Beiträge von qwqw

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    Original geschrieben von Merlin
    Hattest du ein echtes Problem, oder wolltest du nur die Warteschleifenzeiten testen?


    Ich hatte am Freitag meinen Tarif und Datenpack runtergewechselt, die ich eigentlich auch gerne weitergeführt hätte. Wechseln geht ja ab morgen nicht mehr.
    Durch die Sperraktion bin ich aber auf die sichere Seite gewechselt, wer weiss denn was dann noch von o2 kommt.
    Da sich die versprochene Email und Sms nicht blicken liess, habe gestern nochmal angerufen, wo die Hotlinerin mir versicherte, sie könne meine Kündigungen nicht im System finden, die ich eigentlich immer schon kurz nach Abschluss eines Vertrages vorsorglich mache. Nachdem ich heute den Einschreibebeleg für die Kündigungen gefunden hatte, wollte ich kurz per Email mir die Kündigungen bestätigen lassen, aber leider wieder technische Störung des Email-Kontaktformulars, also habe ich wieder angerufen. Ich weiss, heute ist Tag der Arbeit, aber für sowas habe ich sonst in der Woche keine Zeit....

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    Original geschrieben von StevenWort


    Und bei der kostenfreien Hotlinenummer wartet man dann bestimmt 3 Stunden bis man jemanden dran hat :rolleyes:


    Also die Wartezeit bei der alten Hotline war vorgestern bei mir über 25 Minuten, gestern etwa 15 Minuten und heute bei der neuen kostenlosen Hotline 31 Minuten (für eineinhalb Minuten Kontakt). Also so schlimm ist es noch nicht, man kann ja immer noch was anderes machen während die Musik läuft.
    o2 hat ja leider gerade eine technische Störung beim Email-Kontaktformular, haben wohl von Vodafone gelernt, die ja auch ständig technische Email- und Chatsupportstörungen haben....

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    Original geschrieben von phonefux
    Das finde ich etwas zu weit hergeholt, dies aus der Werbung für den o2o abzuleiten. Der Neukunde sieht nen o2o Spot (mit einem entsprechenden Hinweis für Bestandskunden), denkt sich, das ist ja ein toller Tarif, aber ich schließe lieber einen anderen ab und vertraue darauf, dass es den o2o in einem Jahr auch noch gibt und ich dahin wechseln kann? Ich weiß nicht...


    Es geht auch weniger darum, ob jetzt die Preise für den Wechsel etwas verändert werden, sondern ob man bei Vertragsschluss zu vielen anderen (oder gar allen anderen) Tarifen wechseln konnte und der Kunde diesen Eindruck aus Werbung etc. bekommen durfte und o2 plötzlich alle Wechselmöglichkeiten aus dem Tarif des bestehenden Kunden untersagen darf (obgleich die Tarife alle noch weiterhin existieren).


    Kann ich nicht wirklich davon ausgehen, das wenn ich letztes Jahr abschloss und bisher immer Tarifwechselmöglichkeiten da waren und beworben wurden, ich ggf. meinen Tarif anpassen könnte, wenn sich mein Telefonieverhalten ändert oder ich dieses bei Vertragschluss falsch eingeschätzt hatte?

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    Original geschrieben von archie83
    Seit wann hast du vertraglichen Anspruch auf Netz am Wohnort?


    Schon immer habe ich Anpruch darauf gehabt, dass wenn zum Vertragsschluss an meinem Wohnort Netz war und plötzlich nicht mehr und definitiv auch in Zukunft nicht mehr, dass ich den Vertrag nicht weiterführen muss. Du verwechselst das vielleicht mit dem Fall, wo erst nach dem Vertragsschluss bemerkt wird, dass das jeweilige Netz seinen Wohnort gar nicht versorgt wurde und wird. ;)

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    Original geschrieben von phonefux
    Erstens ist das deine Interpretation. Meine ist, dass o2 im Zusammenhang mit einem Vertragsschluss die Möglichkeit, hiervon wieder loszukommen, nicht bewirbt. Auf den von dir verlinkten Seiten wird lediglich für Bestandkunden beschrieben, wie man im Moment den Vertrag wechseln kann. Nicht alles, was irgendwo auf der Homepage steht, wird schon deshalb zum Vertragsinhalt. Oder werden nach deiner Auffassung auch die Roaming-Partner Vertragsbestandteil, so dass ich ein außerordentliches Kündigungsrecht habe, wenn ich zukünftig nicht mehr auf den Niederländischen Antillen mit Curacao Telecom telefonieren kann?


