Wie immer wenn Computer, Notebooks o.ä. von den Lebensmitteldiscountern verkauft werden fehlen wichtige technische Angaben wie z.B. der verwendete Chipsatz oder die Auflösung des Displays.
Die mitgelieferte Software besteht zum Großteil aus Bunde- und OEM-Zeugs das man mit dem Kauf eines Einzelgerätes hinterhergeworfen wird. Und für das vorinstallierte AoL müsste man eigentlich einen 3 stelligen Rabatt bekommen. Vom Works-Paket ist eigentlich sowieso nur Word brauchbar.
Beide Notebooks haben nicht gerade den Spitzen-Grafikchip an Bord und Bluetooth haben sie auch nicht.
Bei beiden gilt, daß man im Fachhandel für einen ähnlichen Preis Geräte bekommt, die durchwegs in einzelnen Kategorien etwas besser sind - mal ganz abgesehen von den Beratungs- und Serviceleistungen die der Fachhandel im Gegensatz zum Lebensmitteldiscounter zu bieten hat. ![]()
Das Lidl-Notebook disqualifiziert sich vor allem durch den AMD-Prozessor. Duzende Vergleichstests und persönliche Erfahrungen haben immer wieder gezeigt, daß Intel's Centrino-Konzept bei Mobilgeräten in Sachen Leistung, Powermanagement und Kühlkonzept die AMD-Lösung geradezu deklassiert - und viel teurer ist es auch nicht. Wenn man dann noch bedenkt daß AMD-Prozessoren quasi durch deutsche Steuergelder subventioniert werden... ![]()
Wer aber fürs Surfen oder für Office-Anwendungen ein möglichst preiswertes Notebook sucht, für den habe noch einen Tip:
http://www.arlt.com (Mai-Flyer) => 849 €. Viel billiger dürfte man ein neues Notebook derzeit wohl kaum bekommen...