ZitatOriginal geschrieben von chico
Der Täter mag finanzielle Probleme gehabt haben. Dennoch kann ich mir nicht vorstellen daß ein Iraker, in dessen Kultur Homosexualität verachtet wird, bei Geldnot auf den Strich geht und sich für 2000€ für einen Mann prostituiert. Bis dato hatte er keinerlei Verbindung zur homosexuellen Szene und seine frühere Verwicklung in eine (heterosexuelle) Vergewaltigung distanziert ihn noch mehr davon.
Nach deiner Logik dürfte es auch kaum deutsche, homosexuelle Stricher geben, denn auf dem Papier gibt es in D ca. 70% Christen. Wird Homosexualität im streng ausgelegten Christentum nicht auch verachtet?
Nicht jeder Exiliraner oder -iraker ist Muslim. Bei den Iranern z.B. sind es sogar sehr viele Nichtmuslime, die eben genau wegen ihres nicht muslimischen Glaubens ihr Heimatland verlassen haben. Diese Iraner, ich habe schon welche kennengelernt, sind von ihrer Einstellung her meistens genauso tolerant und offen wie Westeuropäer. Im Vergleich dazu ist jeder Türke aus Anatolien schon fast ein religiöser Fanatiker.
Außerdem wage ich zu behaupten, ohne dies natürlich aus Wissen oder praktischer Erfahrung belegen zu können, dass ein ganz großer Teil der Stricher in der homosexuellen Szene selbst heterosexuell sind. Wenn sich ein Mann prostituieren will, um damit Geld zu verdienen, bleibt ihm ja auch nicht viel anderes übrig, denn ich kenne keine Frauen, die auf den Straßenstrich gehen, um sich dort einen relativ ekelhaften aussehenden Stricher mit nach Hause zu nehmen.
