Beiträge von ThomasK

    - Waren die Inhalte allgemein erreichbar, so ist eine Abmahnung (des Rechteinhabers!) sicherlich berechtigt. Ein Hoster dürfte nicht abmahnen können aber vermutlich steht in den AGB dazu etwas. (Vertragsstrafe?) Diese genau lesen. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass in den Vertragsbedingungen ein Recht des Hosters steht, deine Daten anzusehen.
    Der Gang zum Anwalt wird sicher notwendig sein. Für das nächste Mal
    was gelernt.


    - Waren die Inhalte nicht allgemein erreichbar, weil z.B. ein Passwort zum Ansehen erforderlich war, so hat das sicherlich niemanden etwas anzugehen. Dann würde ich nichts bezahlen, eine Kündigung schicken und den Datenschutzbeauftragten einschalten.


    - ganz daneben finde ich hier Postings von Mitbewerbern der Form "Mit uns wäre das nicht passiert". Diese Firmen spielen scheinbar in der selben Klasse wie der genannte Hoster.


    Viele Grüße
    Thomas

    Meist wirft man den Politikern doch vor, NICHTS zu tun. Handelt einer mal, ist es auch nicht recht. Ich bin ein grosser Tierfreund aber hier besteht eine direkte Gefahr für den Menschen, da dieser Bär wohl alle Scheu verloren hatte.
    So wie die Schafe hätte er ein Kind genauso als Beute gesehen und zerfleischt. Und selbst ein ausgewachsener Mann hätte kaum eine Chance gehabt wenn das Tier nicht ablässt. Wer das nicht einsieht der möge sich die Tatzen und das Maul des Bären bei einem Besuch im Tierpark ansehen und überlegen, ob er gerne IM Käfig wäre.


    Bärige Grüsse
    Thomas

    Zitat

    Original geschrieben von Andreas Böhm
    [..] Glaube kaum, das ein seriöser Berater dafür Provision bekommen hat. Schließlich sind wie Banker tariflich geregelt bezahlt und haben bei Fonds und Krediten defintiv keine Zusatzleistungen aus Fonds- und / oder Kreitgeschäft.


    Und zum Thema "gute Beratung": Sicherlich hat der Banker seinerzeit bei Vertragsabschluss eine Befragung des Kunden nach dem Wertpapierhandelsgesetz vorgenommen. Gleichzeitig wurde der Kunde sicherlich auch über Chancen und Risiken des entsprechenden Fonds aufgeklärt. Wenn nicht: Defintiv Beratungsfehler.


    -Andi-


    Meine Meinung dazu ist einfach:
    Es gibt drei Arten von Beratern bei Geldanlagen (und Versicherungen):
    Typ A berät so dass sein Gewinn maximiert wird (Provisionen etc.), sorgt aber dafür dass man ihn nachher nicht in Haftung nehmen kann. So muss der Kunde dann eben ein undurchsichtiges Vertragswerk unterschreiben, wo von "Risiken" die Rede ist. Damit den Banken nichts passiert, sichern sie sich zusätzlich durch Einteilung der Kunden in "Risikogruppen" ab - will man z.B. Aktien kaufen erhält man noch Informationen in schriftlicher Form. Der Typ A Berater hat aber immerhin noch Ahnung von den Vorgängen (und dass er manche Kunden um ihr Geld bringt) und verdient so in einer rechtlichen Grauzone recht gut (und seine Bank, Versicherung etc.)


    Typ B glaubt selber an das Gute seiner empfohlenen Geldanlagen (typisch für Banklehrlinge, die es nach Jahren am Schalter zum Berater geschafft haben, oder BWL-Absolventen). Seine Religion ist der DAX und nicht mehr haltbare Theorien vom ewigen, ungehinderten Wirtschaftswachstum. Er hat ein kurzes Gedächtnis (Börsenkurse im Jahr 2000) und wirkt bei den Kunden sehr überzeugend, da er ja selbst glaubt was er verkauft. Seine Vorgesetzten sind glücklich: Er macht willfährig bei jedem Mist mit ohne Nachdenken.


    Typ C hat zwar irgendeine Meinung zu Geldgeschäften aber die ist nicht wichtig. Er geht von der Kundenseite an die Beratung heran und kann Menschen gut einschätzen. Optionsscheine für 85 jährige Rentnerinnen? Kein Problem! Dynamische Hausratversicherung für Hartz Empfänger? Klar! Typ C ist oft die Endstufe eines ehemaligen Typ A Beraters, der eingesehen hat, dass die Kunden im Grunde gar nicht seine Belehrungen hören wollen. Verkaufen geht so schneller wenn man den Menschen überzeugt. Ob das Produkt was taugt ist nebensächlich.


    Nur meine Meinung, es möge sich niemand auf den Schlips getreten fühlen. Und vielleicht gibt es ja noch Typ D: Ehrlich, bis vor 5 Jahren im Kundengeschäft einer Grossbank tätig. Er hat nie viel Umsatz gebracht, da er die Kunden wirklich gut beraten wollte. Gut dass sein Arbeitgeber ihn bei der letzten Bankenfusion loswerden konnte. So eine Niete!


