Beiträge von Printus

    Deutschland ist...


    a) ein Land mit hohen Benzin- und Autopreisen und wirtschaftlich angespannter Situation


    b) im Vergleich zu anderen Nationen ein Land der Heißsporne anstatt der gemütlichen Cruiser.


    a) führt dazu daß viele Leute sich oft keine ganz modernen Wagen leisten können und oft ältere Gebrauchte fahren müssen. Bei denen IST der Benzinverbauch des Automaten aber definitiv wesentlich höher als der eines Schaltwagens. Also fährt man lieber Schaltgetrieben weil es letzten Endes Geld spart.


    b) bewirkt daß hier eher die "sportliche" Variante des Selber-Schaltens verbreitet ist. Wären wir ein Volk, welchens einen gemütlicheren, weniger aggressiven Fahrstil hätte würden auch viel mehr Leute die bequemen Automatikgetriebe für sich entdecken.


    Ganz grundsätzlich ist es in der Tat komisch warum hier noch so viele Leute von Hand schalten. Generell entwickelt sich unsere Umwelt hin zu automatisierten Vorgängen, immer mehr Dinge werden von Maschinen und Automaten erledigt anstatt von Menschenhand.
    Da die Autotechnik ausgereifte Automatikgetriebe bauen kann wundert es mich so ganz generell schon warum die Schaltgetriebe nicht im Laufe der Zeit ausgestorben sind, denn eigentlich widerspricht diese Entwicklung der grundsätzlichen Entwicklungsrichtung unserer Welt...

    Insgesamt finde ich das Design OK, eben das aktuelle VW-Aussehen. Allerdings sind mir die Karosserie-Überhänge zu groß, vor allem hinten hätte man Achse und Räder aus optischen und Fahrkomfort-Gründen viel weiter nach hinten legen sollen.


    Daß der Jetta ein Stufenheck-Auto ist kann man VW nicht vorwerfen. Traditionell war der Jetta immer die Stufenheck-Version des Golf. Und einen Kombi gibt es auch, da sehe ich schon ein daß VW nicht auch noch eine Fließheck-Variante auf den Markt bringt. Liebhaber eines solchen Hecks müssen eben den "normalen" Golf oder den Kombi-Golf auswählen.


    Aber ich finde auch daß VW mal wieder viel zu teuer ist. Wie immer bieten andere mehr für's gleiche Geld, vor allem ist die Frage: welche Ausstattung bekommt man für das teure Geld geboten?
    Und ein anderes Thema: dafür daß man sich selber nicht mehr als Produzent deutscher Mittelklasse-Autos, sondern als Premium-Hersteller sieht (auch wenn dazu andererseits das Nobel-Image von Mercedes oder BMW fehlen) war die Qualität bei VW in der letzten Zeit unterirdisch. Ich kenne ein paar Leute, die sich für viel zu teures Geld einen VW gekauft haben und dann auch noch mit wirklich peinlichen und ärgerlichen Ausfällen konfrontiert wurden.


    Allerdings: offenbar verkaufen sich die Autos trotz des Preises und der Qualität. Insofern muß ich dann auch wieder ganz pragmatisch sagen: solange der LAden läuft hat VW keinen Anlaß etwas zu ändern. You get what you paid for. Und offensichtlich gibt es Käufer für schlechte Qualität zu überhöhten Preisen.

    In meinen Augen spiegeln solche Probleme sehr schön die sinnlose Bürokratie hierzulande, die man nicht nur in der Politik, sondern auch gesellschaftlich überall vorfindet.


    Es gibt überall Papiertiger wie ISO-Irgendwas-Zertifizierungen, Qualitätsmanagement, Hotlines, Kundenbetreuer, usw. - aber es bringt nichts außer Berge von Formularen und schön klingenden Worthülsen. Von echter Qualität weit und breit keine Spur.


    Das Personal, mit dem man zu tun hat


    - hat entweder nicht verstanden daß sie "für den Kunden arbeiten" und nicht für ihren Arbeitgeber (natürlich arbeiten sie für ihren Arbeitgeber, aber nur formal; die erfolgreichsten Unternehmen sind allerdings diejenigen, in denen die Mitarbeiter verstanden haben und die Möglichkeit haben im Sinne der Kunden, von denen das Unternehmen lebt, zu agieren) oder


    - ist nicht motiviert dem Kunden zu helfen (warum nicht? Wieso schafft es das jeweilige Unternehmen nicht motiviertes, zufriedenes Personal zu haben?)


