Beiträge von qwqw

    Kein guter Empfang mehr in der Wohnung? Na wenn das kein Grund fuer eine außerordentliche Kuendigung ist.
    Besser und stressfreier kommt man aber sicherlich durch normalen Tarifdowngrade und normaler Kuendigung aus der Sache. Vielleicht kann man ja auch bald mit dem neuen o2 o verlaengern, oder in diesen wechseln. Sofern die Wechselkosten bei Tarifdowngrade nicht wieder 200 Euro ueberschreiten, muss man halt rechnen....
    Sollte z.B. das Abstellen des t-mobileroamings zur Verschlechterung am Wohnort zu Problemen des als Festnetzersatz beworbenen Genions gefuehrt haben, soll sich o2 (nach den fuer o2 typischen wochenlangen Briefkaempfen) auch am Ende kurz vor dem Prozess kulant zeigen, da sie hier vor Gericht ohnehin verlieren wuerden.
    Eine nachgewiesene Verschlechterung der Netzabdeckung am Wohnort ist - nach schriftlicher Fristsetzung zur Behebung des Mangels- ein wichtiger Grund fuer eine Sonderkuendigung.

    Zitat

    Original geschrieben von Tob
    Sorry für o.T, aber:
    Hat es da Uplooper getroffen oder Genion M-Kunden, die beispielsweise aus ihrer Parzelle in Kiel ihre Freundin überwiegend in einer Hamburger Parzelle 60h im Monat angerufen haben?


    Es war z.B. eine ueberaus gespraechsbereite Frau, die sehr unterschiedlich aber auf vielen o2-Nummern angerufen hatte. Es war auch kein Uploopen. Uebermaessiges telefonieren ins Festnetz innerhalb der Flat hatte hingegen m.M. in keinem Fall zur Sonderkuendigung gefuehrt.
    Aber nun zurueck zum Thema.

    Das o2 noch niemanden wegen uebermaessiger Nutzung sondergekuendigt haette ist aber absolut falsch, in den drei in Foren bekannten Faellen war es der Fall teilweise auch bei Genion M, d.h. bei zuviel Anrufen ins eigene Netz. Dass es dabei entgegen den Aussagen der Nutzer ja nicht um uebermaessige Nutzung, sondern um Missbrauch handelt wegen nach o2-Sicht ja gewerblicher Nutzung (weil soviel ja nur um Gewerbe telefoniert werden koennte) ist natuerlich Definitionssache. Bei kuenftigen Intensivnutzern des neuen Tarifs braucht o2 ja gar nicht mehr den Grund anzugeben, man wird einfach so innerhalb der Monatsfrist gekuendigt.
    Wieviele Kunden ausserhalb der Foren von o2 wegen zu intensiver Nutzung gekuendigt wurden, weiss ich nicht, kann mir aber vorstellen dass in Deutschland (aufgrund der Geizmentalitaet) einige Leute den ganzen Tag rauf- und runtertelefonieren, weil sie ja "so viel Geld" fuer die teure Flatrate ausgeben, oder weil sie ja eine haben...


    Dass der Tarif an den Normalkunden vorbeigeht, wuerde ich nicht ganz sehen, immerhin zahlt man ja auch 15 Euro/Monat fuer Tarif und Handy. Zwar hat o2 bei den Planungen nicht die Wirtschaftskrise bedacht, die jetzt bei dem Bewusstsein der Leute ankommt und es waere auch besser gewesen einen dreistufigen Airbag einzufuehren (oder einen der beim doppelten der durchschnittliche Dreimonatstelefoniekosten anspringt, oder 30 Euro immer darueber liegt ) aber ganz aufs Abstellgleis werden Wenig- und Durchschnittstelefonierer im Vergleich zu den anderen Anbietern nicht gestellt.
    Der Nachteil weniger Fussnoten ist wie beschrieben auch, dass man dem potentiellem Kunden im Laden nichts mehr so schoenreden kann a la " sie koennen mit dem Vertrag ab 3 cent telefonieren" (wenn sie die Homeoption buchen und ein 3000 Minutenpacket fuer Festnetztelefonate am Wochenende) etc.

