Sonntag Morgen, kurz nach dem Aufstehen und dann so eine Frage.
Stellt euch doch einfach mal vor, ein Motorradfahrer wäre bei einem Unfall an seinem Motorrad festgeschnallt. Dann würde es ihn - im schlimmsten Falle - nicht alleine, sondern samt Motorrad durch die Luft wirbeln. Oder er bricht sich direkt das Genick, weil Kopf samt Helm nach vorne wollen, der Gurt dies aber verhindert.
Aber nochmal zurück zum Freiflug: Im Normalfall muss der Krad-Fahrer nur mit seiner eigenen Masse / mit seinem eigenen Gewicht kämpfen. Ich stelle mir die Landung mit 150-500 kg am Hintern recht prickelnd vor.
Das nur mal als Ausführung meines gesunden Menschenverstandes. Mag natürlich sein, dass der Gesetzgeber ganz andere Gründe dafür sieht.
Desweiteren muss ich auch mal wieder für die Autofahrer Partei ergreifen: Dass Motorradfahrer "nur von Autos getötet" werden, ist genauso schwachsinnig wie die gegenteilige Behauptung, Motorradfahrer seien stets halsbrecherische Raser und Draufgänger. In D gibt es 50.000.000 PKW und LKW, dem gegenüber stehen 2.000.000 Zweiräder. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich zwei Zweiräder treffen ist also relativ gering, dass bei der Wahrscheinlichern Paarung der Motorradfahrer den kürzeren zieht, liegt in der Natur der Sache - die Schuldfrage ist dann aber immernoch nicht pauschal geklärt.
Stefan