Vor allem solltest du darauf achten, dass dann die neuen Patronen nicht teurer werden als der Drucker...
Beiträge von Mort
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Original geschrieben von andreasf
Das Problem ist, man nimmt sich jeweils nur das was einem passt.
Das war aber auch schon der Fall, als es noch "feste Werte" gegeben hat. Jeder hat - soweit es ihm möglich war (aber auch heute gibt es Gesetze...) - die Regeln nur dort übernommen, wo sie ihm gepasst haben. Gerade in den "Führungsebenen" der Religionen sitzen und saßen ja viele, die Wasser predigten und Sekt tranken. Die Ausnahmen waren nicht selten auch nur ein mehr oder weniger verkapptes "Wenn mir's schlecht geht, darf's anderen auch nicht besser gehen".
Da finde ich's doch besser, wenn es die Chance gibt, dass jemand innerhalb seines Weltbilds Orientierungshilfen hat. Dass das auch oft mißbraucht wird (Sekten, Nazis, ...) bestreitet niemand. Aber auch früher wurde das schon oft ausgenutzt - siehe Kreuzzüge, Nazis, etc. Ist wohl einfach menschlich...
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Original geschrieben von STEFAN
Mir geht der Hut bei Bekehrungsversuchen genauso hoch, wie einem gläubigen Christ, wenn ich jetzt ihn von meiner Ansicht zu überzeugen versuche.
Sicher. Wie schon gesagt - "Was du nicht willst...." gilt auch für Bekehrungsversuche...
ZitatIn der Hoffnung auf einen neutralen TT
Also bisher ist dieser Thread imho für das relativ sensible Thema geradezu erstaunlich sachlich. Als ich den Titel gelesen hab', rechnete ich eigentlich damit, dass in 'ner halben Stunde 'n Schloss davor ist...
Schön, dass es auch anders geht... :top: -
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Original geschrieben von andreasf
Aber im Ernst.
Wenn alle den von Kant definierten kategorischen Imperativ beachten würden, hätten wir ein gutes Wertesystem.
Wobei der ja eigentlich auch nur eine furchtbar komplizierte Fassung vom altbewährten "Was du nicht willst das man dir tu..." ist...
- also nicht unbedingt eine bahnbrechend neue Erkenntnis der Philosophie...ZitatIch will hier nicht philosophieren, aber wo kommt ein Wertesystem her?
IMHO: Jahrhunderte alte Erfahrung im Zusammenleben. Nur ist es halt so, dass sich die äußeren Umstände ändern (Rückgang der Landwirtschaft, Ballungsgebiete, wissenschaftliche Erkenntnisse, etc.), und deshalb früher möglicherweise sinnvolle, teilweise aber auch nur "es hat halt funktioniert"-Werte hinfällig werden. Man denke nur an das traditionelle Patriarchat...ZitatEs ist also Prägung. Durch Erziehung und die Umwelt (Gesellschaft in der wir leben) und diese Gesellschaft ist durch ihre Kultur geprägt.
Aber auch das nicht alleine. Unmoralische, Gauner, etc. gab und gibt es immer und überall. Auch ein "christliches Wertesystem" hat Unsinn wie Ablassbriefe, Hexenverbrennungen, Kreuzzüge usw. nicht verhindert.
Menschen bleiben Menschen, egal wo und wie sie leben...
ZitatAls das Christentum in unserer Kultur mehr und mehr an Bedeutung verlor entstand ein Vakuum, welches meiner Meinung bisher nicht gefüllt wurde.
Nicht unbedingt. Jeder hat die Möglichkeit, das Vakuum nach seinem eigenem Gusto füllen zu können. Es gibt Kapitalismus, unmengen Religionen und Sekten, viele Szenen, ...
Meiner Meinung nach liegt es am Individuum selbst sowie dessen unmittelbarer Umgebung, ob dieser "Füllstoff" moralisch vertretbar ist, oder nicht. Und wie erwähnt: Auch Christen sind teilweise intolerante Leute, die von Kant meilenweit entfernt sind... -
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Original geschrieben von Merlin
Ob die "Mütter" dort auch schon festgestellt haben, dass Handys auch Virbra-Motoren haben? Wohl nicht, sonst wären die Geräte sicher schon verboten ...
