ZitatOriginal geschrieben von Masta_U
der absolute Nullpunkt war aber die kleine Gesangseinlage...
Tja, ich fand diese Einlage ganz im Gegenteil sehr gelungen - herrlich sinnlos, in bester Schmidteinander-Art! ![]()
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ZitatOriginal geschrieben von Masta_U
der absolute Nullpunkt war aber die kleine Gesangseinlage...
Tja, ich fand diese Einlage ganz im Gegenteil sehr gelungen - herrlich sinnlos, in bester Schmidteinander-Art! ![]()
ZitatOriginal geschrieben von tmc
Wenn ich den Fernseher anschalte und mir einige Talkshows, oder noch besser diese Umfragen angucke, auch über Politik, was da die meisten Leute erzählen, muss ich schon zugeben, das ich schon wenn es die Disziplin politisch informiert gebe ich fast zur Elite gehöre.
Beck, geb ich ehrlich zu, kannte ich vorher nicht so wirklich. Ich wusste das es den gibt, mehr nicht. Und die Ministerpresidenten aller Deutschen Bundesländer kenn ich auch nicht, dafür verfolge ich wohl die Komunalpolitik in meinen BL zu sehr.
Irgendwie kann ich mit diesem Beitrag nichts anfangen.
Was heißt "Elite" in diesem Zusammenhang? Der Begriff paßt schon mal überhaupt nicht, wenn du Beck nicht wirklich kanntest... und jetzt etwa darüber schreibst, daß er über das Tempo-Limit geredet hat - wie Printus gesagt hat, war das nämlich nicht der Fall.
Ich behaupte nicht, daß man Beck unbedingt kennen oder gar bundespolitisch interessiert sein muß. Wenn man sich allerdings zu diesen Themen äußert, sollte man sich etwas besser informieren. Alleine das Lesen dieses Threads hätte dir gezeigt, daß es wiederholt erwähnt würde, daß der Beschluß gegen die Parteiführung durchgesetzt wurde. Ich werde nicht müde, das zu betonen, weil immer noch Leute behaupten, daß die SPD das nur gemacht hat, um Stimmen zu gewinnen.
Das ist nicht der Fall. Aber selbst wenn es so wäre, gibt es zwei entscheidende Punkte:
1. Printus hat es schon erwähnt: Es ändert sich nichts an den Argumenten für und wider Tempo--Limit.
2. Ich habe es schon erwähnt: Daß eine Partei auch an die nächsten Wahlen denkt, ist das Normalste der Welt, und ich finde es schon fast eine Frechheit, wenn man ihr das vorwirft.
ZitatOriginal geschrieben von GumpyOM
Und zwar nicht deshalb, weil mein Rechner nichts Neues hergibt, sondern einfach, weil die Spiele langweilig und einfallslos geworden sind.
Das kann ich so nicht stehen lassen. Dein Eindruck liegt eher darin begründet, daß es heute ungleich mehr Spiele gibt als früher und daher die wirklich guten in der Masse untergehen. Früher (vor 20 Jahren z.B.) war es auch so, daß es zu einem guten Spiel ca. 50 schlechte gab. Das dürfte heute ähnlich sein.
Aber pauschal zu behaupten, daß die Spiele langweilig und einfallslos geworden sind, halte ich für falsch. Das erwähnte Prey z.B. war hochinnovativ... Portal von Valve (bzw. der zugrundeliegende Titel Narbacular Drop) schlägt in eine ähnliche Kerbe... X3 bietet die mehr Weltraumsimulation, als du willst... Fahrenheit revolutioniert das Adventure-Genre durch neue Erzählstrukturen... Trackmania führt den Stunts-Gedanken fort und auf ungeahnte neue Höhen... und so könnte man eigentlich fortfahren, wenn man Zeit hätte und sich an alle Titel erinnern könnte. ![]()
Kurz gesagt: Auch heute gibt es den einen oder anderen Titel, der entweder innovativ ist oder Spaß macht oder bestenfalls beides vereint.
ZitatOriginal geschrieben von Mozart40
Hi!
Ich zähle mich mal auch zum alten Eisen -> 33. Was mir bei aktuellen Spielen auf den Zeiger geht, ist die Zeit die man investieren muß. Wie schon geschrieben wurde, ist durch berufliche und familiäre Pflichten nicht mehr so viel Zeit zum zocken. Wenn ich dann ein Game habe (Alzheimer, mir fällt grad nicht der Titel ein) wo ich erstmal Stunden zubringen muß um das Spiel zu begreifen, bekomm ich die Kriese. Vor 15 Jahren hatte ich "Giana Sisters" auf'm Amiga 500, Diskette rinn und los gings, da brauchte ich keine Stunden um Handbücher zu wälzen, damit man mal das erste Level packt.
