Beiträge von Stefan

    Fazit:


    PKW Fahrer sind die unwissenden Freizeittrödler, die im Urlaub die Autobahn verstopfen und immer nur über Berufskraftfahrer motzen.


    Kleintransporter- und LKW-Fahrer sind absolute Profis, die nie einen Unfall verschulden, selbst miese Technik durch schieres Können wieder wett machen und immer nur die unbegründete Schelte der PKW-Fahrer abbekommen, die so garkeine Ahnung von der Materie haben.


    Gut, dass wir das geklärt haben. :top:



    Und nochmal ganz penetrant zum Thema eingetragene Höchstgeschwindigkeit:


    Man nehme einen Fahrzeugschein. Dort steht:


    Zu Ziff. 6 "Höchstgeschwindigkeit km/h"
    Zu Ziff. 7 "Leistung KW bei u/min"
    Zu Ziff. 15 "Zul. Gesamtgewicht"
    Zu Ziff. 16 "Zul. Achslast kg"


    Meinst Du, in diesem über Jahrzehnte verwendeten Dokument wird ausgerechnet bei der Höchstgeschwindigkeit an drei Buchstaben und einem Punkt gespart? Eher nicht. ;)


    Also: Die Höchstgeschwindigkeit ist eine technische Angabe wie die Leistung, das Leergewicht oder z.B. die Angabe zur Anzahl der Sitzplätze. Nicht mehr und nicht weniger.


    Wird ein Fahrzeug ausserhalb der zulässigen (Zul.) Spezifikationen bewegt, erlischt die ABE und damit der Versicherungsschutz.


    Und BTW: Bei Geschwindigkeiten über der empfohlenen Richtgeschwindigkeit von 130 km/h kann Dir im Falle eines Unfalles eine Teilschuld angerechnet werden, wenn dieser bei oder unter 130 km/h hätte vermieden werden können.



    Stefan

    Zitat

    Original geschrieben von rainer610
    (...)
    ich habe übrigens kein eigenes auto,weil für alles,wofür ich ein auto brauche,mir ein pkw zu klein ist...


    gruss rainer


    Das erklärt Deine Ahnungslosigkeit den Vergleich zwischen PKW und Kleintransportern betreffend. Wie kannst du Dir in dieser Situation herausnehmen, die eine Seite als besser, schlechter oder genauso gut zu definieren?


    Um es nur noch einmal zusammenfassend zu verdeutlichen:


    Ein durchschnittlicher PKW steht nach 35-40 Metern aus 100 km/h. Der getestete Sprinter brauchte dafür schon 55 Meter, der VW LT 65 Meter und der Peugeot Boxer mit brennender Bremse 54 Meter. Aus 140 km/h stand der Sprinter nach 165 Metern - ein PKW steht mindestens 60 Meter früher!


    Dann nimm Dir einfach mal die Zeit und vergleiche auf technischer Seite die Fahrwerke und Bremsen moderner PKW und ebenso "moderner" Kleintransporter bis 3,5 Tonnen. Allein die Tatsache, dass die 3,5 Tonnen Transporter Bremsen einer Größe wie mein 1,5 Tonnen Kombi haben, lässt einem schier die Nackenhaare zu Berge stehen.


    Du solltest demnach Deine Aussagen nochmal kräftig überdenken, die Fahrzeugtechnik betreffend. Dass die Fahrzeuge nur ein Teil der gesamten Konstellation sind und der Fahrer eine sehr große Rolle spielt ist unbestritten.



    Und zu der Sache mit der eingetragenen Höchstgeschwindigkeit:


    Bei mir im Fahrzeugschein stehen als Höchstegeschwindigkeit 214 km/h. Mit etwas Anlauf endet die Nadel auf dem Tacho bei 235 km/h, was ca. 225-228 "echte" km/h bedeutet. Das heisst also, dass mein Fahrzeug ab 215 km/h die ABE, sprich Zulassung verliert??


    Nich wirklich - oder?



    Stefan

    Zitat

    Original geschrieben von viper
    Standardantworten hin oder her, aber findet Ihr es nicht unverantwortlich, vom Besitzer zu verlangen daß ein Auto mit defekten Bremsen auf eigene Kappe zur Werkstatt gebracht wird? *kopfschüttel*


    Dabei stellt sich die Frage, ob die Bremsen defekt waren oder nur eingeschränkt funktionsfähig. Bremswirkung war ja vorhanden und das Fahrzeug war fahrtüchtig.