    - würde zwar gerne helfen, es sind ihm aber die Hände gebunden weil die Firmenpolitik verlangt daß Kunden abgewimmelt werden - sie stören, nachdem man zuerst ihr Geld kassiert hat.

    Ich denke oft daß wir vor allem ein gesellschaftliches Problem haben: alles funktioniert hier zu kompliziert, alles wird vor der Umsetzung durch 1000 Instanzen geprüft und muß langwierig geplant und genehmigt werden, viel zu viel Bürokratie auf allen Ebenen.


    DAS macht und in einer globalisierten Welt zu schaffen, weil andere wesentlich flexibler an Dinge herangehen und MACHEN anstatt nur zu diskutieren.


    Diese Grundproblematik wird aber weder von der einen noch von der anderen Partei wirklich gelöst werden, weil eine CDU/FDP-Bundesregierung unter dem Strich genauso viel Unsinn - nur vielleicht an anderen Angriffspunkten - machen wird wie jetzt die SPD/Grünen-Regierung.


    Ich denke daß ein Regierungswechsel, der womöglich im Herbst ansteht, langfristig keine wirkliche Besserung bringen wird.


    Wirklich besser würde es hier nur funktionieren wenn man wirklich ganz, ganz radikal Bürokratie abbauen würde und Unternehmen wie Privatpersonen ermöglichen würde hier genauso flexibel zu agieren wie das anderswo auch möglich ist.

    Ich glaube kaum daß Ausreden wie "Ich diene der Allgemeinheit" oder "Mein Orangelicht war eingeschaltet" ziehen wenn die Staatsmacht zugegen ist und derartige Verkehrsverstöße beobachtet.


    Oranges Rundumlicht gibt den Fahrern mit Sicherheit keine Sonderrechte, das ist nur ein Warnsignal.


    Wenn die Grünen da sind und solche Aktionen beobachten ist der Führerschein weg wenn die Ampel seit länger als 1 Sekunde rot war. Die Aktion macht man ungefähr 2 Mal, dann fliegt man entweder seitens des Arbeitgebers oder man darf die Straße dauerhaft von Hand fegen weil der Führerscheinentzug länger dauert.

    Zitat

    Original geschrieben von Jay
    Selbst schuld, wer bei solchen Schrottairlines bucht.


    Ich denke daß es sehr wenige Leute gibt, die direkt bei solchen Airlines buchen. In den meisten Fällen werden die Passagiere wohl Pauschalurlauber sein, die 1 Woche "All-inclusive" in der Türkei incl. Flug für 120 EUR gebucht haben.


    Ich bin auch oft Schnäppchenjäger und hab' es gerne billig, aber ich gehe nicht so weit jedes Angebot, welches unerklärlich preiswert ist, unkritisch anzunehmen.


    Daß man für 120 EUR unmöglich 1 Woche Urlaub machen kann, mit allem drum und dran, sollte eigentlich jedem klar sein. Sowas geht auch nicht in Ländern mit einem wesentlich niedrigeren als dem deutschen Preisniveau.


    Wenn ich Schnäppchen-Tickets von Billigairlines sehe habe ich dagegen keine Bedenken - denn das sind begrenzte Angebote, die eher zu Werbezwecken angeboten werden und durch ansonsten teure Tickets mitfinanziert werden.


    Wenn die "Schnäppchen" aber dauerhaft angeboten werden muß einem doch klar sein daß daran etwas faul ist. Allein die Sicherheitsgebührenund Steuern eines Urlaubsfluges kosten schnell 50, 60, 70 EUR. Daran läßt sich auch nichts ändern denn es interessiert die Flughafenbetreiber und Finanzminister nicht ob da jemand auf "besonders preiswert" macht - die kassieren ihre Gebühren.


    Also bleiben nochmal 50, 60, 70 EUR übrig. Wie soll man davon 2 4-Std.-Flüge, Bustransfers, Hotelunterbringung für 7 Tage und Vollpension inkl. Getränke finanzieren?
    Das geht einfach nicht.