    Zitat

    Original geschrieben von hrgajek
    Hallo,


    ich beobachte die Diskussion mit großem Interesse, o2 ist das Kunststück gelungen, die Branche zu schocken. Vor allen die Freaks, die "stolz" darauf waren, zu wissen, wie man die bisherigen "Falltür"-Tarife mit Verhandlungsgeschick und genialem Kombinieren doch noch "erträglich" oder "gut" machen konnte. All das ist beim oh-tou-oh vorbei. Siehe auch hier


    Originalton des Chef Tarifspezialisten bei o2: "Für Mathematiker gibt es bessere Tarife".


    Ich bin ebenfalls überrascht über die generelle Einführung einer kurzen Vertragslaufzeit. Meistens waren es die Anbieter, die sehr schnell die Angebote änderten und bei den Kunden selbst auf 24monatige Erfüllung der Verträge pochten. Da o2 in den letzten Jahren stetiger Übernahmen und Umstrukturierungen fast monatlich etwas an den Tarifen für Bestandskunden änderte (wo in den seltensten Fällen o2 einer entsprechenden Kündigung oder Widerspruch stattgegeben hatte), ist Wiedereinführung der monatlichen Kündbarkeit zu begrüßen. Auch der Kostenairbag führt zu einer Sicherheit, wenn gleich bei Sondernummern, Auslands- oder nur Grenzroaming oder Abofallen sicher der Nachteil von Postpaidverträgen bleibt.


    Das es für Mathematiker bessere Tarife gibt glaube ich gerne, dass die Zeit nun bei o2 für Rosinenpickerei vorbei ist nicht. Sicher wird der eine nicht nur bei großer Überschreitung der Gesprächsminuten gekündigt (mit Sms in Monatsfrist), sondern auch manch einer der zu günstig telefoniert, z.B. gar nicht (siehe Administrationsgebühr anderer Anbieter). Man wird jedoch weiterhin mehrere Optionen buchen und kombinieren können. Auch für Auslandsdatenverbindungen oder Rufumleitungen etc. bleiben von Messenger bis Telefonieren übers Internet ggf. genug Fussnoten und Fallstricke um zumindest für ein Monat günstig zu kommunizieren. Die anderen Anbieter werden einfach ggf. auch einen Prepaidtarif als Postpaidtarif mit monatlicher Kündbarkeit anbieten, wo soll da das Problem sein? Auch bei anderen Anbietern gibt es bereits auf Prepaid Internet- oder Sms- und Sprachoptionen. Der Airbag ist im Gegensatz zu den früheren mobilcom mlimit-Tarifen bei Prepaidangeboten nicht monatlich festgeschrieben sondern hängt von dem aufgeladenem Guthaben ab, dass kann man auch schon heute bei einigen Prepaidanbietern per Lastschrifteinzug vom Konto regeln :D .
    Es ist eben nur ein Airbag, d.h. er geht einmal auf und ist dann ggf. dahin. Ich würde es eher Fair-Use-Regelung nennen, denn man braucht sich doch keine Illusionen zu machen: 3 Monate hintereinander mehr wie die marktüblichen Flatrateangebote (3000 Minuten?) telefoniert und man wird gekündigt. Denn "Missbrauch" wird o2 auch weiterhin bekämpfen, wie sie ja auch bei einigen Homzoneflatusern taten, die zu oft ins eigene Netz telefonierten. o2 ist ein Unternehmen und was sich nicht rechnet, rechnet sich halt nicht.

    Zitat

    Original geschrieben von mea
    wenn du den tarif HAST wirst du ihn BEHALTEN - auch bei verlängerung. hast du ihn NICHT wirst du nach dem 4.5 auch NICHT mehr rein kommen, da er nicht mehr angeboten wird.


    Für bestandskunden die keinen tarifwechsel durchführen ändert sich NICHTS.



    (Es sei denn sie haben alte Tarife, die von o2 auch mal zwangsumgestellt werden, wie Select, der nicht zur neuen Genion-S/M/L-Linie passte. Alte Tarife (Genion (alt) etc.) können bei aktiver Verlängerung, d.h. mit neuem Handy, neuerdings bereits jetzt ebenfalls nicht mehr "zu alten konditionen" im Rahmen einer VVL verlängert werden, d.h. man muss in einen neuen Tarif wechseln, wenn man kein ohne-Handy-tarif besitzt und nicht die Gerätesubvention ohne Gerät monatlich weiter zahlen will...)

