Beiträge von w.erik

    Hallo, ich bin auch noch Kunde, nutze die Karte aber kaum noch. Wenn es vor einem Jahr brauchbare Datenpakete (200-500 MB für unter 10 Euro) gegeben hätte wär ich dort richtig hingewechselt, jetzt habe ich die Karte im Nothandy. Eigentlich kündige ich nur aus Bequemlichkeit nicht und wegen der schön kurzen 0173-Nummer.

    Was sagt denn Tchibo? Bei meiner letzten Portierung lief auch nicht alles glatt weil einige Mitarbeiter bei 1&1 den alten Anbieter Vistream bzw. Solomo nicht kannten und den eigentlichen Fehler, nämlich eine durch einen Fehler auf deren Webseite versehentlich zuviel vorangestellte Null, nicht erkannten. Bei Portierung von Prepaid ja kein Problem weil Solomo die Karte erst am Portierungstag wirklich stilllegt und die 25 Euro ja auch noch drauf sind, also Verzichtserklärung einfach erneut gefaxt und schon beginnen die 31 Tage von vorne.


    Falls Tchibo die Karte noch nicht deaktiviert hat kannst Du immer noch portieren, die 25 Euro sind ja noch drauf.

    Da ein Handy mit max. 1-2 Watt sendet würde es auch wenig Sinn machen wenn die BTS mit 4 kW auch in 30 km Entfernung noch bis in den Keller strahlt aber niemand telefonieren kann weil der Funkkanal in die andere Richtung nicht funktioniert.

    Von den inakzeptablen Netzbetreibertarifen sprach ich gar nicht, wer die noch nutzt hat für mich den Schuß noch nicht gehört.


    Daß Mobilfunk aber Kosten verursacht die in Ermangelung einer Grundgebühr über die Minutenpreise kassiert werden müssen ist doch klar. Wenn nun auch noch eingehende Anrufe weniger Geld abwerfen erschließt sich mir die Logik nicht, warum ich als Discounter nun auch noch die Minutenpreise senken soll.
    Anders bei Discount-Tarifen mit monatlichen Pauschalen wie Flatrates in ein oder mehrere Netze. Hier könnte der Wettbewerb für sinkende Preise sorgen, schließlich will man mehr Kunden in solchen Tarifen haben. Der Kaumtelefonierer der sich nur anrufen läßt bringt nun ja noch weniger Geld ins Haus.

    Wir dürfen nicht vergessen daß diese Terminierungsentgelte vorwiegend von Festnetzanbietern an die Mobilfunker gezahlt werden. Die Mobilfunker selber nehmen Terminierungsentgelte vorwiegend ein, zahlen müssen sie die nur bei Anrufen in fremde Mobilnetze. Die geringeren und derzeit nicht zur Disposition stehenden Terminierungsentgelte im und ins Festnetz lassen wir mal weg.


    Eine massive Senkung der Minutenpreise ist eher nicht zu erwarten und wenn, dann doch eher in Tarifen mit Grundgebühr oder für Vielnutzer. Die sich verbreitenden Kostendeckel und All-Net-Flatrates sind doch schon eine Folge dieser Entwicklung. Die Mobilfunker bekommen insgesamt weniger Geld vom Festnetz, alles andere ist Umverteilung zwischen den Anbietern. Wo soll da der Spielraum für Preissenkungen herkommen? Aus der Senkung der Terminierungsentgelte bestimmt nicht.


    Allerdings könnten die günstigeren Preise für Anrufe Festnetz -> Mobilfunk noch mehr Leute dazu verleiten ganz auf einen Festnetzanschluß zu verzichten. Das würde dann zu mehr Gesprächsminuten im Mobilfunk führen, so daß die Einnahmen dadurch wieder steigen könnten.