Also ich habe einige Erfahrung mit Datenkabeln - schließlich baue, entwickle und (verkaufe manchmal sogar) Geräte die über den PC programmiert oder gesteuert werden.
Bei allen Geräten sie mir untergekommen sind und die von sich aus USB "sprechen" besteht das Datenkabel schlicht und ergreifend nur aus Kabel - da ist keinerlei aktive oder passive Elektronik drin, bestenfalls ein Ferritkern außen der Störungen (EMV) an weiteren Geräten vermindern soll.
Was man beim Bau im wesentlichen falsch machen kann ist neben einer falschen Pinbelegung eine falsche Kabelsorte: USB braucht ein Kabel mit 2 miteinander verdrillten Datenleitungen und 2 etwas dickeren Stromversorgungsleitungen... aber das Kabel selbst ist mittlerweile so preiswert daß es keine Grund gibt daran zu sparen.
Was Nokia allerdrings zumindest beim DKU-3 gemacht hat ist einen Microprozessor ins Kabel zu integrieren der einzig und alleine dafür da ist um alle 2 Sekunden dem PC (bzw. der Nokia Suite) mitzuteilen daß ein Original-Datenkabel angeschlossen ist. Für die eigentliche Aufgabe - dem Abgleich mit dem PC - ist der Prozessor absolut überflüssig und im Grunde sogar noch eine potentielle Fehlerquelle.
Was Ihr machen könntet wäre wenn jeweils ein Nachbau- und ein Originalkabelbesitzer mit einem Multimeter das Kabel durchmessen und die Ergebnisse hier postet. Nehmt dazu den Widerstandsmessbereich und geht systematisch von jedem der 4 Pins am USB-Stecker auf jeden der Pins am POP-Port und schreibt den angezeigten Wert in eine Tabelle - ganz einfach. Dann könnten wir evtl. den Unterschied feststellen (und vielleicht beheben)) oder sogar eine Bastelanleitung für die Lötstation entwickeln 
Was Ihr softwareseitig noch versuchen könntet wäre den neuesten Chipsatz-Treiber für euer Mainboard zu installieren. Besonders mit den USB-Ports an VIA- bzw. SIS-Chipsätzen habe ich schon oft Ärger gehabt. Da muß man ehrlich gesagt Intel ein großes Lob aussprechen: Treiber installieren, Gerät anstöpseln, geht - wunderbar!