MfG Kai
Aber der Vergleich hinkt schon sehr, denn auch auf dem Amiga gab es Spiele, die deutlich mehr an Einarbeitungszeit brauchen als Giana Sisters (übrigens eins meiner Lieblingsspiele). Und auch heute gibt es gute Spiele, die man schnell anfangen und auch zügig durchspielen kann - spontan fällt mir da z.B. die Max Payne Reihe oder etwa Prey ein. Relativ kurze, aber dafür umso bessere da intensivere Spiele. Es muß ja nicht immer sowas wie Oblivion oder X3 sein, mit dem man seine 30 Minuten am Abend verbringen möchte. ![]()
Zum Thema selbst:
Die Erklärungsversuche - so sehr überspitzt sie auch augenscheinlich gemeint sind - finde ich nicht gut. Es handelt sich um ein Hobby und da kann keiner sagen, daß man nicht die Geistige Reife hat, damit rechtzeitig aufgehört zu haben. Das ist sogar recht beleidigend, wenn ich darüber nachdenke. Ob ich jetzt täglich 2 Stunden spiele oder 2 Stunden Origami mache, ist doch wohl nur meine Sache und keine Frage der geistigen Reife (im Allgemeinen).
Ich persönlich habe früher wie auch andere sehr, sehr viel und lange gespielt. Da ich mittlerweile beruflich mit Computerspielen zu tun habe (Übersetzung und QA), verspüre ich nicht mehr den Drang zu spielen. Bei guten Spielen mache ich eine Ausnahme und spiele sie gerne durch, aber tägliche mehrstündige Spielsessions sind schon länger Vergangenheit.
ZitatOriginal geschrieben von Jochen
Und solange zu viele Leute den abschalten, sobald sie ins Auto einsteigen, bringen alle Regeln, Gebote, Limits und Freiheiten gar nichts.
Es führt sogar eher paradoxerweise dazu, daß wir dann noch mehr Regeln etc. brauchen und noch rigoroser durchgreifen (lassen) müssen. Und in die Richtung gehen wir.
Ich frage mich also, wie man an die Massen appellieren kann, damit sie das Problem erkennen, die Rolle ihres Handeln erkennen, ihr Handeln ändern und andere davon überzeugen, daß sie dies auch tun sollten.
Durch ein Tempo-Limit kann man solch ein Bewußtsein recht gut aufbauen, denke ich. Klar, gibt es auch heute Raser, die sich nicht an Geschwindigkeitsbegrenzungen halten (mich eingeschlossen), aber wir reden hier nicht von diesen, sondern von einer allgemeinen Angelegenheit. Wenn sich die allgemeine Regel in den Köpfen durchsetzt, daß bei 130 (oder 100 oder 140 oder...) Schluß ist, wird sich auch bald ein entsprechendes Verhalten einstellen. Es werden Automatismen entstehen, die Raserei i.A. nicht zulassen. Fahranfänger werden von Anfang mit dem Bewußtsein für das Tempo-Limit erzogen/ausgebildet. Und nicht zuletzt wird es hoffentlich entsprechende Strafen geben, die mit Übertretungen einhergehen.
Das Beispiel Anschnallpflicht wurde schon genannt... anfangs waren alle dagegen, aber mittlerweile macht man es relativ automatisch und es ist sehr nützlich. Ich denke, daß das Tempo-Limit auch solch eine Entwicklung durchmachen kann.
Denn diesen gesunden Menschenverstand, den du so gerne sehen würdest, kann man nicht einfach einfordern... normalerweise ist er ja sogar durchaus vorhanden, aber in vielen Bereichen ist er nur durch entsprechende Strafandrohung zu wecken. (z.B. bei Drogen... oder Gewaltdelikten) Insofern ist eine solche Regelung im Autoverkehr ja nicht sinnlos - und eine allgemeine Regelung mehr macht das ganze auch nicht wirklich unübersichtlicher.
Dann noch ein Wort zu dem Argument:
ZitatNatürlich verbraucht man mehr Sprit, aber das darf jeder entscheiden.
