Hier muss man sich ja schon fast schämen, dass man sich nicht ausbeuten lässt und 9 Monate seines Lebens in die Tonne treten möchte... 
Auf den "Dienst am Vaterland" kann ich getrost verzichten. Etwas sinnloseres als dafür junge, in die Renten-, Pflege-, und Arbeitslosenversicherung einzahlende Menschen zu rekrutieren kann ich mir in heutigen Zeiten nicht vorstellen.
Mir war die Erfahrung im Berufsleben wichtiger als Playstation spielend mit den Kameraden den Spint aufräumen, bis der schlecht gelaunte Spieß seine Komplexe ausgelebt hat. Wer Krieg spielen möchte kann sich freiwillig melden, eine Berufsarmee wäre sowieso viel effektiver und im endeffekt billiger.
Jedem seine Vorlieben, wer den Wehrdienst abgeleistet hat, soll sich von mir aus darüber freuen, andere, die besseres zu tun haben, andererseits aber in Ruhe lassen.
Unabhängig vom Ausgang, ist es mal wieder eine typisch deutsche Bürokratenfrechheit, nach 6 Jahren ohne Nachmusterung einen kurzfristigen Einberufungsbescheid zu erstellen. In welcher privaten und/oder beruflichen Situation sich derjenige befindet, ist den Gipsnacken herzlich egal.
Aber was soll man von den staatsdienenden Frührentnern in spé auch anderes erwarten... 
Stefan