Zitat
Original geschrieben von dob
(...)
Aber da es ja anscheinend modern ist sich über die Telekom aufzublähen wird es halt gemacht.....
CU
Dennis
Dein Patriotismus in allen Ehren, aber zu rosa sollte die Brille auch nicht sein. Ist ja schön, dass das Problem ein technisches ist, welches durch die Telekom binnen weniger Wochen gelöst werden kann. Aber wenn dem so ist, warum erklärt man das dem Kunden dann nicht so und bietet ihm bis dahin einen T-Net Anschluss an?
Nein - es gibt erstmal wischi-waschi Aussagen und der Kunde wird verärgert. Und genau das ist der Eindruck, den der Kunde an der Hotline oder im T-Punkt gewinnt. Da kann die Telekom noch so kompetent und kulant sein - wenn der Kunde nichts davon erfährt, nutzt es der Telekom auch nichts.
Als Geschäftskunde kriechen mir die Vertriebsmitarbeiter förmlich in den Arsch, als Privatkunde werde ich unfreundlich abgefertigt. Das ist nicht so dahin gesagt, das ist selbst erlebter Fakt!
Der Vertrieb erstellt dann unheimlich toll klingende Konzepte, macht den Eindruck alles sei perfekt ausgearbeitet und ist der Techniker dann vor Ort, ist die erste Aussage: "So funktioniert das ja garnicht."
Privat habe ich meine Konsequenzen gezogen und zu einem lokalen Anbieter gewechselt. Der geschäftliche Wechsel ist nur noch eine Frage der Zeit.
Von daher kann ich Daniels Unmut voll und ganz verstehen.
Sicher definiert sich die Telekom realistisch betrachtet nicht nur aus den genannten Fällen. Das A und O ist allerdings die miese Informationspolitik und die (Mutmaßung) schlechte Ausbildung der Hotliner. Da mag ein Unternehmen noch so toll und kompetent sein, kann es dies nicht nach aussen transportieren, hat es eigentlich schon verloren. Die Leidtragenden sind dann die wirklich fähigen und kompetenten Mitarbeiter sowie die innovativen Produkte der Telekom, die letztendlich nicht mehr so richtig ernst genommen werden.
Stefan