ZitatOriginal geschrieben von igel-online
(...)
4. Mach dir ein schönes Wochenende, kauf dir z.B. ein neues Handy.
Gruß ... Andreas
Ähhh...
Schon passiert! ![]()
Stefan
Sie sind in Begriff, Telefon-Treff zu verlassen, um auf die folgende Adresse weitergeleitet zu werden:
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ZitatOriginal geschrieben von igel-online
(...)
4. Mach dir ein schönes Wochenende, kauf dir z.B. ein neues Handy.
Gruß ... Andreas
Ähhh...
Schon passiert! ![]()
Stefan
Dass man sich in diesem Kindergarten gegen Mittag, wenn die Obachecka aus der Schule kommen, für alles rechttfertigen muss, ist doch zum kotzen!
Claudetap, Was erwartest Du denn? Dass ich freudenstrahlend und frohlockend durch die Bude hüpfe, wenn ich die Entlassung einer Kollegin mitbekomme? Mir ist schliesslich nichts schlimmes wiederfahren - oder wie soll ich das interpretieren?
Im Gegensatz zu ihr, trifft mich daran keine Schuld - ich habe nunmal die Arschkarte gezogen, dies in gewisser Weise durchziehen zu müssen. Wie es ihr dabei geht, ist mir keinesfalls egal - genau deshalb geht es mir dabei auch nicht besonders gut.
Aber in dieser Position muss man sich für jeden Scheiss rechtfertigen. Wird jemand entlassen, ist immer der Arbeitgeber schuld und der böse Abzocker, der billiges Personal auf die dreckige Art entsorgt, wenn man es nicht mehr gebrauchen kann.
Diese Situation hat sie sich selbst zuzuschreiben und ich lasse mir in dieser hinsicht von niemandem was vorwerfen oder mich dumm von der Seite anmachen. Von Dir schon zehnmal nicht. Auch werde ich den Teufel tun, hier die genauen Gründe auszuplaudern - wenn ich schreibe, dass sie es sich selbst zuzuschreiben hat, wird das schon so sein.
Und Leika, in seinem Beitrag war kein Funken Ironie oder Zynismus zu finden - das war der reine Dummschwatz um zu provozieren. Nicht mehr und nicht weniger.
Desweiteren muss ich jetzt meinen Chef mal in Schutz nehmen und die Situation verdeutlichen:
Wir haben zwei Geschäftsstellen in Deutschland. Unser GF sitzt in GS A und ich sitze in GS B. Mein Kollege ist Abteilungs- und sozusagen Geschäftsstellenleiter hier in FR, welcher auch maßgeblich an der Einstellung des Personals beteiligt ist. Da er diese Woche Urlaub hat, bin ich sein Stellvertreter. Dazu gehört dann eben nicht nur die Post öffnen zu dürfen, sondern auch mal beschissene Aufgaben zu übernehmen.
Ob das Vorgehen jetzt bis ins letzte sauber war oder nicht, ist mir relativ schnuppe. Es war praktikabel und zur Fristwahrung auch notwendig. Das muss auch sicher nicht hier ergründet werden.
Ich habe mir mit dieserm Beitrag ein paar Tipps erhofft, wie ich mich für beide Seiten am besten verhalten soll - diese habe ich in den ersten Beiträgen erhalten und habe sie auch umsetzen können. Eine Grundsatzdiskussion über die Vorgänge meines Arbeitgebers sollte es sicher nicht werden.
Stefan
So - geschafft. Buchstäblich.
Ich fühle mich sowas von mies ![]()
Die schwierigste Aufgabe hat mir zum Glück unser GF telefonisch abgenommen - ich habe sie mir dann gleich nach dem Telefonat geschnappt, in einen ruhigen Raum gebracht und habe sie ausheulen lassen. In dem Moment wäre ich lieber das Arschloch gewesen, das angeschrien und beschimpft wird - die typisch weibliche Heulorgie kann ich sowas von nicht ab, das trifft mich dann noch viel mehr, als beschimpft zu werden und wenigstens noch Kontra geben zu können.
Wenigstens blieb es mir dadurch erspart, mich zur Sache selbst detailliert zu äußern und noch auf unsinnige Diskussionen eingehen zu müssen. Die Überreichung der schriftlichen Kündigung und Schlüsselrückgabe ging dann wenigstens reibungslos und unkompliziert vonstatten.
Jetzt werde ich mich erstmal in die Gartenwirtschaft des Chinesen hier um die Ecke begeben, mir die Sonne auf´s Hirn braten lassen und das Seelchen pflegen (verdammich hübsche Bedienung dort!
)
Stefan
ZitatOriginal geschrieben von DUSA-2772
Moin! Vielleicht liest Du das ja noch
(...)
Denn mal viel Erfolg - und geh mal von aus, dass danach auch Dein Tag gelaufen sein wird :-/
Danke für die ausführlichen Worte - werde mir daraus jetzt gleich auf der Fahrt zur Arbeit im Auto eine Strategie zusammenbasteln.
