Beiträge von Timba69

    flashhawk @al: Nun, ich kann es dir sagen, weil meine Schwiegereltern genau das sind und auch genau so finanziert haben. Und da wollten alle angefragten Banken den Vertrag gerne abschliessen und die Zinsen sind (verglichen mit meinen vom vorherigen Jahr!) nochmals deutlich niedriger und liegen bei deutlich unter 2% (wahlweise 20 oder 30 Jahre Laufzeit). Sie konnten es sich quasi aussuchen. Noch Fragen?


    Bei den Arbeitskollegen der beiden ist das ähnlich.


    Realität ist eben anders. Ich finde es wirklich teilweise witzig, wer sich hier alles scheinbar doch Banker ist...(bei al weiß ich, dass er sich zumindest bei Aktien auskennt..:-) )

    Es kommt grundsätzlich nicht darauf an, wie viel das Haus wert ist, sondern wie es um die Bonität bestellt ist. Sonst würde überhaupt keiner einen Kredit (zum Konsum) bekommen; da kaum ein gekaufte Sache im Wert permanent steigt oder gleichwertig stabil bleibt.


    Daher ist diese These quatsch. Zwei verheiratete Beamte mit je einem durchschnittlichen Gehalt können z.B. bis zu 100-120% des Wertes bekommen, also quasi Vollfinanzierung + xx, da die Bank auf jeden Fall an ihr Geld kommt, da Beamte selten arbeitslos werden (Natürlich gibt es auch da Ausnahmen und Privatinsolvenzen) und der Wert des Hauses eben auch noch vorhanden ist.

    Ich mache es kurz, hier aus dem Focus, erstbester (google) Treffer:


    Zitat:....
    Tatsächlich ist Deutschland seit Jahrzehnten das, was die EU auf keinen Fall werden soll: eine Transferunion. Und zwar durch den Finanzausgleich zwischen stärkeren und schwächeren Bundesländern, der im Grundgesetz verankert ist und im Jahr 1950 startete. Die aktuellen Regelungen zum Finanzausgleich gelten seit 2005 und laufen 2019 aus. Der Ausgleich soll sicherstellen, „dass die unterschiedliche Finanzkraft der Länder angemessen ausgeglichen wird“, damit Deutschlands Bürger in ähnlichen Verhältnissen leben können. Der Geldtransfer sorgt seit Jahrzehnten in schöner Regelmäßigkeit für Stunk unter den Finanzministern. Der Tenor ist immer der gleiche: Die reicheren Bundesländer sehen nicht ein, ihren ärmeren Nachbarn finanziell immer stärker unter die Arme greifen zu müssen.


    Immer auf die Reichen
    In der Tat ist das Volumen des Länderfinanzausgleichs über die Jahrzehnte mehr oder weniger stetig angewachsen. Im Jahr 1995 stieg es sprunghaft von umgerechnet rund 1,5 Milliarden auf 5,7 Milliarden Euro, weil die neuen Bundesländer und Berlin in das Transfersystem aufgenommen wurden. Bayern, Baden-Württemberg oder Hessen sind dabei bis heute die größten Nettozahler, während die ostdeutschen Länder und einige notorisch klamme Länder im Westen wie das Saarland oder Niedersachsen noch nie in die Ausgleichskasse einzahlen mussten.
    So kommt der Länderfinanzausgleich zustande
    Ausgangspunkt ist die Finanzkraft pro Einwohner des jeweiligen Landes. Sie berechnet sich aus der Summe seiner Einnahmen und – zu 64 Prozent – der Summe der Einnahmen seiner Gemeinden. Liegt sie unterhalb der durchschnittlichen Finanzkraft pro Einwohner, bekommt das betreffende Land Zuweisungen. Liegt sie darüber, muss es für andere zahlen.