Ach was, die sind ja (bis auf das Nokia 6969 ;)) viel zu klein, und außerdem kein klassisches Phallus-Symbol...
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Original geschrieben von chico
Inhaltlich ging es um die europäische Mischsprache Esperanto,
die von Ludwig Zamenhof entwickelt wurde, aber nur von sehr wenigen Leuten gesprochen wird,
da das erlernen im Gegensatz zu Englisch (als Weltsprache) einfach zu kompliziert ist.
Ich glaube nicht, dass das der Grund ist. Ich hab' zwei Kollegen, die Esperanto können. Laut denen hat man in 1-2 Wochen schon genug gelernt, um sich im Alltag durchschlagen zu können.
Das Problem ist eher, dass es einfach zu wenig Leute gibt, die es sprechen. Die meisten Sprachen bringen ja wenigstens im Urlaub was, Englisch ist eben Weltsprache, und Latein hat noch seine historische Daseinsbereichtigung in der Wissenschaft. Dagegen bringt Esperanto im Alltag genauso viel oder wenig wie Klingonisch... -
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Original geschrieben von andreasf
Der wichtigste Grundsatz des Christentums "Was du nicht willst was man dir tut, das fügt auch keinem anderen zu" oder formuliert nach Emanuel Kant ,,...handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, daß sie ein allgemeines Gesetz werde."
existiert nicht mehr.
Jeder macht was ihm gefällt, ohne Rücksicht auf den anderen.
War das denn wirklich jemals anders? Der absolute Imperativ hat imho absolut gar nichts mit Glauben oder Religion zu tun, sonder einfach nur mit Moral. Übrigens hab' ich gerade in diesem Thread die "christliche" Variante vermisst: "Liebe deinen nächsten wie dich selbst" (ob das bei dem Selbsthass, den heutzutage auch viele Leute haben, sinnvoll ist, sei mal dahingestellt...)
Gerade Glaubens-Fanatiker (und auch Atheismus ist ein Glaube!) verstoßen doch am häufigsten gegen diesen Grundsatz. Sie selbst wollen für ihren Glauben nicht verfolgt werden (von einfachen "Du spinnst doch!" bis hin zu Folter und Kriegen...), tun dies aber selbst mit anderen Ideologien.Ich selbst bin aus der Kirche ausgetreten, weil ich einfach nicht an dieses Weltbild glaube. Ich finde es aber gut, wenn jemand wirklich glaubt und dazu steht. Ich finde es nur zum K...., wenn der Glaube als Vorwand benutzt wird, um mit der Moralkeule um sich zu schlagen. Gerade diese Heuchelei und Doppelmoral stößt mich bei den "Amtskirchen" und vielen ihrer Anhänger am meisten ab.
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Nicht in der Liste, aber im selben Preissegment: SEG Las Vegas, Beverly Hills oder Hollywood II (unterscheiden sich nur in Anschlüssen und Design).
Die haben ein sehr gutes Bild, geniale Funktionen (11facher Zoom, umfangreiche MP3-Features, SVCD, ...) und lassen sich ziemlich problemlos Codefree und Macrovisions-frei schalten (allerdings nicht alle über die FB - ist 'ne Glückssache, wie die Firmware bei der Auslieferung eingestellt ist...).Schau auch mal auf http://www.dvdboard.de und http://www.dv-rec.de
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Original geschrieben von A.Kordis
@Bash-T:
Bei der Vollversion ist das klar, aber wie geht das bei der Lite Version?
Main - Preferences & Security - Contact List - Disable Sounds (dritter Punkt links oben) -
Re: Ein Paar Fragen an die Programmierer hier im Forum
ZitatOriginal geschrieben von matheusz
1. Muss man um als Programmierer zuarbeiten eine Ausbildung bzw. ein Studium in diesem Bereich nachweisen können? Gibt es viele Firmen die Leute einstellen die auch ohne Studium/Ausbildung programmieren können?
