshop habe ich übrigens mehr Verständnis, wenn dort eine Zahl falsch eingestellt ist als bei einem Computerhard- und Softwareverkäufer. Wenn man selbst die Bestellsoftware nicht im Griff hat, wirft das eben auch ein schlechtes Licht auf die Firma allgemein. Denn würde man lieber bei einer Firma kaufen, die viele Fehler macht oder einer die wenige macht?


    PS: Ich habe schon gemerkt, dass mein Posting damals gelöscht wurde. Dennoch bleibe ich dabei, dass es nicht professionell für einen Computerverkäufer ist, so viele Fehler in einem Bestellprozess zu haben und ich bei Dell keinen Computer kaufen würde. Ich bin ja Kunde und kann ja auch entscheiden, wem ich mein Vertrauen gebe und wem nicht. Gerade mit einem Computer will ich ja auch nicht soviele Probleme haben, wenn der gekauft ist. Übrigens habe ich Dell gleich am 7.9. eine Email geschrieben - natürlich ohne Antwort bis heute. Ist ja auch bedenklich genug, während der Zahlung (nach Eingabe aller persönlichen Daten) die Preise zu ändern. Wenn dies alle machen würden, wäre es Wettbewerbsverzerrung. Das es ein Fehler im Preis gewesen sein sollte, habe ich übrigens erst hier erfahren. Von Dell habe ich gar nichts gehört, warum mit anderen Preisen geworben wird, die erst auf der letzten Seite der Zahlungsbestätigung geändert werden.


    Dass Leute wie ich, die von 8 bis 20 Uhr arbeiten und auch was anderes zu tun haben als Preise in Onlineshops den ganzen Tag zu vergleichen nun auch noch selber schuld sein sollen, weil sie nicht erkennen, das ein Rucksack mit Maus und Stick nun 50 Euro statt 35 Euro kosten soll, weil die Einzelpreise beim Shop ja höher sind, finde ich auch ein wenig zu weit gegriffen. Der Fehler der groß beworbenen und teilweise auch ausgelieferten Preisaktion lag nicht beim gutgläubigen Besteller sondern eindeutig bei Dell.


    Wer nicht in der Regierung sitzt, kann auch allen 1000 Euro versprechen, sofern die Wähler es wählbar finden. Im Rahmen von Koalitionsverhandlungen muss man ohnehin hier oder da Abstriche vom eigenen Programm sehen, oder hat das große Ausmaß der extrem schlecht gewirtschafteten Vorgängerregierung vorher nicht kennen können.
    "Reiche stärker besteuern" war sicherlich als Allgemeinplakat schon lange vorher geplant und zielt wohl auf die Vermögenssteuer und Börsenumsatzsteuer ab. Das erste Plakat, ist sinngemäß die Reaktion auf die 4 Millionen weniger Arbeitslose bei SPD bei (bzw. 2 Millionen bei Grünen) (Zitat sinngemäß:"Wenn die SPD 4 Millionen weniger Arbeitslose verspricht, haben wir uns gedacht können wir auch Reichtum für alle versprechen. Man ist ja nicht nur des Geldes wegen reich, sondern es gibt auch Reichtum an Bildung, sozialer Wärme,Gesundheit etc."). Da jeder Politiker der Linken zu dem Plakat in vielen Talkshows gefragt wird, war es sicherlich auch beabsichtigte Provokation um beim Wähler und in den Medien hängenzubleiben. Die Linke will wahrscheinlich auch nicht die DDR zurückhaben (wo natürlich ggf. auch ein Uniabsolvent viel mehr als der Küchenhelfer verdient hatte). Auch wenn man die Forderung der Linken als Korrektur der Umverteilung verstehen will (da mehr Menschen weniger haben, wählen diese auch mehr die, die ärmeren mehr versprechen) ist das Problem der linken Ideologie an der Macht aber m.M. ein anderes. Die Ideologie wird leicht über das Recht und die Würde gestellt (Stasigefängnisse, Polpot-Regime, Gulags, Kulturrevolution). Aber natürlich nur wenn man alleine und zentralistisch regieren kann.


