Oh ja - es ist wieder Wochenende und die Themen werden "flacher". ![]()
Dann will ich mich auch nicht zurückhalten und wertvolle Tipps für das Leben ausserhalb des Internet geben.
Trinkgeld im Restaurant:
Beträge werden von mir eigentlich immer auf volle Euro, bei höheren Summen auf volle 5- oder 10 Euro Beträge aufgerundet. Mein durchschnittliches Mittagessen unter der Woche kostet zwischen 6,80 und 7,20 €. Dies bedeutet für mich (als Kleingeldhasser), dass ich 8.- € bezahle. Gibt es etwas auszusetzen, zahle ich eben auf den Cent genau. Bei einem Abendessen für z.B. 45.- €, gibt's 50.- € - an feste %-Beträge halte ich mich dabei nicht, sondern handhabe das rein nach Gefühl und freue mich über den ein oder anderen Gratis-Espresso oder Schnappes. In meinem Stamm-Restaurant gibt's dann auch mal ein Dessert für lau. Also haben letztendlich beide Seiten was davon.
"Trinkgeld" unter Freunden/Kollegen:
Dabei habe ich garkeine Scheu, auf den nächsten runden Betrag aufzurunden. Bringt mir ein Kollege für 1,80 € was vom Bäcker mit, bekommt er eben 2.- €. Bestellt mir jemand etwas für z.B. 149.- € mit, erhält er 150.- €. Mit Almosen hat das absolut nichts zu tun, wenn man es so streng sehen würde, dürfte man in der Kneipe auch keine Runden schmeissen oder seine Liebste zum Essen einladen.
Andererseits freue ich mich natürlich auch, wenn mir ein zufriedener Kunde, bei dem ich mir mal wieder eine Nacht um die Ohren geschlagen habe, 100.- € als Anerkennung in die Hand drückt (die erste Ablehnung der Form halber ist natürlich Pflicht...
).
Fazit: Nicht so viele Gedanken machen, Regeln gibt es in Deutschland genug. Man merkt recht schnell, was angemessen ist und was nicht, wenn man allerdings irgendwann, wie Trauma, nur noch Reste und abgestandenes Bier serviert bekommt, sollte man sich Gedanken machen... ![]()
Stefan