Beiträge von qwqw

    Zitat

    Original geschrieben von Handyhasser


    Soweit ich die Telefonanlage bei o2 kenne, erscheint keine Zeitangabe, wie lange der Anrufer warten musste.


    Wo wir schon beim Einklang mit dem neuen Telekommunikationsgesetz sind, was bis 25. Mai umgesetzt hätte werden müssen (aber doch noch dieses Jahr in Deutschland inkraft treten soll):


    Es wird auch bei Festpreishotlines diese Angaben über die (individuelle) voraussichtliche Wartezeit geben müssen.


    "In allen anderen Fällen, unter anderem bei allen Sonderrufnummern, dürfen Warteschleifen nur noch eingesetzt werden, wenn entweder der Anruf einem Festpreis unterliegt oder, bei zeitabhängiger Abrechnung, der Angerufene die Kosten des Anrufs für die Dauer der Warteschleife trägt.


    In den beiden zuletzt genannten Fällen muss der Anrufer mit Beginn der Warteschleife über deren voraussichtliche Dauer informiert werden sowie darüber, ob der Anruf einem Festpreis unterliegt oder ob der Angerufene die Kosten des Anrufs für die Dauer der Warteschleife trägt. Im Falle eines Verstoßes gegen diese Vorgaben entfällt die Entgeltzahlungspflicht des Anrufers für den gesamten Anruf."
    Quelle:
    http://www.tradesignalonline.c…id=761168&filter=&catid=0


    Allerdings wird dies erst ein Jahr nach Inkraftreten der Novelle wirksam, also in zwei Jahren ;)

    Nach dem Verständnis von o2 ist der Entfall der Entgeltzahlungspflicht, wenn die angesagte voraussichtliche Dauer weit überschritten wurde wieder nur reine Kulanz seitens des Unternehmens, wenn jemand denn nur auch höflich genug bettelt...

    Ein Schelm, der nicht an Abzocke denkt.
    Da wird gerade die jahrelange überall bisher als kostenlos propagierte und beschriebene Hotlinenummer kostenpflichtig.
    Wenn es nur um die Qualität gegangen wäre hätte man ja auch die 333 als neue bessere Hotline einführen können.
    Immerhin gibt o2 durch die Aktion ja den bisherigen schlechten Service am Kunden zu.
    Bald sollen Warteminuten in den Hotlines ja gar nichts mehr kosten, dann kann o2 die neue Hotline abstellen, weil sie wegen der Unkenntnis aus Nichtkommuniziertheit ja eh so wenig genutzt wurde....

    Ja, die sind seit einem Monat nicht mehr per Menü buchbar und es wird nur angesagt.
    Die Hotliner wurden unterrichtet, dass MyCards eingestellt werden würde. Allerdings konnte man über die Hotline noch MyCards buchen lassen. Wahrscheinlich geht es heute auch noch und ggf. ab 1.4. nicht mehr.


    Als Ausgleich müsste eigentlich eine Festnetzflatoption eingeführt werden.....

    Zitat

    Original geschrieben von Percy
    Der BGH hat sich vor einigen Monaten mit einem ähnlichen Fall befasst und entschieden, dass der Kunde in diesem Fall zahlungspflichtig ist (Az: III ZR 57/10).
    Die Begründung war in etwa, dass der Kunde einen Vertrag eingegangen ist und damit auch das Risiko tragen muss, dass sich an seinen persönlichen Lebensumständen etwas ändert (Umzug). Dies ist aber dem Einfluss des anderen Vertragspartners (hier Alice) entzogen, so dass ein Anspruch auf weitere Leistungen auf dem Vertrag besteht.


    Die Richter begründeten das Urteil damit, dass der Kunde sich bewusst für einen länger laufenden Vertrag entschieden hätte, obgleich er auch hätte Verträge kurzer Laufzeit abschliessen können. Daher lag das Umziehenmüssen nicht im Verantwortungsbereich des Anbieters. Der Kunde durfte diesen Vertrag wegen Leistungsfreiheit nicht vor der in dem Vertrag vereinbarten Laufzeit von zwei Jahren kündigen.
    In diesem Fall könnte die Kündigungsfrist jedoch nur einen Monat betragen haben.... .