    Also ist doch klar daß an solchen Angeboten etwas faul ist...


    Nur: wer das ignoriert darf sich nachher nicht wundern wenn er in einem Onur Air-Flieger sitzt und Verkaufsveranstaltungen wie bei einer Kaffeefahrt aufgedrängt bekommt.

    chico


    Ich weiß nicht so recht ob Du das ernst meinst oder trollen willst. Deine Zeilen erinnern mich enorm an den Text, den ich hier am 05.05.2005 um 21:05 Uhr hinterlassen habe - allerdings in sarkastischem Tonfall.


    Ich will Dir nicht zu nahe treten, aber ich kann beim besten Willen nicht erkennen welche Kunst und welcher Aufwand in einem "hingeschmierten" stilisierten "A" stecken soll.
    Abgesehen davon daß einfach nur das bisherige Logo invertiert wurde und nicht mal wirklich ein neues Logo entwickelt wurde kann ich in dem dem Logo absolut keinen pfiffigen Design-Gag abgewinnen.


    Was Du da von Dir gibst erscheint mir als völliges Geschwafel. Es mag ja sein daß dieses neue Logo in der Designer-Szene als toller Entwurf gilt, aber für die 99,9% Menschen, die keine Designer sind und nur das Logo sehen, steckt da absolut kein Pfiff drin. Und ich möchte doch mal annehmen daß das Logo gemacht wurde um in der Öffentlichkeit gut dazustehen - oder ging es nur darum daß sich jemand an dem Auftrag bereichert?


    Und selbst wenn es ein noch so tolles neues Logo wäre: die Kosten dieser Aktion sind einfach unglaublich angesichts der wirtschaftlichen Lage, der Zahl der Arbeitslosen und der Un-Effizienz der Bundesagentur. Das Logo wäre wirklich das allerletzte gewesen, was dieser Saftladen auf Vordermann hätte bringen müssen.
    Es ist einfach absolut daneben so viel Geld in ein neues Logo zu investieren wenn man ansonsten kaum Erfolge vorweisen kann und nur als Geld-Vernichtungs-Maschinerie mit Pannen und Negativ-Schlagzeilen in Erscheinung tritt.



    "Neues BA-Logo weit teurer als bekannt


    Bisher hatte die Bundesagentur für Arbeit angegeben, die Entwicklung ihres leicht veränderten, neuen Logos koste 100.000 Euro. Schon das hatte für Empörung gesorgt. Experten aber glauben: Die tatsächlichen Kosten für die Einführung des Symbols sind um ein Hundertfaches höher -mindestens.



    DPA
    A-Logo in veränderter Farbgebung: Das dicke Ende kommt noch
    Berlin - Marketingexperten würden die Gesamtkosten für die Einführung des neuen Symbols auf insgesamt mindestens zehn Millionen Euro schätzen, berichtet die "Welt am Sonntag". Die von der BA genannten 100.000 Euro sind für die Entwicklung des Logos angefallen. Diese Summe mache nach Meinung der Experten aber nur einen kleinen Teil der Gesamtkosten aus.


    "Die operative Einführung des neuen Arbeitsamt-Logos mit einer Umstellung bis Ende des Jahres kann real geschätzt bis zu zehn Millionen Euro, aber auch mehr kosten", sagte Hans Meier-Kortwig, Manager bei der Beratungsfirma Marketing Partner.


    BA: Wir haben nicht mal Schätzungen


    Die eigentlichen Kosten entstünden erst nach der Entwicklung. In 880 Regionaldirektionen, Agenturen und Geschäftsstellen müssen Fassadenbeschriftungen, Tischaufsteller, Klingel- und Namensschilder erneuert werden, dazu kämen neue Wegeleitsysteme, Prospekte und die Anpassung des Internetauftritts.


    Eine konkrete Schätzung der so genannten Umstellungskosten durch die BA gibt es laut "WamS" nicht. "Diese Kosten trägt jede einzelne Agentur für sich", sagte ein BA-Sprecher dem Blatt auf Anfrage. In den 100.00 Euro Entwicklungskosten für das neue Logo sei außerdem die Entwicklung eines Farbleitsystems für Broschüren mit inbegriffen. Bis Ende des Jahres soll die Neugestaltung der Bundesagentur beendet sein."


    Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,357007,00.html