Beiträge von Stefan

    Oh ja - es ist wieder Wochenende und die Themen werden "flacher". :D



    Dann will ich mich auch nicht zurückhalten und wertvolle Tipps für das Leben ausserhalb des Internet geben.


    Trinkgeld im Restaurant:
    Beträge werden von mir eigentlich immer auf volle Euro, bei höheren Summen auf volle 5- oder 10 Euro Beträge aufgerundet. Mein durchschnittliches Mittagessen unter der Woche kostet zwischen 6,80 und 7,20 €. Dies bedeutet für mich (als Kleingeldhasser), dass ich 8.- € bezahle. Gibt es etwas auszusetzen, zahle ich eben auf den Cent genau. Bei einem Abendessen für z.B. 45.- €, gibt's 50.- € - an feste %-Beträge halte ich mich dabei nicht, sondern handhabe das rein nach Gefühl und freue mich über den ein oder anderen Gratis-Espresso oder Schnappes. In meinem Stamm-Restaurant gibt's dann auch mal ein Dessert für lau. Also haben letztendlich beide Seiten was davon.



    "Trinkgeld" unter Freunden/Kollegen:
    Dabei habe ich garkeine Scheu, auf den nächsten runden Betrag aufzurunden. Bringt mir ein Kollege für 1,80 € was vom Bäcker mit, bekommt er eben 2.- €. Bestellt mir jemand etwas für z.B. 149.- € mit, erhält er 150.- €. Mit Almosen hat das absolut nichts zu tun, wenn man es so streng sehen würde, dürfte man in der Kneipe auch keine Runden schmeissen oder seine Liebste zum Essen einladen.


    Andererseits freue ich mich natürlich auch, wenn mir ein zufriedener Kunde, bei dem ich mir mal wieder eine Nacht um die Ohren geschlagen habe, 100.- € als Anerkennung in die Hand drückt (die erste Ablehnung der Form halber ist natürlich Pflicht... ;) ).



    Fazit: Nicht so viele Gedanken machen, Regeln gibt es in Deutschland genug. Man merkt recht schnell, was angemessen ist und was nicht, wenn man allerdings irgendwann, wie Trauma, nur noch Reste und abgestandenes Bier serviert bekommt, sollte man sich Gedanken machen... :D



    Stefan

    Zitat

    Original geschrieben von Joe2
    (...)führt aktuell aus technischer/ökologischer Sicht kein Weg dran vorbei.


    Danke für die Ausführungen, Dieter Nuhr ist eben allgegenwärtig... :rolleyes:


    Schon am mindestens 25-30% geringeren Verbrauch gemessen, kommt man in Betracht auf die schwindenden Ressourcen, zukünftig bei Verbrennungsmotoren nicht am Diesel vorbei.


    Wo ein "kewl krasser" 316i seine 9-10 Liter verbraucht, nippt der ebenso mit 100 PS gesegnete Diesel eben nur 5-7 Liter aus dem Tank.


    Eine einfachere Rechnung gibt es momentan - von der Ökonomie abgesehen - nicht.



    Stefan

    Gibt es in Deutschland eine ältere unklare Rechtsauslegung als "Nässe" auf der Fahrbahn? Ich glaube nicht.


    Bei diesem großen Spielraum ist die Willkür in gewisser Weise doch schon absehbar. In einem Verkehrsmagazin wurd "Nässe" damit definiert, dass das vorausfahrende Fahrzeug eine derartige Gischt erzeugt, dass die eigene Windschutzscheibe nass wird. Andere Aussagen sind wieder dahingehend, dass es nass ist, wenn die Reifenspuren des Vorausfahrenden auf dem Asphalt sichtbar sind.


    Aber wie definiert es jetzt Hauptwachtmeister Müller in Hamburg?
    Genauso wie Hauptkommissarsanwärter Schneider in München?


    Eher nicht.


    Ein uraltes, typisch deutsches Thema, um welches sich sicher noch einige Generationen nach uns streiten werden. Es sei denn, die EU schreitet mal ein und findet eine in der gesamten EU gültige Regelung - das wäre dann auch mal was Positives aus Brüssel und nicht immer nur eine Beschneidung nationaler Rechtsprechung.



    Stefan

    Zitat

    Original geschrieben von Hinniwilli
    (...)Ist es denn verwerflicher sich selbst zu gefähren, als andere zu gefährden?


    Angenommener Fall A:


    Du - aus Protest hinten nicht angeschnallt - knallst bei einem Unfall nach vorne, triffst den angeschnallten Fahrer tödlich am Kopf und fügst dem Beifahrer - ebenfalls angeschnallt - nebenbei schwere Verletzungen zu, welcher zu allem Überfluss noch erblindet, weil ihm die Durch Dich zerborstene Frontscheibe ins Gesicht knallt.


    Angenommener Fall B:


    Du - mal wieder nicht angeschnallt - bist alleine im Auto und kollidierst frontal mit einem entgegenkommenden Fahrzeug. Der Fahrer des anderen Fahrzeugs holt sich ein paar Schürfwunden und bricht sich eine Rippe. Nach zwei Wochen ist er wieder fit, Reha-Kosten 10.000 €
    Du selbst wirst derart schwer verletzt, dass Du die restlichen 50 Jahre Deines Lebens ein Pflegefall bleibst. Pflegekosten: 5.000.000 €.


    Die Kosten tragen dann die dummen Anschnaller.


    Angenommener Fall C:


    Du fährst gegen einen Baum und bist tot. Bergungs- und Bestattungskosten: 15.000 €. Baumpflegemaßnahmen: 2.000 €. In diesem Fall sieht es für den nicht angeschnallten günstiger aus - Reha-Kosten bei schweren Verletzungen wären höher gewesen.



    Tust Du nur so kurzsichtig, oder brauchst Du wirklich eine Denkhilfe?



    Stefan

    Zitat

    Original geschrieben von bastian_S
    (...)
    Strom und Wasser darf man AFAIK nicht abstellen.


    Bastian


    Natürlich darf "man" Strom und Wasser abdrehen, wenn die Kosten nicht bezahlt werden. "Man" sind aber in diesem Fall die Energieversorger und nicht der Vermieter.


    Ich würde erstmal ordentlich und fristgerecht dem Mieter kündigen, mal einen persönlichen Besuch abstatten und eine Räumungsklage initiieren. Den Mahnbescheid für die ausstehenden Mietzahlungen nicht vergessen. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob dieser nicht automatisch mit der Räumungsklage einher geht.



    Stefan