    Beim Finanzausgleich wird grundsätzlich unterstellt, dass alle Länder den gleichen Finanzbedarf pro Einwohner aufweisen – außer im Fall der Stadtstaaten Berlin, Bremen und Hamburg. Ihnen wird ein deutlich höherer Bedarf zugesprochen, deshalb wird ihre Einwohnerzahl fiktiv um 35 Prozent erhöht. Ein leicht erhöhter Finanzbedarf wird auch den drei dünn besiedelten Ländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt attestiert.
    Dass Bayern im vergangenen Jahr mit rund 3,6 Milliarden etwa die Hälfte aller Transfers an andere Bundesländer allein aufbringen musste, hat das Fass aus Sicht der bayerischen Regierung zum Überlaufen gebracht. Sie kündigte an, notfalls vor dem Bundesverfassungsgericht zu klagen, falls die Nehmerländer nicht endlich stärker sparen.


    Auch Bayern war mal arm
    Doch bei allem Wehklagen aus dem südlichsten Bundesland bleibt eines häufig unerwähnt: Bayern ist in den 62 Jahren seit dem Start des Finanzausgleichs beileibe nicht immer Geberland gewesen, sondern kassierte bis Ende der 80er Jahre selbst ordentlich aus dem Umverteilungstopf. Nordrhein-Westfalen wiederum hatte über viele Jahre artig Geld überwiesen, bevor es selbst zum Nehmerland wurde....."


    Und wiederholt: Inflationsbereinigt und gerechnet auf die Einwohner/Finanzkraft/Lebensstandard hat Bayern mehr bekommen, als gezahlt. Dazu reicht ein kurzes "Googeln" auf die nicht reinen Zahlen. Wenn man nur die vergleicht, ?!

    Ja. Die Polizei dokumentiert den Unfall im Rahmen des Statistikgesetzes und des StVG. Originär ist aber die Verfolgung der Ordnungswidrigkeit geboten, der Rest ist Privatsache der Unfallgegener, sprich= Zivilrecht, da ein Schaden entstanden ist.


    Deine Frau hat eine Mitwirkungspflicht. Der Unfallgegner auch; gemeinhin sagt man, dass innerhalb von drei Tagen der Unfall der Versicherung angezeigt werden sollte.

    Nochmal (langsam wird es langweilig!): Der Mechanismus der Umverteilung hat nichts damit zu, was der Empfänger damit macht. Es die reine Umverteilung, damit alle gleich viel haben und die Bevölkerung einen ähnlichen Lebensstandard hat.


    Es geht nicht darum, Unternehmen ansiedeln zu müssen, 3000 Schwimmbäder zu bauen, oder einen Flughafen zu bauen, oder nicht. Höre auf mit dem Relativeren. Bayern war mit Abstand der größte Nutzniesser in den letzten 60 Jahren, da über 35 Jahren in Folge Nehmerland, dazwischen immer wieder mit Pausen. Das ist auch das Problem, das von der CSU keiner belehrt werden will. Die haben die Poltik eben nicht erfunden.


    Und mit der Griechenlandproblematik hat eben doch zu tun: Schließlich hast DU doch den Vergleich oben angestellt, schon vergessen? Scheinbar ja.

    handyman:
    Darum ging es nicht. Deine Frage solltest du an AL richten, der hat sich diese zweite Meta-Ebene ausgesucht.


    bernbayer:


    Ok. Du hast den Sinn des Länderfinanzausgleiches wirklich nicht verstanden. Das erklärt einiges: Genau das, was du denkst, das es nicht ist, ist es: Ein Mechanismus zum Umverteilen von Finanzkraft. Und dann erklärt sich auch, warum du den Griechen absprichst, ihr Schicksal selbst zu wählen und das Deutschland im Notfall eben doch zahlen wird und muss.



    BTW: Noch einmal: der Nebenkriegsschauplatz kam von AL.

    Nun, Berlin hatte im Gegensatz zu allen anderen Bundesländern über 40 Jahre lang den tatsächlichen Nachteil, kein echtes Bundesland zu sein, sondern eine Vier-Mächte-Frontstadt; mit den dementsprechenden Folgen.


    Haben das auch schon wieder alle vergessen? Im übrigen bekleckert sich weder Hamburg mit der Oper, Stuttgart mit dem S21, München mit dem S-Bahntunnel für 3,9 Milliarden (!) Euro oder Bayern mit dem damaligen Transrapid mit Ruhm, auch schon vergessen?


    Ich sage es noch einmal, relativieren ist immer Sinnfrei.