Na denn - auf in den Kampf!
Stefan
ZitatOriginal geschrieben von Merlin
Du solltest klarstellen, dass du in dieser Hinsicht die Geschäftsleitung vertrittst und daher halt diese Aufgabe hast. Auch solltest du die Gründe, die zur Entlassung geführt haben, sofern du sie genau kennst, im Gespräch nennen. Laß´ dich aber nicht auf Diskussionen ein. Eine distanziertere Haltung ist sicher angebracht.(...)
Daran habe ich auch schon gedacht, mich etwas hinter der Geschäftsleitung zu "verstecken". Ich habe allerdings die Befürchtung, dass es auf die persönliche Ebene abdriftet. Sie macht zwar im wahrsten Sinne des Wortes und auch auf die Arbeit bezogen einen sehr lockeren Eindruck, wird IMHO aber auch schnell emotional - Distanz zu wahren könnte schwer werden.
ZitatOriginal geschrieben von ChickenHawk
Du schreibst selber, dass es an ihrer Arbeitsleistung mangelt.
Wenn Du Ihr das nicht klar machst kann sie daraus nichts lernen und wird im nächsten Job wieder auf die Schnauze falllen.
Wenn Du Ihr also wirklich längerfristig was gutes tun willst erklär ihr nüchtern und sachlich wieso ihr euch von ihr trennt.(...)
Ich glaube, das war ein "nächster Job", bei dem sie "auf die Schnauze gefallen" ist. Sie strotzt zwar vor Selbstsicherheit, ist im Arbeitsalltag aber eher schusselig und unkonzentriert. Wird sie auf Fehler hingewiesen, nimmt sie es scheinbar auf die leichte Schulter und erzählt im nächsten Atemzug schon wieder von ihrem Ziegenbock, der kastriert wurde. Man könnte es fast komisch finden, wenn es nicht so "tragisch" wäre.
ZitatOriginal geschrieben von igel-online
Sie war doch deine Sekretärin. Der Geschäftsführer wird ja dann sicherlich von dir oder deinem Kollegen über ihre Arbeitsqualität informiert worden sein, da er diese Entscheidung alleine sicher nicht getroffen hätte.
Ich war in den letzten Monaten sehr viel im Aussendienst, sodass ich ausser am Telefon nicht so übermäßig viel von ihr mitbekommen habe. Lt. Aussagen meines Kollegen, verging allerdings kaum ein Tag, an dem sie sich keinen Fehler erlaubt hat, worauf sie direkt deutlich hingewiesen wurde - aber scheinbar hat sie es nicht ernst genommen.
Zitat(...)
Ich gehe davon aus, daß man mit ihr schon ein Gespräch über ihre Arbeitsleistung in der Probezeit geführt hat.(...)
Ein konkretes Gespräch gab es nicht. Ausser der täglichen Hinweise, lieber zweimal zu fragen, bei Unsicherheiten ein drittes Mal nachzuprüfen und sich selbst um gewisse organisatorische Dinge zu kümmern.
Zitat
Solltet ihr trotz einer durchgehend mangelhaften Arbeitsleistung fast 6 Monate lang ohne ein entsprechendes Gespräch ausgekommen sein, fände ich das vom Management etwas arm. In diesem Fall würde ich konkrete Vorgänge in der jüngsten Zeit ansprechen, da ansonsten sicher der Kommentar "Warum haben Sie mir das denn nicht mal gesagt..." kommt.
Sie ist erst 2,5 Monate dabei. Die Zeugnisse sahen besser aus, als es sich rausgestellt hat - anfangs wurde das darauf geschoben, dass sie noch nicht lange genug dabei ist, nach und nach hat sich dann eben heraus gestellt, dass sie sich wohl verdammt gut verkaufen kann.
Für ein konkretes Gespräch hatte niemand bei uns die Zeit oder den Nerv. Diese Woche war es dann eben meine Aufgabe, mir ein genaues Bild von ihr und ihrer Arbeitsleistung zu machen - die Entscheidung zur Entlassung stand wohl aber schon vorher fest. Da unser GF in solchen Angelegenheiten immer auch mit sich selbst hadert, musste nun eben die Frist gewahrt werden, weshalb es auch relativ schnell gehen muss.
Da ich eigentlich immer das Gute im Menschen sehe / sehen will, bin ich im Nachhinein dieser vier Tage schon etwas geschockt, dass ich mehr über ihren kastrierten Ziegenbock und den nassen Hintern, weil man vergessen hat den Fahrradsattel bei Regen abzudecken, erfahren habe, als von der Arbeitsleitung zu profitieren. Nachdem ich dann heute durch Zufall noch die Überweisung meiner Spesenabrechnung von immerhin >500.- € mit falsch eingetragener Kontonummer gesehen habe, befürworte ich die Kündigung zu 100% - menschlich macht es das allerdings keinen Deut leichter.
