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Original geschrieben von Dingens
(...)
Stefan: Österreich, Niederlande und Frankreich sind auch autodicht und Transitländer. Trotzdem bicht die Welt bei Tempo 130 nicht zusammen, sondern es fluppt viel besser.
In NL, CH, AT kann man jeden Punkt mit max. 300-400 km Fahrtstrecke erreichen, dazu leben zwischen 4 und 8 Millionen Menschen dort. Frankreich ist flächenmäßig größer als Deutschland, es leben dort allerdings 25.000.000 Menschen weniger, was eine viel geringere Bevölkerungs- und KFZ-Dichte bedeutet. Und da F keine durchgängige Nord-Süd-Verbindung hat, wird es in keiner Relation zu D als Transitland genutzt - dass die Hölländer die deutschen Autobahnen exorbitant mehr nutzen als umgekehrt sollte hinlänglich bekannt sein.
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Fakt ist, das in Deutschland viel mehr gebremst und beschleunigt wird, als in Ländern mit Tempolimit.
Das hatten wir schon. Wo viele Autos unterwegs sind, wird nunmal viel gebremst und beschleunigt. Wie Du das an einem Tempolimit festmachen willst, ist mir schleierhaft.
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Ich haue meinen Tempomat bei 130-140 rein
Ach Du bist das 
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Es gibt natürlich auch genügend wissenschaftliche Untersuchungen, die ein Tempolimit nahelegen. (Sicher auch genug, die das Gegenteil beweisen wollen...).
Den satz kann man durch verschieben eines einzigen Wortes leicht in eine andere Richtung lenken: "Es gibt natürlich auch genügend wissenschaftliche Untersuchungen, die ein Tempolimit nahelegen wollen... (Sicher auch genug, die das Gegenteil beweisen)." - also reine Auslegungssache.
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Ich glaube schon, daß viel mehr Leute rechts fahren würden, wenn sie nicht Angst hätten, nie mehr auf die linke Spur zu kommen, weil da immer die 160-200 Fraktion ist.
Ich hatte auch mit einem 60 PS Punto nie das Problem auf der AB zu überholen. Notfalls habe ich eben ein Auto länger gewartet. Meiner Meinung nach ist das Problem in solchen Fällen eine mangelnde Fahrausbildung / falsche Einschätzung des fliessenden Verkehrs. Sehe ich in einiger Entfernung jemanden blinken, der ausscheren möchte, bremse ich auch mal von >200 auf 120 ab. Solange ich nicht wie blöde in die Eisen steigen muss, habe ich keinerlei Problem damit.
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Warum das wirtschaftsfeindlich sein soll, das leuchtet mir nun gar nicht (...)
Angenommen: (Nur als Beispiel)
Ich fahre zu einem Kunden von Freiburg nach Rostock. Mit Tempolimit 130 (angenommen ich kann die Geschw. durchgängig fahren) bin ich 7 Stunden unterwegs. Bei 180 nur 5 Stunden. In diesen zwei Stunden könnte ich bei einem anderen Kunden sein und meinem Arbeitgeber 250€ allein an Stundensatz einbringen.
DAS stellt einen eindeutigen, wirtschaftlichen Nachteil dar, der je nach dem noch viel erheblicher sein kann.
Fazit: Die streckenweisen Tempolimits sind angebracht und sehr sinnvoll. (Besonders an AB-Kreuzen/Dreiecken) Ein generelles Tempolimit würde einen Verkehrsinfarkt bedeuten. Auch wenn das manche anders sehen.
Viel einfacher könnte es sein, wenn in der Fahrschule die Autobahnfahrten erweitert würden und auch ein dem Verkehrsfluss entsprechendes Überholen geübt und beigebracht wird.
Stefan