    Das mit den Steuern ist ja nicht linear. Wer ganz wenig verdient zahlt nichts, wer wenig mehr verdient zahlt (und wegen kalter Progression gibt es auch Ausnahme- Fälle wo dort eine Erhöhung des Gehaltes in dieser Klasse bereits jetzt zu einer realen Senkung des Nettogehaltes (=was am Ende bar rauskommt für den Arbeitnehmer) führen kann). Wenn man dann viel mehr verdient zahlt man einen Grenzsatz. Wenn man dort also 1000 Euro mehr verdient, hat man aber selbst bei 50% Steuern dort effektiv 500 Euro mehr in der Tasche. Wenn man keine Steuern erheben würde, wäre der Staat so zahlungsunfähig, dass viele Verhungern würden und es auch zu (unbeherrschbaren) Gewaltausbrüchen käme.
    Nimmt der Staat von den Minijobbern und Arbeitslosen 10% mehr Geld hat er effektiv nichts verdient, weil er es diesen wieder (direkt oder indirekt) zurückgeben müsste (Existenzsicherung) und irgendwoher müssen ja die Milliarden aus dem ausgegebenen Konjunkturpacket ja wieder herkommen....
    Die CDU ist übrigens so leise, dass man denen wenn schon keine Erhöhung von Steuern schon die Einführung einer C02-Abgabe o.Ä. zutrauen könnte. Da das damals mit der angekündigten Mehrwertsteuererhöhung nicht so gut lief für die Union, sagen sie diesmal lieber nichts und wollen nur verschiedenes (für den Fall wenn es die Finanzlage mal zulassen könnte).
    A la Schlemmer: Ich verspreche nichts und das halte ich auch.


    Die FDP will das Geld so ausgeben, dass sich die Finanzkrise wiederholt im für dich sicher ungerechtem Dreistufensteuersatz.
    Damit die aktiven Leistungsträger ihre Boni bekommen, dafür, dass sie wissen wie man Steuern umgeht und Verluste auf die allgemeinen Steuerzahler abwälzen kann.
    Auch bin ich mir nicht ganz sicher ob es bei deren Einschnitten in die Sozialsysteme, nicht auch zu brennenden Autos und erhöhter Ellenbogengesellschaft und damit Verschärfung sozialer Probleme kommen würde zwischen dem einen Leistungssieger und den vielen anderen, die er geschlagen hat im Konkurrenzkampf. Aber das ist nur meine Meinung, weil du diese Partei nicht erwähntest. Allerdings bringt die FDP sicher frischen Wind und einige jugendliche Veränderungsvorschläge, die der heutigen flexiblen Zeit sicher angemessener sind, als die Stichtagsregelungen im Paragrafendschungel.


    Zitat

    Original geschrieben von Betamax
    Dritte Frage: Die SPD plakatiert hier sehr oft den Slogan, dass sie auf "saubere" Energie setzen! Da frag ich mich doch glatt: Warum sind die dann gegen Atomkraft? Die ist extrem sauber! Und dann schreit ein Minister kurz nach einer Panne: "Wir dürfen die Laufzeiten der alten AKW´s nicht verlängern". Recht so, denk ich mir. Doch warum um gottes Willen bauen die dann keine neuen AKWs? Deutschland ist doch ein hochtechnologiertes Land, wir könnten die sichersten und saubersten AKWs hier bauen!