    Zweitens bleibt die Tarifumstellung eine Vertragsänderung.


    Wenn man plötzlich kein Telekomroaming auf dem Land mehr hat und auch kein Netz mehr zum telefonieren an seinem Wohnort kann man natürlich sonderkündigen. Auch wenn ich die Karte kaufe um mit der Curacao Telecom auf den Antillen zu telefonieren, dort da auch jeden Monat 500 Euro für bezahle und plötzlich diese Leistung ohne Ersatz eingestellt wird und ich dort auch mit keinem anderen Roamingpartner telefonieren kann (beide beide Unternehmen noch existieren nur eben o2 den Vertrag mit der Curacao Telekom auflöst), kann ich auch sonderkündigen.
    Wenn ich nur zwei Minuten in Österreich in Wien telefonieren muss und dafür statt T-mobile Austria jetzt Orange nutzen müsste, wird es sicherlich schwierig mit einer Sonderkündigung ;)

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    Original geschrieben von phonefux
    Dafür mag es hier zwar einige Gründe geben. Ich meine, die überwiegenden Gründe sprechen dagegeben: Es gibt keinen Verweis auf die Wechselmatrix in den Vertragsunterlagen, in der Werbung für den Tarif oder in der Darstellung des Tarifs auf der Homepage.


    Mir viel da nur die letztes Jahr im Fernsehen rauf und runter gespielten Monstertarifspot ein, mal mit GlobalFirends, mal ohne etc. in der überall deutlich stand "Auch unsere Kunden können in den o2o wechseln". Ja gut, gilt natürlich nur bis der letzte Spot gesendet ist. Aber ob der Normalokunde den objektiven Erwartungshorizont juristisch eindeutig erkennen konnte, wäre ich skeptisch. Immerhin werden ja sonst Sternchen für Befristungen überall verwendet ("nur für kurze Zeit" etc.), die hier nicht da waren. Dem Kunden wurde hier zweifelfrei in der Werbung volle Flexibilität bei o2 und allen seinen Tarifen ohne Monster suggeriert. Wer da dann als normaler unwissender Kunde statt des o2o einen anderen Tarif abschloss beim Anbieter wird schon nicht so schlechte Karten vor Gericht haben. Immerhin liegen ja auch Tarifwechselgebührurteile von anderen Unternehmen vor. Da sind die Wechsel meist Vertragsbestandteile in den Tarifbroschüren. Was kann der Kunde also vom durchschnittlichen Mobilfunkvertrag erwarten? Steht in den AGB, dass Tarifwechselgebühren vom Vertrag ausgenommen sind bzw. behält sich o2 dort explizit vor, die Tarifwechselgebühren jederzeit anpassen zukönnen? Nicht umsonst weichen sie ja gerne unrechtmäßig bei sowas auf den Ausdruck "Nebenleistungen" aus (jetzt marketingtechnisch natürlich nicht mehr, nur der Gedanke bleibt gleich).
    Bei den Sondernummern war auch klar, dass es keine Nebenleistungen waren, der Kläger hatte halt nur keine 0180-Nummern angerufen und daher keinen individuellen Schaden gehabt durch die Änderung. Deshalb hatte o2 gesiegt. Wenn aber ein Tarifwechsel abgelehnt wird, wird sich der Schaden leicht zeigen lassen. Ich gehe davon aus, dass o2 zwarzunächts wie immer stur bleibt, aber es nicht bis zum Gericht durchziehen wird, da dort dann immer auch andere AGB-Teile und Rechte und Leistungen gekippt und geändert werden könnten.
    Meist ist es den Unternehmen aber lieber, dass die AGB und Handlungen der Unternehmen nicht auseinandergenommen werden, sodass auch noch genauso in den kommenden 1000 Fällen anwenden können.

