Zitat
Original geschrieben von Netz-Eule
Zu 3.)
In der Theorie ist das richtig, ABER:
Bei der Rückgabe muss das Auto in einem 1a-Zustand sein! Andernfalls wird dir jeder noch so kleine Lackschaden in Rechnung gestellt :mad:(...)
Blödsinn.
Das Fahrzeug darf bei der Rückgabe selbstverständlich die dem Alter entsprechenden Gebrauchsspuren aufweisen, dazu gehören Steinschläge und der ein oder andere Kratzer, kleine Delle. Für größere Schäden, die über diese Gebrauchsspuren hinaus gehen, musst Du selbstverständlich haften. Das ist aber auch bei einem gekauften Auto so, solltest Du es verkaufen wollen - der zu erzielende Verkaufspreis ist dann eben niedriger.
Die Leasinggesellschaften errechnen schon keine Mondpreise für den Restwert, sondern orientieren sich an der DAT/Schwacke-Liste, sodass dieses Argument nicht zieht. Und letztendlich ist immer das Autohaus der Abnehmer des Fahrzeuges - wird ein weiteres Fahrzeug geleast, wird er den Teufel tun, an Pseudo-Schäden rumzumäkeln.
Allerdings mach Restwertleasing nur Sinn, wenn man das Fahrzeug danach auch kaufen möchte oder nur sehr wenig fährt - mit Kilometerleasing fährt man mit der monatlichen Rate zwar meist etwas teurer, das Risiko den errechneten Wert zu verfehlen ist wiederum viel geringer.
Grundsätzlich abraten sollte man vom Leasing, auch im Pivatbereich, keinesfalls. Man macht dabei zwar kein Schnäppchen, hat aber auch das Risiko des Wertverlustes gedämpft, bindet sich kein Kapital an's Bein und bekommt alle zwei oder drei Jahre ein neues Fahrzeug, ohne sich um Verkauf etc. kümmern zu müssen. Eine VK-Versicherung schliesst man in der Regel für einen Neuwagen in den ersten paar Jahren sowieso ab.
Sollte ich irgendwann mal wieder in die Situation kommen, ein eigenes Fahrzeug anschaffen zu müssen, erachte ich Leasing als sehr interessant.
Stefan