    Ich würde mich über Meinungen freuen :)


    Schön, dass du so unpolitisch keine Probleme bei den Wahlversprechen von FDP und CDU gefunden hast ;) .
    Die Atomkraft ist nicht sauber da radioaktiver Müll anfällt der in Endlagern (Gorleben,Asse) auch nicht sicher gelagert werden kann. Wenn man große Gebiete nicht radioaktiv belasten möchte, sollte man sich an Sonne und Wind halten. Leider gibt es sicherlich bei wirtschaftlicher Not keine Alternative dazu, einfach mal ein AKW neu anzuschalten, dass ja dann so sicher ist bis einer der vielen Störfälle mal zum Tschernobyl2 führt. Orte wo man recht viel Schaden anrichten kann, sind auch aus sicherheitspolitischer Sicht sehr gefährlich (Erpressung, Anschläge etc.)



    Viel Spass beim Politikkurs. ;)


    PS.: Und um nochmal auf das Thema Mindestlohn zurückzukommen. Renate Kühnast (B90/Die Grünen) sagte doch im Dreiergipfel sinngemäß: "Die Minijobs waren schon vor Hartz4 da und wir (als damalige Regierung) haben mit den Harzreformen sogar noch viele da rausgeholt". Also ist das allgemeine Lohnniveau in Deutschland ja noch gestiegen....

    Zitat

    Original geschrieben von qwqw


    Vielleicht wird ja der FDP-CDU-Gesamtstimmenanteil ein wenig überschätzt in der Gesamtbevölkerung und wir bekommen auch noch nach der Wahl so schnell keine neue (alte) Regierung.


    Wie schon heute früh in den Nachrichten gehört, jetzt auch das Topthema bei Spiegel:


    http://www.spiegel.de/politik/…and/0,1518,647827,00.html


    Allerdings könnte es sich nur um einen kurzzeitigen Effekt, wegen des deutschen aktiven Bombardements in Afghanistan handeln.

    Vielleicht sind auch alle Parteien irgenwie gleich und wollen nur an die Macht (was vielleicht auch nicht verwerflich ist, aktiv was zu verändern und zu gestalten?).


    Ich meine nur hinsichtlich der Koalitionsversprechen, gilt doch zuletzt nur was bei der Wahl herauskommt, siehe Thüringen.


    Wenn Steinmeier und Müntefehring meinen, mit ihnen gäbe es keine Zusammenarbeit mit den Linken, kann dies sehr wohl bedeuten, dass sie dann eben zurücktreten (wie Althaus oder verzichten wie Ramelow). Soll die SPD wenn es für schwarz-gelb nicht reicht, wirklich auf den Kanzlerposten verzichten, nur weil die FDP sich trotz bisheriger fehlender strikter Koalitionsaussage querstellt (um die Grünen in die Jamaikakoalition zu zwingen)? Deshalb, denke ich, dass Althaus umsonst zurückgetreten war. Es war vor der Wahl schon zu lesen, Ramelow könnte auf das Ministerpräsidentenamt verzichten, um der Linken zur Regierungskoalition zu verhelfen. Dass die Gespräche sich ggf. bis über den Bundestagswahltag hinziehen, ist ebenfalls kaum verwunderlich.


    Die CDU verspricht keine Steuern zu erhöhen, also bleiben ja nur Erhöhung der Abgaben oder Beiträge (Renten-/Pflegeversicherung, Arbeitslosenversicherung oder Krankenversicherung etc.) oder eben die Einführung einer neuen Steuer wie die CO2-Steuer (wie sie gerade in Frankreich auf Energie eingeführt wird). Da man mit Benzin die Rente finanziert, ist das ja auch kein Problem. Ohne was bekommt man den Schuldenstopp bis 2020 nicht hin und es lauern ja überall noch die plötzlichen unvorhersehbaren Wirtschafts-, Sozial- und Sicherheitsprobleme, die ja als Ausnahmen unerwarteterweise dann wieder plötzlich viel zusätzliches Geld dringend benötigen....


    Vielleicht wird ja der FDP-CDU-Gesamtstimmenanteil ein wenig überschätzt in der Gesamtbevölkerung und wir bekommen auch noch nach der Wahl so schnell keine neue (alte) Regierung.