Re: Re: Linux-unix-Server? oder besser MS Lösung?
Zitat
Original geschrieben von Anja Terchova
Es kan doch jemand von euch lernen
Alle sprechen davon, dass MS zu teuer ist, steigt man auf Alternativen um, soll man diese allerdings in sehr teuren Kursen erlernen und von noch teureren externen Dienstleistern supporten lassen.
Windows-Server ist längst nicht so anfällig, wie es viele glauben machen wollen - ein richtig geplanter Server hat sowieso keinen direkten Internetzugang und ist von dieser Seite her schonmal nicht direkt angreifbar. Kombiniert man das Firmennetz dann noch mit einem guten Router für den Internetzugang, ist man auch nicht unsicherer als mit jeder anderen Linux-Maschine, welche noch die praktikabelste Lösung als Alternative darstellen würde. Unix und Novell sind für diese genannte Firmengröße total überdimensioniert.
Also:
- Windows 2000/2003 Server
- Zentral verwalteter Virenscanner
- Router für evtl. gemeinsamen Internetzugang
- ggf. Firewall (Hardware)
- Regelmäßige Sicherheitsupdates
Wie man Windows die diversen Kommunikationsgelüste austreibt, dürfte jeder Wissen. Wenn nicht, helfen XP-Antispy und die diversen Internetseiten zum Thema Windows weiter.
Wenn er gescheit aufgezogen wird, läuft der Server erstmal ein paar Jahre. Unser 2000-Server mit SP2, dann 3 und 4, brauchte zumindest bisher in den letzten 2 Jahren seit Umstellung von NT4 keinen unplanmäßigen Reboot!
Die Vorteile und Nachteile der diversen Betriebssysteme sind unbestritten - dass Windows aufgrund eines Marktanteils von ~90% das beliebteste Objekt für externe Angriffe ist, will auch niemand leugnen. Sich aber gnadenlos auf der Anti-Windowswelle unter Aufzählung diverser Risiken, ohne beachtenswerte Vorteile für Alternativsysteme zu nennen, auszuruhen, ist sicher nicht das Gelbe vom Ei.
In diesem Sinne ... manchmal ist eine Zigarre eben einfach nur eine Zigarre.
Stefan