Beiträge von Stefan

    Da Du gerne mit Bildern arbeitest:



    Dieses Foto zeigt exemplarisch einen Teil der Mittelkonsole meines Fahrzeugtyps. Was Du oben erkennen kannst, ist ein sog. I.C.S. mit integriertem Telefon. Du hast doch nicht wirklich geglaubt, dass ich mir bei 160 ein Telefon ans Ohr halte.


    Die Aussage sollte auch eher provozieren. Also nachträglich: :D


    Desweiteren habe ich geschrieben, dass ich fast immer am Limit (weder psychisch noch physisch, sondern nur Fahrzeugtechnisch, sprich von der Motorleistung her) fahre. Nie habe ich geschrieben, dass mir das den "Kick" gibt. Ich fahre nunmal gerne schnell und es macht mir spass. Dafür rauche ich nicht, trinke keinen Alkohol und nehme keine Drogen - ich denke daher von mir behaupten zu können, nur mit klarem Verstand zu fahren und nicht unter Selbstüberschätzung zu leiden.


    Dass Du einen guten Freund durch einen Verkehrsunfall verloren hast tut mir leid. Aber wird man dadurch automatisch zum perfekten Autofahrer, der es sich erlauben kann über andere zu urteilen?


    Aber wenn es Dich beruhigt, auch in meinem Bekanntenkreis ist bei einem missglückten Überholmanöver jemand getötet worden. Geändert an meiner seit jeher vorausschauenden Fahrweise hat dies allerdings nichts. Der anmaßend perfekte Autofahrer bin ich deswegen auch nicht geworden.


    Mit Sicherheit bin ich allerdings mit steigender Erfahrung ruhiger geworden, fahre nicht mehr so dicht auf, überhole nicht auf biegen und brechen oder riskiere sonst irgendwelche riskanten Fahrmanöver.


    Deshalb kann ich nur nochmal betonen, dass ich von mir behaupten kann, sicherer schnell fahren zu können als Gelegenheitsraser in ihren aufgemotzten Kisten.


    Also rege Dich wieder ab, mit meinem provozierenden Schreibstil kann eben nicht jeder sofort umgehen. Ich werde zukünftig auch ab und zu mal den einen oder anderen Smilie mehr setzen, damit Missverständnisse minimiert werden.


    Der Stefan...

    @BB007&Saletti:


    Natürlich habt ihr beide in gewisser Weise recht. Wie schon geschrieben, bin ich Berufsanfänger und kann mir privat kein Auto leisten, in welchem ich komfortabel zwischen 40.000 und 50.000 KM jährlich fahren kann. Also wurde schon beim Einstellungsgespräch vereinbart, dass ich einen Geschäftswagen bekomme. Anders wäre der Job auch für meinen Arbeitgeber inakzeptabel gewesen. Ein Mietwagen wäre eine sehr teure Angelegenheit gewesen - ich war ja auch nicht der einzige Bewerber.


    Natürlich könnte ich ein 30.000€ Auto nicht von 250€ monatlich finanzieren. Von daher gesehen stört mich die momentane Abgabe (ca. 160€) nicht die Bohne. Eher die Ungerechtigkeit, mit der diese Pauschalversteuerung angewandt wird. Wer diese ursprünglich 1996 eingeführt hat, habe ich hier níe zum Thema gemacht. Nur nutzt die momentane Regierung diese unfaire Abgabe mit einer 50%igen Anhebung zum Geld scheffeln. Einen anderen Hintergrund gibt es dafür nicht. Schon gar keine Gerechtigkeit.


    Klar - Fahrtenbuch. Hat mir mein Chef auch schon vorgeschlagen. Demnach hätte ich dann auch "nur" ca. 150-200€ monatlich zu versteuern. (Privatanteil ca. 15-20%) Aber mal ehrlich: Wer hat nach 14 Stunden und 800 KM noch den Nerv, ein Fahrtenbuch penibelst zu führen???? Passt dem Finanzbeamten die kleinste Unstimmigkeit (Flüchtigkeitsfehler z.B.) in Deinem Fahrtenbuch nicht, kann er dieses ablehnen und Du musst das gesamte Jahr pauschal nachversteuern. Also gäbe es für mich nur die elektronische Alternative - wobei ich immernoch bzgl. der immensen Anschaffungskosten mit mir kämpfe.


