Leasing macht im Privatbereich recht wenig Sinn.
Einmal bist Du abhängig von der Kilometerleistung. Fährst Du mehr als angegeben, werden ca. 10 ct. pro Mehrkilometer fällig. Fährst Du weniger, werden Dir allerdings ca. 8 ct. vergütet. Dann wird in den Leasingvertrag ein fester Restwert eingetragen (geschätzt). Diesen Restwert muss das Fahrzeug am Ende der Laufzeit erfüllen. Hat es einige Dellen, Kratzer oder andere Schäden, die den Wert mindern, zahlst Du die Differenz.
Andererseits hast du keinerlei Scherereien, wenn der Leasingvertrag abläuft. Du gibst das Fahrzeug einfach beim Händler zurück und nimmst das nächste mit. Oder Du gehst natürlich zu einem anderen Händler.
Wie schon geschrieben wurde, gibt es auch Kombiangebote. Diese enthalten bei einer um ca. 20-30% höheren Leasingrate (Full-Service-Leasing) Versicherung, Steuer und Wartungskosten. In nächster Konsequenz kannst Du von der Leasing-Gesellschaft auch noch die Spritkosten tragen lassen. Dies treibt die Leasingrate allerdings dermaßen in die Höhe, dass es sich für Dich als Privatperson nicht mehr lohnt. Vorteil dieses Full-Service-Leasing (inkl. Sprit) ist eigentlich nur für ein Unternehmen der feste Fixkostenbetrag, der monatl. für das Fahrzeug anfällt.
Eine Leasing-Ähnliche Variante wäre die Ballon-Finanzierung. Dabei leistest Du nur eine geringe oder garkeine Anzahlung, zahlst günstige Monatsraten und hast am Schluss eine große Rate über den Restwert (oder einen fiktiven, vereinbarten Betrag) des Fahrzeuges. Dabei kannst Du Dich entscheiden, ob Du die Summe Ablöst. das Fahrzeug weiter finanzierst oder es zurück gibst und das nächste Fahrzeug "kaufst".
Bei den momentanen 0%-Finanzierungsangeboten oder der Wartungs-/Steuerübernahme durch einige Hersteller macht es allerdings wenig Sinn ein Fahrzeug im privaten Bereich, wenn Du es nicht von der Steuer absetzen kannst, zu leasen und Bar zu bezahlen.
Der Stefan...