    Vielleicht brauchte es keine erneute Authentifizierung der Simkarte und Lokalität.
    Vielleicht war ja auch nur die Rufnummer portiert. Daher waren alle Aussagen "hier ist das Netz ausgefallen" etc. gar nicht korrekt, sondern die einzelnen Simkarten vieler Rufnummern sind nicht mehr authentifiziert worden. Für Kunden mit der "richtigen" Sim, deren Datensatz in einem ungestörten Computer lag, z.B. auch im T-Mobile-Roaming oder mit portierter Nummer, oder wo überhaupt keine erneute Authentifizierung durch Ortswechsel oder Anruf nötig war, war das Netz überall vorhanden, (wie bereits in den ersten Seiten des Threads klar war).

    "bisherige Angebotslogik" habe ich auch als Erstes gelesen, also Logik auf Minutenpreise und Flatrates. Weitere am Markt befindlichen Angebotslogiken sind die ex-Automobile, Aktionstchibo oder Nonstop- bzw. OpenEnd-Tarife mit bestimmten Preisen pro Gespraech (in alle Netze oder nur bestimmte).
    Fehlende Angebotslogik kann ja nur wie in Oesterreich Easymoney-Reload (=pro eingehende Minute Geld) oder aber wahrscheinlicher ein sinkender Minuten- bzw Datenpreis bei mehr Verbrauch sein, was bei Erreichen einer Flatrateschwelle automatisch zu deren Hoechstpreis fuehrt, und damit wie bei o2 bekannt auch zu den Sonderkuendigungen seitens o2, die ja bei den Homezoneflatrates und spaeteren Daten"missbrauchs"faellen bereits fuer Schlagzeilen gesorgt haben. Oder gibt es noch weitere Angebotslogiken, die sich von bisherigen (Flatrates, Abrechnung pro Gespraech etc.) unterscheiden?


    (Ja, ja, jetzt kommt dass man bei o2 bald auch fuer eingehende Gespraeche bezahlen muessen wird :D)

    Zitat

    Original geschrieben von Jochen
    :confused:


    Bleibt bitte beim Thema.


    Also ein neues Konvergenzprodukt, ähnlich wie in England (20 Euro für DSL- und UMTS-Flat auf dem Notebook außerhalb der Homezone) groß beworben, hat natürlich mit der neuen "Tarifrevolution", an der o2 "ein Jahr lang" arbeitet und das für Neukunden "durchschlagen soll" "aber auch für Bestandskunden (nur) interessant ist, dass sie gerne in das neue Produkt wechseln wollen", hätte mit der unerwartet erst sehr spät (letzte Woche) angekündigten Zusammenarbeit des DSL-Anbieters Telefonica mit dem Mobilfunkanbieter o2 natürlich nicht das geringste zu tun. Nicht dass es zum friendly-User-Test für HSPA , der Anfang Mai in München startet nicht auch noch neue Datenpreisstrukturen gibt, die auch zu gesenkten Datenpreisen neuer Produktlinien führt. Und sei es auch nur eine Alice-Komplett-Variante (Sim+Datenpacket+DSL), die halt ähnlich wie in England reduziert ist, wenn man gleichzeitig Mobilfunkkunde wird. Aber um "einzigartig auf dem Mobilfunkmarkt" ja gar wie "durch Einführung der Homezone" was neues einzuführen, müsste es schon mindestens eine überall mitnehmbare Festnetznummer oder Personalisierung (Email, Messenger, Internetprofile) oder ähnliches werden. Allein eine einheitliche Abrechnung von DSL und Handyverbindungen zu Flatpreisen würde den vollmundigen Aussagen nicht gerecht werden, auch wenn man dazu aus jedem Shop ein Verkäufer zur Schulung nach München schicken müsste. Andererseits ist bei o2 ja vielleicht auch schon eine Erhöhung der Fremdnetzgespräche von 19 auf 29 cent/min eine "Tarifrevolution" :D

    Was nur einen Tag.
    Bei mir hat Eplus mal 23 Wochen gebraucht, um zu schreiben, dass die Angelegenheit nun in Bearbeitung wäre und es deshalb noch einige zeit dauern würde...


    Warum gehst du nicht einfach in einen t-Punkt. Da wird es m.M. gleich umgeschrieben.