Man fällt ja nach teltarif automatisch in den Talk&Sms-Tarif zurück, wenn man die Smartphone-Option storniert oder nicht genügend Guthaben für den Folgemonat auf dem Konto ist - oder laut Vodafone-Dok:
"Falls für die Nutzungspauschale nicht genug Guthaben vorhanden ist, gilt bis zur nächsten erfolgreichen Abbuchung: Nationale Standardgespräche und -SMS in die deutschen und türkischen Mobilfunknetze sowie Festnetze werden mit 0,09 Euro pro Minute (60/60-Takt), SMS mit 0,09 Euro pro Stück und Datennutzung mit 0,09 Euro pro Minute (60/60-Takt) abgerechnet."
Das sieht mir nicht nach einem großen aufwändigen Wechsel aus.
Ich könnte mir sogar vorstellen, dass man nach Abbestellen des Speedbucket 500 MB nach einmaliger Aktivierung trotzdem die 250 MB im Grundtarif im LTE-Netz später nutzen könnte.
Ansonsten ist das stundenlange Freischalten des LTE bei jeder Auf- und Abbuchung der Datenoptionen sicherlich suboptimal.
Auf lange Sicht ist ohnehin fraglich, ob bei ohnehin bestehenden Datenmengen- und Geschwindigkeitsbegrenzungen, der Ausschluss von Kunden, die nur LTE empfangen können, den Vertragsbedingungen der Netzbetreiber entspricht.
Denn das Netz wird ja zur Verfügung gestellt und einigen Kunden UMTS zu ermöglichen, anderen nur GSM und wieder anderen nur CSD oder HCSCD ist nicht ganz, was man unter "zur Verfügung stellen des Mobilfunknetzes" verstehen könnte.
In den AGB steht:
"Bei Telekommunikationsdienstleistungen
hängt die maximale Übertragungsrate vom eingesetzten Endgerät, der
verfügbaren Netztechnologie sowie den technischen und geographischen
Gegebenheiten am Ort der Nutzung ab." - und nicht vom Willen des Betreibers den einzelnen Kunden entweder nur auf GSM oder nur auf UMTS (z.B. bei der Sprachtelefonie) zu beschränken.
Es wären sicherlich reale Tests notwendig wie LTE bei den Callyatarifen mit und ohne Optionen implementiert ist- zumal das Callya-System häufig anders aufgesetzt ist als das Vertragssystem (Verrechnung Inklusivminuten mit Flats, Datendrosseln etc.).