Angesichts der Energie-Engpässe in den kommenden Jahrzehnten hat der Staat durchaus das Recht, sich in diese Frage einzumischen... d.h. das darf eben nicht jeder selbst entscheiden, zumindest nicht vollständig. Und bevor jemand wieder die Demokratie-Keule schwingt: Demokratie heißt nicht "Jeder hat alle Freiheiten."
ZitatOriginal geschrieben von AdministratorDr
Zum ursprünglichen Thema:
Der SPD fällt nichts mehr ein. Und deswegen werden jetzt einige Reformen rückgängig gemacht und Themen gewählt, damit bei der nächsten Wahl die SPD nicht gleich auf 20 % einbricht.
Diese Theorie wird nicht wahrer, wenn man sie zum 50. Mal wiederholt.
Ich betone es noch einmal: Das Tempo-Limit wurde gegen den Willen der Parteiführung angenommen... und es gab im Vorfeld überhaupt keine "Werbung" für das Thema. Das sind 2 sehr gute Gründe gegen die Lesart, daß die Partei hier etwas unternehmen will, um a) von anderen Problemen abzulenken und b) um den fortschreitenden Stimmenverlust zu stoppen.
Dabei wäre ja Variante b) sogar noch absolut legitim, oder ist es mittlerweile ein Fehler, wenn eine Partein - im Rahmen ihres eigenen Programms - auch mal an ihre aktuellen und zukünftigen Wähler denkt? Allerdings ist es fraglich, ob man gerade in Deutschland mit dem Tempo-Limit viele Stimmen hinzugewinnt und nicht sogar etliche verliert.
Die Anpassung des ALG1 finde ich aus familiärer Erfahrung nicht nur sozial fair, sondern auch wirtschaftlich nicht sonderlich schwerwiegend. Es war die Rede von 1 Mrd. Euro Mehrbelastung... und diese Mrd. ist in dem Bereich meines Erachtens sinnvoller investiert als in vielen anderen, wo Geld reingepumpt wird. Daß die Herren und Frauen Wirtschaftler, die eine gute Ausbildung und - vermutlich - noch einen mehr oder weniger guten Job haben, gegen solch horrende Mehrausgaben sind, ist verständlich. Ob die gleichen Herrschaften so argumentieren würden, wenn sie erst 40 Jahre gearbeitet und Arbeitslosenbeiträge gezahlt haben und dann im Ernstfall nur ein Jahr ALG1 bekommen. ist eine gänzlich andere Frage. Ich persönlich bin der Meinung, daß viele dann selbstverständlich anders denken würden.
ZitatOriginal geschrieben von MB-Stgt
Ich seh es auch als Ablenkung der Politik von wichtigeren Themen an,
Immer wenn denen nichts mehr einfällt wird die "Sau" Autofahrer und Tempo durch das Dorf getrieben.
Ich wiederhole mich: Der Beschluß wurde gegen den Willen der Parteiführung verabschiedet. Das spricht absolut gegen die Theorie, daß man von anderen Problemen ablenken will. Deswegen sollte man mit dieser sinnlosen Beschuldigung auch mal aufhören. Zumal auch im Vorfeld überhaupt nicht abzusehen war, daß das Tempo-Limit ein Thema sein wird.
ZitatOriginal geschrieben von tkjever
Woher kommt diese Aussage?
Lobo hat es zwar schon erwähnt, aber ich hatte dieselben Zahlen ebenfalls mit Quellenangabe zitiert. D.h. ich würde erstmal den Thread sorgfältiger lesen, dann beantworten sich einige Fragen von selbst. Zudem ist es amüsant und interessant, dabei einige Gegner des Tempo-Limits zu lesen und zu sehen, wie stammtischartig dumpf teilweise gepoltert wird.
ZitatOriginal geschrieben von superuser_reload
Hast Du da eine Verneinung zu viel eingebaut oder meinst Du das so?
0,3% Einsparung im Gesamt-CO2-Ausstoß ist doch garnix und eben auch ein Grund weshalb das Tempolimit zumindest unter diesem Aspekt unsinnig ist...
0,3% des GESAMTEN CO2-Ausstoßes... d.h. diese Zahl ist nicht wirklich aussagekräftig.
Viel wichtiger sind da schon die 9% des CO2-Ausstoßes von PKW auf den Autobahnen oder die nicht geringen 3% des CO2-Ausstoßes von PKW im Allgemeinen. Das mag dir wenig vorkommen, aber das ist es meines Erachtens nicht. Steter Tropfen höhlt den Stein, schon vergessen?