    Aber ich wollte mit meinem ursprünglichen Post eigentlich nicht auf den von mir zu tragenden Kosten herumreiten. Es ging mir eigentlich mehr um die Ungerechtigkeit der Art, wie diese Abgabe berechnet wird und ich fragte nach Erfahrungen mit (el.) Fahrtenbüchern und wie die Meinungen sind, ob und wann die Erhöhung kommt.


    Bzgl. der unhaltbaren Art, wie diese Abgabe berechnet wird, sind wir uns ja einig. Und ich weise nochmal darauf hin, dass ich mit der Abgabe selbst keine Probleme habe - es geht mir einzig und allein um die fadenscheinigen Gründe und die pauschale Art wie diese erhoben wird und evtl. erhöht werden soll.


    Der Stefan...

    Liebster Laubi,
    lieber Thorsten,


    mit meinem Posting wollte ich genau das ausdrücken, was Thorsten in seiner ersten Antwort auf mein Post geschrieben hat.


    Verallgemeinert werden Leute, die schnell fahren als genau das dargestellt, was ich geschrieben habe. Dazu tragen dann noch Geschichten oder Märchen bei, wie von Dir, Laubi, verlinkt.


    Schnellfahrer werden immer als notorische Raser dargestellt, die dann natürlich auch noch bei der Geschwindigkeit übertreiben. (Entschuldigt, dass mein 150 PS Diesel nunmal 220 läuft.) Ich sehe mich zumindest als für mein Alter (23) ziemlich erfahrenen Fahrer an und ich weiss mit der Geschwindigkeit umzugehen und kenne mein Fahrzeug gut genug, dass ich weiss, wie es bei solchen Situationen reagiert. Dafür spricht allein schon, dass ich bisher kein Knöllchen wegen Geschwindigkeitsüberschreitung bekommen habe.


    Natürlich drängle ich auch. Wer macht das - wenn er mal ehrlich ist - nicht. Und sei es auch nur durch dichtes Auffahren. Dann lasse ich doch lieber aus gebührendem Abstand den Blinker oder die Lichthupe aufleuchten. Viele mögen es für dummes Geschwätz halten, wenn sich allerdings mehr daran halten würden, beim überholen mit 120 auch mal in eine große Lücke einzuscheren und die schnelleren vorbei zu lassen, gäbe es weniger Staus und weniger Drängler. Es gibt wirklich nichts ätzenderes, als Leute, die 3 m vor einem auf die linke Spur ziehen und mit 100 einen LKW überholen wollen.


    Also stellt mich bitte nicht als Diskussionsunwürdig dar, weil ich mit Smilies sehr sparsam umgehe und nicht jeder sofort die Ironie und den Sarkasmus in meinem Posting erkennt.


    Hätte ich geschrieben, dass ein 55PS Auto 185 läuft, hätte es jeder sofort als solches erkannt.


    Edit: BenediktW: Du sprichst mir mit Deinem ersten Absatz aus der Seele. Ich habe in meinem neuen Job innerhalb von 6 Monaten etwa 20.000 KM abgespult, ich denke, dass ich weiss, was schnell und viel fahren bedeutet.


    Edit2: Auch nach dem Durchlesen Deines gesamten Beitrages kann ich dir nur voll zustimmen!!!


    Der Stefan...

    Zitat

    Original geschrieben von Laubi


    (m)eine kleine Geschichte zum nachdenken ... .


    :rolleyes:


    Genau - Autofahrer die schnell fahren sind generell Raser, die drängeln, nötigen und an jeder Ecke einen Unfall verursachen.


    Edit: @walle: Ich verbrauche bei meinem Fahrstil 7,5 Liter (Diesel) auf 100 km. Da überwiegen für mich die ökonomischen Vorteile, wenn ich eine oder zwei Stunden früher am Ziel bin.


    Der Stefan...

    Zitat

    Original geschrieben von BigBlue007
      Saletti:


    <100% unterschreib>


    Ich bin der Meinung, daß man auch mit 1.5% noch mächtig spart gegenüber einem privat gehaltenen Fahrzeug. Und es ist nunmal auch eine Tatsache, daß es zumindest i.d.R. (von der es sicher Ausnahmen gibt) eher Leute mit etwas besseren Einkommen sind, deren Arbeitgeber solche Angebote machen.
    (...)


    Und genau das ist der allergrößte Irrglaube. Die wenigsten Geschäftswagenfahrer sind Großverdiener oder sitzen in der Chefetage. Das spiegelt schon die Tatsache wieder, dass der meistgekaufte Geschäftswagen in D der Golf ist.


