Applied: Natürlich nicht. Sonst wären Verträge auch bei jedem Regierungswechsel quasi nichtig. Das Problem ist eher die Einforderung. DESHLAB haben wir die Probleme.
Zudem werfen hier immer noch User die Reparationsforderungen mit der Zwangsanleihe zusammen, was falsch ist. Die Zwangsanleihe und deren folgerichtige Bezahlung dürfte relativ unstrittig werden, das wird die Zeit zeigen.
BTW:
Von wegen nicht eingefordert: Zuletzt hatte Griechenland 1995 (also vor! dem! Euro!) eine Verbalnote(!*) an die Bundesregierung zugestellt, die wieder einmal die Bezahlung der Zwangsanleihe und die fälligen Reparationszahlungen einforderte.
*Daraus können durchaus völkerrechtliche Verträge entstehen.
BTW2: Ich weiß gar nicht, warum sich hier plötzlich User über die Griechen aufregen. Viel eher sollten sich alle die an die Nase fassen, die die Partien und Politiker gewählt haben, die uns die Probleme letzten Endes beschert haben. Das Abstimmungsverhalten ist ja nachvollziehbar. Das genau diese Politiker (Regierung) JETZT groß tönen, dass die Griechen alle blöd, faul und dumm sind, und deshalb die Kohle nicht zurückzahlen, ist an Peinlichkeit fast nicht mehr zu überbieten. Mit Ausnahme, in diesen Tenor mit einzufallen.