Ich vermute dass es letztlich ganz einfach ist: Man berechnet, natürlich automatisiert, eine gewisse Zahl, die praktisch den Gewinn oder Verlust ausdrückt, den man mit einem Kunden hat. Dabei fallen Drittanbieterzahlungen besonders stark zu Buche. Datenvolumen oder Telefonie kostet doch den Anbieter quasi nichts, das Netz ist da. Deswegen kann man ja auch leicht Aktionen wie "12x 5GB" machen.
Aber wenn man natürlich die Karte im Google oder Apple Shop als Zahlungsmittel anmeldet, Parkscheine oder Tickets für Verkehrsmittel damit bezahlt, dann muss echtes Geld an diese Unternehmen fließen. Wenn das aber aus der "30 Euro geschenkt bei Rufnummernportierung" stammt, zahlt der Anbieter drauf. Ebenso, wenn der Anbieter aus Dummheit 15 Euro Guthaben für 2.50 verkauft, und man die dann aufs Prepaid Konto auflädt und auszahlen lässt. Dann hat man eine schlechte "Mobil-Schufa", wenn ich das mal so nennen darf.
Dass da die Anbieter irgendwann eine Bremse fahren, ist doch verständlich. Für die Anbieter ist es aber schwierig, das zu kommunizieren ohne in rechtliche Probleme zu geraten. Das kennt man von den Banken, die nur ein "abgelehnt" zu einem Girokonto oder Kreditantrag liefern.
Mir wurde noch nie eine SIM Aktivierung abgelehnt, aber ich frage mich, wozu ich eigentlich so viele Karten brauche. Es ist schon ein bischen eine "Mobilfunk-Sucht", letzthin habe ich eine Congster Karte und eine Edeka Karte aktiviert, weil ich die noch nie hatte, aber so neugierig auf deren Oberfläche und App war. 
Ich habe mir für die Zukunft vorgenommen, die Kartenzahl zu reduzieren! Aber heute kam mein neues Motorola g54 an, und ich würde gerne wissen, wieviel eSim man denn anlegen kann... 