    Ich bin Berufsanfänger und verdiene nicht die Welt. Bin allerdings auf den Geschäftswagen angewiesen, da ich sonst meinen Beruf nicht ausüben könnte.


    Und genau dort hin gehört eine Änderung in dieser Pauschal-Regelung. Mir bleibt sozusagen nichts anderes übrig als Job und Auto.


    Aber rund 2.000.000 Geschäftswagenfahrer sind eben eine Minderheit. Auf Minderheiten muss keine Rücksicht genommen oder zumindest sinnvoll und gerecht versteuert werden.


    Es wäre nur schön, wenn sich die Politik auch mal an der Realität orientieren und den Neid weglassen würde. Da kann man nur noch im März auf die Opposition hoffen, die den Entwurf schon in erster Instanz gekippt hat.


    Der Stefan...

    Geschwindigkeit ist eine Sache der Gewöhnung. Ich bin eigentlich ständig am Anschlag mit ca. 220 km/h unterwegs. Da ist das dann nichts besonderes mehr und in einem entsprechenden Auto auch nichts anstrengendes. Abgeregelte 250 km/h in der Chef-S-Klasse sind da dann auch nichts aufsehenerregendes mehr.


    Allerdings hat meine Pumpe ordentlich gearbeitet, als ich mit meinem 1 Tag alten Führerschein mein Auto abgeholt habe und erstmal mit 190 km/h über die Autobahn bin. Allerdings war ich danach so richtig angefixt und fahre, wenn möglich, mein aktuelles Auto immer bis ans Limit aus. Ausser ich telefoniere. Dann reichen auch 160 km/h.


    Der Stefan...

    Die Meldung bedeutet, dass er "angeblich" nicht auf den startfähigen Datenträger (Festplatte) zugreifen kann.


    Wenn nach der Deinstallation von SP2 alles wieder läuft, kannst Du den Fehler doch einwandfrei reproduzieren. Also muss folglich die SP-Installation faul sein. Lade Dir doch einfach das SP2 nochmal runter oder installiere gleich SP3. Dieses beinhaltet SP1+2 und einige weitere Updates.


    Der Stefan...

    Nochmal zur Bootreihenfolge:


    Standardmäßig ist Diskette -> CD-ROM -> HD eingestellt. Solange die HD nicht an erster Stelle steht, ist es egal, ob ich eine Diskette oder eine Bootfähige CD-ROM (Was die Win98 CD definitiv ist) einlege, von einem der beiden Laufwerke wird er Booten. Wenn aktuell schon eine Win98 Installation besteht, kann man auch unter Win98 eine Bootfähige Diskette mit CD-ROM Unterstützung erstellen.


    Der Stefan...

    Re: Re: 50% höhere &quot;Dienstwagensteuer&quot; - wenn überhaupt, wann? Fahrtenbuch als Alternative


    Zitat

    Original geschrieben von Saletti


    Abzocken finde ich hier den falschen Ausdruck. Diese Versteuerung des geldwerten Vorteils dient dazu, die Arbeitnehmer, die einen Dienstwagen privat nutzen dürfen, steuerlich denen gleichzustellen, die dieses Glück nicht haben. Denn durch den Dienstwagen sparst Du erhebliche Beträge für den Unterhalt eines eigenen Wagens. Bzw. der Arbeitnehmer zahlt diese Beträge für Dich - darum werden sie genau wie Arbeitslohn behandelt.


    Nein - Abzocken ist genau das richtige Wort.


    Von vorn herein wird der Listenpreis statt des tatsächlichen Anschaffungspreises zugrunde gelegt. Wird z.B. ein Auslaufmodell mit einem Listenpreis von 25.000€ angeschafft was aber "nur" 20.000€ gekostet hat, muss trotzdem der Listenpreis versteuert werden. Das ist schonmal der erste Punkt, der schnellstens geändert gehört.


    Als "Glück" wird die Privatnutzung des Dienstwagens von der deutschen Neidgesellschaft fälschlicherweise bezeichnet - dabei sehen sowohl Politiker, als auch Bürger nur die diversen Manager und Geschäftsführer in ihrern Luxuskarossen. Ich bin sehr oft von 7 Uhr bis 22 Uhr unterwegs. Für Privatnutzung bleibt da nicht mehr viel Zeit übrig. Das Fahrtenbuch ist da nur eine Schikane der Regierung, damit möglichst viele diese Pauschalversteuerung nutzen.


