ZitatOriginal geschrieben von Electrique
muellix:
Hmm, meine Frage ist aber irgendwie noch nicht beantwortet.
Möchte Dir nicht zu nahe treten, aber wenn Du nicht mit bekommst, was in D abgeht, hast Du ziemlich viel verpennt oder bist bisher mit Scheuklappen durchs Leben gegangen.
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1. Wirtschaftsdaten: da braucht man nicht drüber zu reden, das hätte keine Regierung vorher angekündigt.
Es geht nicht darum, dass Informationen nicht weiter gegeben wurdens, sondern steif und fest, trotz besseren Wissens, das Gegenteil behauptet wurde.
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2. Steuer- und Abgabenerhöhung auf breiter Front?
Krankenkasse ok. Obwohl da ja eigentlich auch nicht die Regierung was für kann, oder?! Das ist ein Punkt, mich würde das etc. interessieren! Was wurde denn konkret erhöht? Ich meine das durchaus ernst, vielleicht hat mich der Klausuren-Stress in letzter Zeit etwas blind gemacht gegenüber steuerlichen Neuerungen.
1. Krankenkasse teurer
2. Rentenversicherung von 19,1 auf 19,5 %
3. Vierte Stufe der Ökosteuer = Benzin, Öl, Gas, Strom teurer
4. Herabsetzung der Eigenheimzulage
5. Anhebung der "Dienstwagensteuer" um 50%
6. etc. pp.
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"Spiegel Leser wissen mehr"Klar, was meinst du wieso ich den aboniert habe?
Es gibt viele, um einiges serösere Blätter als den Spiegel. Aber das nur am Rande.
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Meine persönliche Vermutung ist, dass dieser Denkzettel kein Protest gegen die Politik selber ist, sonder eher gegen die Art wie die Politik sich dargestellt hat. Nämlich leider viel zu wankelmütig, zu unsicher. Wie auch du gesagt hast, gegen das Chaos! Weil nach der Wahl auf einmal viele der SPD-Politiker die eine Kamera vor dem Gesicht hatten, ihre "tollen" Ideen rausposaunten. Letztendlich waren das aber alles nur Ideen, den maroden Staat wieder auf Vordermann zu brigen. Das diese Ideen vielleicht nur auf den ersten Blick gut waren, siehe Vermögenssteuer (war übrigens ein interessanter Artikel im Spiegel darüber), aber auf den zweiten nicht sehr hilfreich, haben die "Ideengeber" erst hinterher feststellen müssen.
:top:
Die Wähler haben wahrscheinlich kein Problem damit, negative (Wirtschafts-) Prognosen zu "verdauen", sondern eher mit der gelinde ausgedrückt "Verarsche" mit welcher der Wähler getäuscht wurde.
Bullson:
Die Kaufkraft zu senken um die Schulden abzubauen ist irgendwie kontraproduktiv. Sinnvoller wäre es doch, auf die Defizitüberschreitung zu pfeifen und erst einmal die Wirtschaft auf Vordermann zu bringen, so die Kaufkraft der Bürger und in nächster Konsequenz auch die Steuereinnahmen zu steigern.
Ein sinnvoller Schritt wäre vielleicht auch mal, die Gehälter von Abgeordneten und Beamten zu erhöhen und sie Sozialabgaben zahlen zu lassen. Wie kann es sich weiterhin eine große Ersatzkasse leisten, 14 Monatsgehälter zu bezahlen, andererseits aber Milliarden-Defizite einzufahren?
BTW: Wusstest Du, dass der durchschnittliche Arbeitnehmer 157 Jahre arbeiten müsste, um den Pensionsanspruch eines Mandatträgers und Amtsinhabers (z.B. Staatssekretär) zu erlangen, den er nach 8 Jahren hat??
Irgendwo krankt es hier gewaltig. Das kann man wahrscheinlich nicht an einer Partei/Regierung festmachen, momentan polarisiert es sich eben.
Der Stefan...