    Definitives Recht gibt es bei o2 immer nur solange, bis ein Gericht die AGB und Nebenleistungen wieder kippt. Und hier kommt es dann auch auf das Telefonieverhalten des einzelnen Kunden an und ob er wie den Vertrag geschlossen hat und persönlichen Schaden nachweisen kann.
    Auch der Vertrag einer Bank war wasserdicht und juristisch einwandfrei, aber der BGH gestand der alten Dame zu, nicht so ein Fachwissen haben zu müssen und die Bank musste zahlen.
    Viele sollten daher auch den Verbraucherschutz nicht außer Acht lassen, was o2 ja bereits bei der Bepreisung 0180-Nummern als Nebenleistungen zu spüren bekam (die sie damals ja auch unabhängig zu ändern glaubten). Erst bekamen sie in einigen Fällen Recht, dann bekamen sie von anderen Gerichten in anderen Fällen unrecht (auch je nach Hintergrund und Einzelschaden). Wer also hier eine 100%ige Rechtssicherheit vorgibt für alle Fälle, dem traue ich nicht, sowohl für die eine, als auch für die Gegenansicht.

    Recht haben und Recht bekommen...


    Ich schrieb bereits, dass Tarifwechseländerungen bisher jedesmal für alle Kunden galten. Es ist doch nicht die erste Änderung.
    Ich habe bestimmt schon 10mal gewechselt. Wenn der Wechsel bei Abschluss festgeschrieben würde, könnten viele heute gar nicht für 50 Euro in den o2o wechseln, da dieser Wechsel auch erst seit einem Jahr so möglich ist, vor der o2o Werbekampagne damals geändert.
    Bei Wechseln gelten natürlich die zum Zeitpunkt der Beauftragung wirksamen Konditionen, neue sind dedm Kunden ja nicht bekannt.
    Ich hatte online gewechselt und es stand ein Wechselpreis von 25 Euro. Auf der Rechnung standen dann aber 50 Euro ( einige Monate später hätte der Wechsel sogar 150 Euro gekostet).
    Beharrlich wie immer versuchten Hotline und o2 Kundenservice zu behaupten, es habe keine Beauftragung stattgefunden, zu spät , die o2-Sms könne ja nicht von o2 kommen etc. Und der neue Preis sei natürlich auch korrekt, weil o2-Rechnungen ja immer korrekt seien etc. Das übliche eben.
    Erst nachdem ich einen Screenshot des damals gültigen Wechselpreises bei meinem Wechsel hinsandte kam im dritten Brief nach zwei Ablehnungen, dann eine Entschuldigung und Bestätigung, dass der alte Preis für den Wechsel galt. Also ohne was Schriftliches oder Screenshot würde ich mich nicht verlassen, dass o2 bei Wechselterminen nach dem 2.5. korrekt mit altem Preis bepreist. Immerhin können ja bei o2 da ganz viel Daten verlorengehen, und im Computer steht dann auch nur das Datum des Wechsels nicht das des Auftrages.


    Die Aussage, die neuen Konditionen gelten auch für Bestandskunden sind m.M. korrekt und aufgrund der Erfahrung der bisherigen häufigen Änderungen der Tarifwechselkonditionen bei o2 zu erwarten. Warum sollte das jetzt bei der 25.ten Änderung anders sein?

    Bei o2 galten die Tarifwechselmöglichkeiten und deren Änderungen schon immer für Neu- und Altkunden, daher ist es nicht überraschend, wenn Bestandskunden auch nicht mehr wechseln können werden.
    Es stimmt, dass viele den roten Faden seit der Übernahme von Telefonica nicht sehen. Nicht umsonst ist der Name gerade geändert worden, bevor Grögers Premiumgedanke lange nach seinem Abgang in die Tat umgesetzt wird. Für die Lidl-Kunden gibt es ja Fonic...