    Im Fahrtenbuch muss jede Fahrzeugbewegung penibelst dokumentiert werden. Und gehe ich tanken, muss dieses auch eingetragen und der Beleg vorgelegt werden. Findet der Finanzbeamte einen einzigen Fehler und lehnt das FB ab, muss das gesamte Jahr pauschal nachversteuert werden. <- Schikane pur!


    Das elektronische Fahrtenbuch wird von den Finanzämtern anerkannt. Bei der Datenübernahme muss man nur noch den Grund der Fahrt (nur bei Dienstfahrten) eintragen. Durch die GPS-Koordinaten kann das Fahrtenbuchprogramm Start- und Zielort (auch nur bei Dienstfahrten nötig) selbständig umsetzen. Allerdings kostet der Spass 1.000 € zzgl. 300 € für die Software zzgl. Einbau. Sollte die Erhöhung tatsächlich kommen, werde ich wohl auf diese Möglichkeit ausweichen.


    Für mich hat diese Abgabe nichts mit Gerechtigkeit zu tun, es ist einfach eine weitere Einnahmequelle des Staates, wo jetzt noch mehr hingelangt werden soll. Wenn ich nunmal einen gewissen Job habe, möchte ich auch diese Vorteile ungestraft nutzen können. Sogar mein morgentlicher Kaffee, wenn ich im Büro bin, müsste eigentlich als geldwerter Vorteil versteuert werden, da ich diesen Kostenlos bekomme. Dass mich im Gegenzug dazu meine 200 Überstunden nach knapp 8 Monaten nicht jucken und ich so ein kleines, junges Unternehmen unterstütze, interessiert den Staat nicht die Bohne.


    Als Argument der Regierung kommt dann oft, dass man eben auf kleinere Fahrzeuge umsteigen soll - sprachs, setzte sich in die S-Klasse und liess sich 800 m ins Parlament kutschieren. <- Zwar Polemik pur, die die Realität aber leider oft repräsentiert. Dabei sollte das zweite Büro, welches jährlich ca 50.000 km auf der Autobahn bewegt wird einen gewissen Komfort und Sicherheitsstandard bieten.


    Ich finde die Besteuerung des geldwerten Vorteils nicht grundsätzlich falsch, in der aktuellen Form muss allerdings gründlich aufgeräumt werden.


    z.B.:


    - Ansatz des Kaufpreises, nicht des Listenpreises. Oder generell die Betriebskosten der Pauschalversteuerung zugrunde legen.


    - Einkommensgrenzen mit Steuersatzstaffelung. Einen Arbeitnehmer mit z.B. 30.000€ Jahresgehalt trifft 300€ mtl. mehr zu versteuerendes Einkommen ungleich mehr als bei einem Jahresgehalt von z.B. 100.000€.


    - Unterscheidung des ausgeübten Berufes -> Ein Manager ist vielleicht zu 90% privat unterwegs, wo hingegen ein Aussendienstler zu 90% dienstlich auf der Strasse ist.


    etc.


    Diese Pauschalversteuerung ist total unausgegoren und dient in der aktuellen Form wirklich nur der Einnahmensteigerung, nicht der Gerechtigkeit. Aber das ist ja anscheinend in D Trend, dass man für einen guten Job auch noch bestraft wird. Eine andere Denkweise bleibt mir bei 51% Abzügen nicht mehr übrig.


    Der Stefan...

    Wie schmeckt eigentlich Gurkeneis?


    Ansonsten noch leicht angefroren in Streifen raspeln und unter den nächsten Kartoffelsalat mischen .... Lecker .... (Angefroren natürlich nur, weil´s sich matschig so schlecht raspeln lässt)


    Vielleicht auch ein Gurkensalat aus Streifenraspeln oder Raspelstreifen?


    Oder Du lässt sie eingefroren und sägst die nächsten Monate die Scheiben für die Gurkenmaske frisch runter.


    Eventuell könntest Du bei der nächsten Party für einige Lacher sorgen, wenn du sie eingefroren lässt und Deinen Gästen Frier-Gurken oder Eis-Gurken präsentierst. (Spezialität in Sibirien).


    In letzter Konsequenz könntest Du auch zu Deinem Gemüsehändler wackeln und ihn fragen, wie er sich erdreisten kann, Dir (Durch-)gefrorene Gurken zu verkaufen...


    Der Stefan...