Es gibt auch etliche Ausbildungen, die wesentlich besser für die Arbeit als Programmierer geeignet sind. Aber wie das heutzutage halt üblich ist: Wenn man schon Abi haben muß, um auf'm Bau genommen zu werden (OK, leicht übertrieben...), muß man eben auch Informatik-Studium haben um zu programmieren. Es gibt allerdings zum Glück auch noch (v.a. kleinere) Firmen, die wirklich auf die Fähigkeiten statt auf Abschlüsse schauen...Zitat2. Welches Studium bzw. welche Ausbildung hast du im Bereich Informatik?
DV-Kaufmann, die Ausbildung wurde mittlerweile aber etwas umstrukturiert und in IT-Kaufmann umbenannt.Zitat3. Wie lange hat dieses Studium bzw. Ausbildung gedauert?
3 Jahre, davon 1/2 Jahr Praktikum, der Rest Berufsfachschule. Es gibt dort aber auf andere Ausbildungsmöglichkeiten, die eher der klassischen Lehre ähneln.Zitat4. Welche Programmiersprachen lernt man bei so einem Studium/Ausbildung?
Bei mir waren's damals (89-92) Cobol, C, Assembler und SQL. Dürfte sich aber mittlerweile geändert haben. (Wer jetzt über Cobol lacht, sollte sich erstmal ABAP anschauen... :p)Zitat5. Welchen Titel hat man nach so einem Studium/Ausbildung (Dipl. Informatiker?, Ingenieur?)
Keinen.Zitat6. Ist es schwer einen Arbeitsplatz in der Computerbranche zu bekommen?
Für Einsteiger wahrscheinlich schon. Bei mir gingen Wechsel bisher immer relativ problemlos, den Arbeitgebern ist bei Leuten mit Berufserfahrung ein aussagefähiges Profil und ein gutes Arbeitszeugnis meist wichtiger als alte Zeugnisse und der Abschluss. Ausnahme sind natürlich Großfirmen wie SAP, Debitel, IBM usw., die üblicherweise ihren "Numerus Clausus" haben.Zitat7. Wieviel Geld bekommt man im Schnitt als Programmierer (normal verdiener und top verdiener)?
Das kommt sehr stark darauf an, was man wo macht. "Programmierer" schwankt ja von einfachen "Mach doch da mal 'nen Button rein"-Aufgaben mit kompletter Lösungs-Vorgabe in Pseudocode bis zur Einbindung oder gar kompletten Durchführung von allen anderen Phasen der Projektplanung (Design, Doku, Schulung, ....). Dementsprechend schwanken die Gehälter...Zitat8. Wie sieht es mit dem Arbeitsplatz aus? Arbeitet man im Büro oder kann man auch von Zuhause aus arbeiten??
Ich arbeite im Büro, und würde das auch für die meisten Aufgaben empfehlen - schon alleine, um bei anderen "Fachidioten" (jeder hat halt seine Stärken und Schwächen...) unter den Kollegen schnell und einfach nachfragen zu können. Der schnelle "Blick über die Schulter" hilft oft mehr als 100 eMails...
Bei einfacheren Aufgaben wie WebDesign mag das anders aussehen...Zitat9. Wie sehen die Arbeitszeiten aus? Werden feste Arbeitszeiten vom Arbeitgeber bestimmt oder gibt der Arbeitgeber nur vor bis wann ein gewisses Projekt fertig programmiert werden soll?
Theoretisch meist beides, in der Praxis sind Projekte, die rechtzeitig fertig werden eigentlich nur bei Kleinprojekten oder sehr großzügigen Schätzungen (die dann aber meist "runterkorrigiert" werden, weil sonst kein Projekt von der Geschäftsführung aktzeptiert würde... ;)) existent...
Meist gibt es eine 40-Stunden-Woche mit Gleitzeit, oft werden inoffiziell bis zu 10 Überstunden pro Woche ohne Bezahlung vorausgesetzt. Zum Glück ist das bei meinem Arbeitgeber nicht so...