ZitatIst das nicht ein klein wenig zu idealistisch und unrealistisch? Das Auto bedeutet nunmal Mobilität und Unabhängigkeit, das ist doch alles andere als kurios, sondern ein völlig menschliches und legitimes Bedürfnis.
Natürlich ist es idealistisch... deswegen habe ich es ja auch so genannt. Zudem habe ich den Drang, Auto zu fahren, nicht allgemein kurios genannt, sondern "mitunter". Denn es gibt Fälle, wo dieser Drang nur noch lächerliche Formen annimmt. Beispiel mein Cousin: Der ist vor einige Zeit regelmäßig mit der Stadtbahn zur Arbeit gefahren - löblich. Aber die 5 bis 10 Minuten zur Haltestelle wollte er nicht laufen und hat sich stattdessen von seiner Frau mit dem Auto fahren lassen. Und dann am Abend wieder abholen lassen. Das ist in meinen Augen nicht völlig legitim, wie du so schön gesagt hast.
ZitatOriginal geschrieben von grambler
Vom Auto wegzukommen ist absolut unrealistisch. Das ist schlicht nicht möglich, das Auto ist in unserer Gesellschaft ein enorm wichtiger Faktor. ÖPNV sind gut und recht, aber teilweise sehr umständlich, es kann extrem viel Zeit verloren gehen. Die Flexibilität leidet ebenfalls stark darunter.
Deswegen müssen die erwähnten und noch viel mehr Verbesserungen ja gemacht werden, damit diese leidigen Argumente gegen den ÖPNV nicht mehr so einfach gelten.
Zudem sollte man das ganze nicht schwarz-weiß sehen: Es soll ja nicht jeder für immer vom Auto wegkommen. Aber jeder KM, der weniger gefahren wird, ist ein Fortschritt. Und ich denke, daß wenn der ÖPNV überall besser und vor allem billiger wäre, würden auch viel mehr Leute das Auto stehen lassen und mit der Bahn fahren.
ZitatOriginal geschrieben von D3xt3r
Mein Job würde wohl deutlich schwerer werden wenn es so ist und es ist meiner Meinung auch völliger Quatsch. Wir haben hier noch einige Stücke unbegrenzter und oft auch leerer Autobahn auf denen man oft auch mal mehr als 250 fahren kann. Wieso sollte man da die Leute zum schleichen zwingen.
Hmm... von den wenigen Abschnitten der Autobahnen in deiner Gegend willst du nun auf das gesamte Autobahn-Netz in Deutschland schließen und so argumentieren?
Gegenvorschlag: Es gibt ein allgemeines Tempo-Limit 100-130 km/h (genauer Wert sollte noch ausgearbeitet werden). Und auf ausgewählten und vereinzelten Abschnitten, die statistisch und realistisch kaum befahren werden, darf man auch schneller fahren. Das wäre glaube ich die sinnvollere Lösung, als sich gegen das Tempo-Limit zu stellen, weil man auf einigen Abschnitten rasen kann.
Zumal - und jetzt werden wir eher idealistisch - der Staat meiner Meinung nach die Bürger durchaus zum "Schleichen" (was für eine Geschwindigkeit von 130km/h eher unpassend ist) zwingen sollte - es geht darum, daß man den Menschen dazu bringt, endlich einmal umzudenken... wegzukommen von der Gier nach immer höherer Motorleistung... sogar ganz allgemein wegzukommen von dem mitunter kuriosen Drang, ein Auto fahren zu müssen.
Das bedeutet allerdings auch, daß das Schienennetz deutlich und stark ausgebaut werden muß... man muß mit der Bahn gut und schnell möglichst das ganze Land erreichen können. Der ÖPNV muß überall und nicht nur in Ballungsgebieten extrem erweitert werden, damit man auch auf dem Lande nicht auf das Auto angewiesen ist. Die LKW müssen weg von den Straßen - d.h. viel günstigere Konditionen bei Bahntransporten für Firmen müssen her. Und das ist nur ein kleiner Ansatz für das, was sinnvollerweise neben dem Tempo-Limit noch getan werden müßte, damit es in der Tat ein Umdenken gibt.
Also es gibt noch ein paar ähnliche Angebote, die alle über Handyversandservice gehen und bei denen es als Einmalzahlung 640 Euro gibt. Das war auch der Grund, warum ich das am Anfang geschrieben hatte, und nicht, weil ich nicht lesen kann oder so. ![]()
Und wie schon erwähnt: Sollte ich mich täuschen und sollte es eine höhere Einmalzahlung geben, wäre ich hocherfreut.