    Und auch so eine Reaktion erwartet ;) .
    Tja, das wäre die günstigste Möglichkeit gewesen (weil in Italien wegen "3likehome" ja die selben Preise gelten wie in Österreich). In Italien muss man ja immer eine italienische Steuernummer beim Kauf einer Prepaidkarte angeben, glaube ich) und selbst drei.it hat keine günstigen Prepaidangebote für Italien. Wind hat noch brauchbar günstige Optionen für innerhalb Italiens. Leider sind Internet-to-go-Karten schlecht zu bekommen, oder nur mit 40 Euro zusammen mit dem Stick.
    Man kann aber im Internet ruhig eine drei.at-Reload-Wertkarte kaufen oder ersteigern für 1-10 Euro und entweder das Inklusivvolumen von einigen MB versurfen oder für 20 Euro 5GB als Option dazubuchen. Vorteil der österreichischen Karte: Anleitung und Tarifbeschreibungen sind in Deutsch und nicht Italienisch und man kann die österreichische Hotline bei Fragen etc. anrufen.
    Vor einer Woche war ich von Österreich in Italien, es kommt neuerdings gleich eine Anzeige, das man in einem 3likehome-Land ist und das diesselben Preise wie in Österreich gelten. Die Anzeige war in England und Schweden letztes Jahr noch nicht da (aber es galten die gleichen Preise ohne Roaminggebühren).
    Drei soll ein schlechteres Netz haben (als andere), allerdings hatte ich immer gutes Netz ohne Abbruch in Italien und auch UMTS bzw. HSPA-Geschwindigkeit (im Gegensatz zu yesss in Österreich).

    Vielleicht haben Sie nur eine optimistische Strategieabteilung, die sich gerne was zusammenrechnet wo die Zahlen gut aussehen.
    Die eingestellten 5/8-Tarife und die Umkehr bei der Drosselung bei Callya Internet, zeigen jedoch, dass dort etwas seltsames Kundenverhalten vorausgesetzt wird, und später alles wieder revidiert werden musste.
    Ein erhöhter Wechsel oder bereits nennenswerte Nichtnutzung oder Abbuchung von Optionen, wenn etwas auf dem Iphone mit Vodafone nicht oder nicht mehr funktioniert zieht offenbar immernoch sehr schnell. So gut gerechnet können die Strategen da dann aber nicht haben....
    Im gesättigten Markt dürfte es auch schwierig werden, den Kunden zu erklären, das nach x MB gedrosselt wird, und trotzdem für die oder jene Anwendung dieses oder jenes Pack noch gebucht werden muss.


    Ich finde die nichtvertragsgemäße Nutzung auch nicht in Ordnung, auch wenn ich mir nicht vorstellen kann, dass jeder Vodafone-Kunde gleich weiss, was z.B. Peer-to-Peer-Dienste sind ob und nach welchem AGB-Unterpunkt diese nun erlaubt sind oder nicht. Mir deucht die Strategen setzen einen Nutzer voraus, der ganz umständlich erstmal VOIP auf seinem Handy einrichtet um ja für unter drei Cent in andere Netze telefonieren zu können, um dann wenn es nicht mehr klappt zu sagen, o.k. macht ja auch nichts, nutze ich mal den Vertrag und die Internetoption soweit weiter und telefoniere eben für 29 Cent pro Minute in Fremdnetze ist ja auch nicht so schlimm. Oder kommen pro weggehenden Nutzer drei neue, die 89 Euro für Verträge bei Vodafone pro Monat ausgeben?
    Wenn eh die schnellen Daten gedrosselt werden, sehe ich so schnell keinen Mehrgewinn durch Vergraulen von Kunden, vielmehr ist jeder Kunde der Geld bringt, wichtig. Dass nun mehr Kunden die Zusatzoptionen für 20 Euro pro Monat neu buchen, als Kunden kündigen, die ja auch nur ungedrosselte Daten nutzen, welche sie in der verbrauchten Menge ja schon bezahlt haben und dann eben gar nichts mehr nutzen und zahlen, wage ich zu bezweifeln. Es sei denn alle Leute surfen aus Kostengründen ultralangsam mit Gprs und nutzen dafür auch noch das D2-Netz mit nicht tiefdiscountermäßigen Tarifen. Möglicherweise zieht ein Filmdownload mit LTE aber mehr Daten in einer Stunde, wie man mit Gprs im Monat rausschlagen kann.


    Allein wegen den möglichen Problemen mit den von Vodafone selbst vermarkteten neusten Handys für die Generation upload, wage ich den Sinn einer technischen Störung von guten oder bösen Diensten, wie youtube-Knopf etc. zu bezweifeln.