    Warum also mehr Aufstand machen als notwendig? Wenn es zur Werkstatt keine Weltreise ist, sehe ich eigentlich kein Problem, in technisch möglicher Art das Fahrzeug zur Werkstatt zu bewegen.


    Man muss doch nicht immer krampfhaft mehr aus der Sache machen, als erforderlich. Ein bisschen Kooperation ist trotz Veschulden der Werkstatt ist kein Beinbruch. Hätte thorty das Fahrzeug für fahruntüchtig gehalten, hätte er - denke ich mal - auf eine Abholung per Abschleppwagen bestanden.



    Stefan

    Kleintransporter: Miese Bremsen -> Tempolimit?


    Hola,


    mit Schrecken habe ich gestern im ZDF (Frontal 21) einen Bericht über Kleintransporter und deren Bremsleistung gesehen.


    Während ein durchschnittlicher PKW nach 35-40 Metern aus 100 km/h zum stehen kommt, wurde ein Mercedes Sprinter mit 50m, ein VW LT mit 65m und ein Peugeot mit 54m und brennender (!!!) Bremse gemessen. Aus einem typischen Kleintransporter-Tempo von 144 km/h benötigte der Sprinter 150m um zum Stehen zu kommen.


    Grund sind die viel zu schwach ausgelegten Bremsen, deren Leistung auf einer Verordnung aus dem Jahre 1971 beruht (als z.B. der Ford Transit mit 65-75 PS und max. 100-110 km/h unterwegs war). So bieten die Bremsen in Kleintransportern Verzögerungswerte von 5m/s², während für eine annähernde Verzögerung wie im PKW mindestens 8-10m/s² nötig wären.


    Die Automobilindustrie sieht keinen Handlungsbedarf, da die gesetzlichen Vorschriften eingehalten werden und der Gesetzgeber (in dem Fall das Bundesverkehrsministerium) sieht momentan keinen Grund, tätig zu werden - weder zum Thema Bremsen, noch zum Thema Tempolimit.


    Wenn ich mir auf der AB den Fahrstil der meisten Kleintransporter ansehe, wird es mir nach diesem Bericht Angst und Bange! Diese Fahrzeuge laufen 160-180 km/h und sind bei dieser Geschwindigkeit meiner Meinung nach eine rollende Zeitbombe.



    Wie seht ihr das - brauchen wir ein Tempolimit? Genügt die Aufrüstung der Bremsleistung?


    Gibt es hier Berufsfahrer von Kleintransportern? Deren Meinung würde mich besonders interessieren.



    Stefan

    Re: Defekte Bremsen nach Werkstattreperatur


    Zitat

    Original geschrieben von thorty
    (...)
    Was würdet Ihr tun? Wie würdet Ihr Euch verhalten?


    Nein, die Schraube habe ich nicht, Nein Rechtsschutz habe ich nicht... :-)


    Gruß
    thorty


    Wenn ich das richtig herausgelesen habe, wurde der "Pfusch" kostenlos beseitigt und Du hast auf eine weitere Reparatur einen fetten Rabatt sowie eine Entschuldigung der Werkstatt erhalten.


    Für mich wäre das Thema damit erledigt. Auch in einer Werkstatt arbeiten nur Menschen, die auch Fehler machen können. Wirklich zu Schaden gekommen ist niemand und die unangenehmen Umstände wurden IMHO durch den Preisnachlass und die Entschuldigung wieder wett gemacht.



    Also: Erledigt.



    Stefan

    Findet ihr es langsam nicht etwas "arm", bei jedem Kommentar von Dj F-O-G so ein Theater zu veranstalten? :rolleyes:


    Mittlerweile könnte man ihn so akzeptieren wie er ist, der ständigen und unzähligen Sticheleien bedarf es sicher nicht nach jedem seiner Beiträge. :flop: Anfangs mag es vielleicht lustig sein und jeder darf sich mal als Trolljäger aufspielen, mittlerweile nerven die Kommentare allerdings mehr als die nebligen Aussagen.



    Sorry for OT, aber obwohl oder gerade weil bei TT manche gleicher als andere sind, sollte man doch zumindest versuchen, die nicht ganz so gleichen so zu nehmen wie sie sind oder einfach zu ignorieren.



    Stefan