Aber es hilft wohl nichts - Arschbacken zusammenkneifen und gnadenlos durchziehen. Ich hoffe, das geht morgen recht reibungslos vonstatten - beschissen fühle ich mich allerdings trotzdem.
Danke einstweilen für die Tipps - drückt die Daumen, dass sie es wie ein Mann nimmt.
Stefan
Hola,
morgen Vormittag habe ich die zweifelhafte "Ehre", die Sekretärin/Assistentin meines Kollegen und mir innerhalb der Probezeit zu entlassen, was mir heute Mittag unser Geschäftsführer telefonisch mitteilte. Da mein Kollege (Abteilungsleiter) Urlaub hat, bleibt das an mir hängen.
Und jetzt habe ich gehörig die Hosen voll. ![]()
Ich habe bei ehemaligen Arbeitgebern schon regelrechte Entlassungswellen mitbekommen, habe viele gute Kollegen "verloren", bin auch selbst schon entlassen worden und stelle mir nun ständig vor, was in ihr vorgeht, wenn ich sie darüber informiere - sie ahnt nichts davon und ich befürchte, dass für sie (wie bei mir damals) eine Welt zusammenbricht. Ich hatte das Gefühl, dass sie sich sehr wohl in unserem Männerhaufen fühlt und war auch von Anfang an menschlich akzeptiert und integriert. An der Arbeitsleistung mangelt es aber nunmal, deshalb dieser Schritt.
Momentan bin ich mir noch absolut nicht im Klaren, wie ich mich verhalten soll. Menschlich ist Mitleid/Mitgefühl angebracht, beruflich wäre es übertrieben, da sie sich selbst (unbewusst?) in diese Lage gebracht hat.
Soll ich also einen auf kaltes Arschloch machen? Wäre vielleicht die distanzierteste Methode - aber auch die "sauberste" und gerechteste?
Desweiteren bin ich dafür auch absolut nicht der Typ.
Andererseits tut es mir persönlich schon leid, was ihr wiederfährt - kann man ihr das aber rüberbringen, ohne die Loyalität der Firma gegenüber zu vernachlässigen?
Ich werde sicher nicht über meinen Arbeitgeber lästern oder die Entscheidung (welche ich zumindest nicht treffen musste) in Frage stellen - möchte sie aber auch gerne aufbauen, ohne abgedroschen zu wirken, wenngleich ich am allerliebsten jeder persönlichen Konfrontation aus dem Weg gehen würde.
Ich hasse solche Situationen.
Sicher erwarte ich hier nicht die ultimative Lösung für diese Sache, vielleicht hat aber selbst schon jemand Erfahrungen in dieser Hinsicht gemacht und kann mir den ein oder anderen Tipp geben.
Stefan
Re: Re: Re: Re: Re: Tatfotos im Internet, Verbrechen wird zum Verdienst
ZitatOriginal geschrieben von dr zuzelbach
Hey Stefan, jetzt schmoll doch nicht, nur weil die bekanntlich nicht zu Deiner Fraktion gehören .....
Knapp daneben - schwarz bin ich ned! ![]()
Stefan
stsp, Du bist mein Held des Tages. Hat funktioniert - danke! :top:
Stefan
Mangels momentan funktionierendem Webspaces versuche ich die Meldung beim Öffnen ausführbarer Dateien im LAN mal schriftlich zu beschreiben:
_________________________________________________________
Dateidownload
Einige Dateien können auf dem Computer Schaden anrichten.
Wenn die Dateiinformationen unten verdächtig aussehen oder Sie
der Quelle nicht völlig vertrauen, sollten Sie die Datei weder öffnen
noch speichern.
Dateiname: Blah.exe
Dateityp: Anwendung
Von: X:\Ordner\Unterordner
Dieser Dateityp kann dem Computer schaden, wenn er
bösartigen Code enthält.
Soll die Datei geöffnet oder auf dem Computer gespeichert werden?
[Öffnen] [Speichern] [Abbrechen] [Details]
__________________________________________________________
Die Abfrage "Vor dem Öffnen dieses Dateityps immer bestätigen" ist deaktiviert, kann nicht geändert werden.
Ich stehe momentan auf dem Schlauch, die Sicherheitseinstellungen für LAN/WAN habe ich testweise schon auf "sehr niedrig" eingestellt - bei 2003 Server funzt es, bei XP SP1 nicht. Benutzer hat Administratorrechte.
Any Ideas? Kann ich diese Abfrage generell über die Registry deaktivieren?
BTW: Wenn jemand etwas Webspace für mich hat, reiche ich die Meldung gerne nach.
Stefan
Re: Re: Re: Tatfotos im Internet, Verbrechen wird zum Verdienst
ZitatOriginal geschrieben von dr zuzelbach
(...)
Sehr zu empfehlen .... ! :top:
...besonders für fundierte und unabhängige (politische) Informationen.
![]()
Stefan