Zitat
Original geschrieben von Martyn
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Im Businessaltag sind Mobilfunkrufnummern zwar okay, aber ne Festnetzrufnummer gehört trotzdem auf die Visitenkarte dazu ... wenn keine Visitenkarte da ist, dann sieht das schon stark nach Schüler mit Nebenjob oder Ich-AG ler aus (wobei es natürlich auch seriöse Schüler und Ich-AG ler mit Festnetzrufnummer gibt) ... ist einfach bei weitem nicht so seriös.
Genau so ist auch meine Einschätzung. Wenn man über das Beschäftigen von IT-Consultants zu entscheiden hat, hat man typischerweise pro Tag ca. 5 Kontakte zu Leuten, die unbedingt was für einen tun wollen. 
Meist geht das per Telefon, ab und zu auch per Werbe-Email. In beiden Fällen hat man dann 5 Minuten Zeit um zu entscheiden ob man sich die Person näher ansieht. Und da sind die Kriterien hart, die Zeiten wo man händeringend Leute brauchte, sind vorbei.
Stufe 1: Angebote die nicht interessieren -> Weg damit
Wenn ich kein SAP oder Oracle oder Exchange oder ... will, ist die Sache schon
erledigt.
Stufe 2: Ich bin interessiert, weil ich gerade jemanden suche in dem Bereich.
Mehr als 1-2 Schreibfehler in der EMail -> Email löschen und Ende.
So wie er schreibt, wird er auch programmieren.
Zu einem Kontakt gehören vollständige Firmenadresse nebst Angaben zur Rechtsform, Name/Vorname/Titel und Position. Ausserdem Festnetz-Nummer, Mobilfunk, Fax-Nummer und Email.
Festnetz und/oder Fax-Nummer fehlt -> Es handelt sich um Mini-Unternehmen mit 1-3 Leuten -> Höfliches Bedanken und Ende.
Grund: Wer weiss schon ob die Firma in 6 Monaten noch existiert? Warum das Risiko eingehen? ICH muss verantworten, denjenigen angeheuert zu haben. "Das hätten sie doch wissen müssen, dass man für das Projekt keinen Studenten in den Semesterferien nimmt..." Wenn alles gut geht, bedankt sich niemand bei mir, wenn der Stundensatz 10 EUR geringer war. Aber wehe, es geht schief...
Stufe 3: Einladen zu einem Gespräch und dann "schau mer mal." 
Das alles ist nur mein persönliches Vorgehen, das kann man bewerten wie man will.
Viele Grüße
Thomas