Dort im Radius von 5km um das Haus der Freunde keine öffentliche Ladesäule.
Wie Mozart schon schrieb. Wenn's nicht passt, passt es nicht.
Allerdings gibt es zu überdenken.
Die Deutschen denken, das Ziel muss immer in der kürzesten Zeit erreicht werden, koste es, was es wolle! Die Frage ist, warum. Stehst Du bei Wuppertal im Stau, und in Dortmund und ..., dann ist die Zeit plötzlich auch da. Also warum nicht einfach 15 Minuten laden direkt schon einplanen?
In Deinem Fall, also wenn Dir klar ist, dass laden am Ziel schlecht möglich oder lästig ist, dann macht man es anders. Man lädt am Supercharger oder an einer anderen Säule kurz vor Hannover an der Autobahn. Nicht voll, nicht ewig. Nur so lange, dass es fürs Wochenende reicht. Wenn man dann vor Ort doch laden kann. Schön, kann man, muss man aber nicht. Gleiches für die Rückfahrt. Klar ist es genial, wenn man voll los fahren kann. Aber nötig ist das nicht. Einfach wieder irgendwo 10 oder 15 Minuten anhalten und nachladen, dass es bequem bis vor die Haustür im Bergischen Land reicht.
Elektro fahren erfordert machmal ein wenig Gedanken machen. Aber inzwischen sind Horrorgeschichten, dass irgendwer angeblich 12 Stunden an irgendeiner Steckdose strandet, Märchen, die beginnen mit "Es war einmal ..."
Aber Du schreibst, Du wollest das nicht. Dann ist BEV für Dich nichts, punkt. Allerdings in meinem Freundeskreis. Die, die mit einem BEV Zweitwagen angefangen haben und ihren Diesel mit den gleichen Argumenten unbedingt behalten wollten, haben das nicht lange durchgehalten. ![]()