    Viele Grüße
    Thomas

    Zitat

    Original geschrieben von Erik Meijer
    Du bist also ein ganz schlauer und tust lieber gar nichts? :confused:


    Die Antwort auf den ersten Teil deiner Frage ist "ja" :) und die Antwort auf den zweiten Teil ist etwas länger aber ebenso einfach zu verstehen. Ich lehne (für mich persönlich, andere Lebensumstände - andere Anlagen) lediglich folgende Anlageformen ab:
    - Lebensversicherungen (als Single uninteressant, mein Kaktus braucht kein Geld)


    - Altersvorsorge mit unsicheren Zukunftsperspektiven durch unvollständige Information, d.h. heute schenkt mir der Staat ein wenig Steuern, um dann in der Zukunft einen mir heute nicht bekannten Steuersatz anzuwenden. Ich mache dir folgenden Vorschlag: Du gibst mir einen Euro und ich schenke dir 20 Cent Prämie dazu. In einem Monat musst du mir dann von den 1,20 einen von mir bestimmten Prozentsatz abgeben. Spielst du mit?


    - Alles das Zeugs was mir so an Angeboten per Post zufliegt. Erstaunlich für wie dumm mich die Banken halten. Die sollen mir doch direkt schreiben, was sie wollen. "Machen Sie mit - und geben sie uns einen kostenlosen Kredit! In 1-2 Jahren erhalten sie ihr Geld zu genau 100% zurück." Mit der Angst der Kunden, Geld zu verlieren, kann man beinahe jeden Garantiefond verkaufen.


    - Anlagen, die mit 60, 65 als Rente ausgezahlt werden. Aufgrund der Erfahrung in meiner Familie rechne ich mit maximal 70 bis bestenfalls 75 Jahre Lebenserwartung. Das rechnet sich nicht.


    Um deine Frage, was ich denn tue zu beantworten: Mietfreies Wohnen durch ETW - fast bei jeder Lage mit Ausnahme vom Kriegszustand auch noch nach Jahren ein Gewinn. Aus der staatlichen Renten-Zwangsversicherung bin ich ausgestiegen durch das Beamtenverhältnis. Ich weiss nicht, was der Staat mir mal als Pension zahlen wird, aber ich weiss eines: Ich habe dafür keinen müden Euro eingezahlt und verdiene somit garantiert.


    Viele Grüße
    Thomas

    Selbstverständlich kannst du versuchen, über Einspruch und evt. auch ein Gerichtsverfahren zumindest eine Wiederholung der Prüfung zu erreichen.
    Die Chancen dürften eher gering sein, es war eine mündliche Prüfung und eine solche ist immer eine subjektive Ansicht.
    Was du uns noch nicht genau gesagt hast ist die Art der Schule. Bei dir steht nur "an einer Art Berufsschule". Bezahlst du für den Unterricht dort? Dann gäbe es ja noch die Möglichkeit dass man einen "Kunden" noch ein Jahr länger halten möchte...
    Versuche doch eine Wiederholung in kürzerer Frist als ein ganzes Jahr zu erreichen. Darauf kann man sich möglicherweise verständigen. Und dann bereite dich besser vor- mit 2 Tagen Vorbereitung sollte man in keine Abschlussprüfung gehen. Ich vermute dass ein Teil deines Zornes auch daher rührt.
    Viel Glück und denke immer daran: "Nicht für das Leben, für die Schule lernen wir!" (Hm... oder war das anders...)
    Thomas

    Diese "zahle jetzt keine Steuern für Altersanlagen sondern bei Auszahlung" Modelle können kräftig nach hinten los gehen - dann nämlich wenn bei Auszahlung in 20,30,40 Jahren ein Steuersatz herrscht, der einem die Tränen in die Augen bringt. Vermutlich der Trick der Politiker - jetzt ködern und dann mit 90% Steuer abkassieren. Naja, immerhin fühlt man sich dabei dann viele Jahre sicher - man zahlt sozusagen für ruhigen Schlaf weil "ich habe ja was getan fürs Alter". Mich kriegen die mit solchen Versprechungen nicht.
    Es kann sich dennoch lohnen in solche Verträge das Minimum einzuzahlen, die staatlichen Zuschüsse eben.


    Viele Grüße
    Thomas

    Wenn Steuerrecht logisch wäre - dann wäre es nicht Deutschland. :)
    Es ist meiner Ansicht nach das Ergebnis von
    - Übernahme uralter Gesetze (Preussen)
    - Lobbyarbeit einzelner Gruppen
    - Anpassung an andere Länder (Steuerflucht etc.)
    - Zusätzlichem Einnahmebedarfs diverser Regierungen
    - Dummheit des Gesetzgebers ("Schiffsmodelle", "Windmühlen")


    Viel Spass beim Steuerzahlen
    Thomas