Aber der Motor gehört nach hinten bei einem BEV. EInzige Entschuldigung. Wenn man einen Verbrenner mit Frontantrieb umbasteln muss.
Bei Volvo/Polestar noch unverständlicher, da sowieso der Antrieb hinten für den Allrad sitzt.
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Aber der Motor gehört nach hinten bei einem BEV. EInzige Entschuldigung. Wenn man einen Verbrenner mit Frontantrieb umbasteln muss.
Bei Volvo/Polestar noch unverständlicher, da sowieso der Antrieb hinten für den Allrad sitzt.
Diese Autos werden ja meistens nicht nur im Stadtverkehr bewegt. Bedenke, die Software bietet im Moment keinerlei Unterstützung für die Ladestops. Man kann zwar drauf hoffen oder glauben dass das kommt. Ansonsten fährt man mit irgendwelchen Apps und einem Beifahrer, der die während der Fahrt bedient. Oder halt so nach Gefühl. Für ein Auto dieser Preisklasse wäre mir das zu wenig.
Die Frage ist, wann wird das kommen? Und vor allem, wird es zur Zeit entwickelt?
Musk hat vor einem Quartal klar gesagt, am kleinen Tesla bestehe aktuell kein Interesse.
Ob Du das Auto für erschwinglich hältst, ist erst mal egal. Wenn man nur eine bestimmte Anzahl Auto produzieren kann. Zur Zeit bei Tesla 300.000 pro Quartal. Dann ist unverständlich warum das margenstärkste Auto nicht an die wartenden Kunden geht. Beim Model 3 macht er es ja auch so. Alle Schnäppchenjäger, die weiß, schwarz, 18 bestellt haben, haben schon Druckstellen am Hintern, vom Warten!
Mercedes interessiert es auch nicht, ob Du Dir einen EQS oder EQE leisten willst, weil sie Kunden haben, die ihn kaufen. Und da dürften eine Menge dabei sein, die auf das Model S gewartet haben.
Warum dieses?
Der Megane E-Tech Electric
Weil es nicht reicht, neben einem total überteuerten Zoe nur noch ein mittelmäßiges Fahrzeug zu haben.
Die und Volvo werden noch merken, dass sie mit dem Frontantrieb voll in die SCH.... gegriffen haben. Bei Deinem Zoe mag das vielleicht gerade noch so akzeptabel sein. Bei einem Fahrzeug dieser Leistungsklasse nicht! Inklusiver Winter(un)tauglichkeit. Franzosen, die in den Alpen wohnen, werden es schnell merken! Wen es interessiert, wie sich Front- und Heckantrieb in den Schweizer Alpen schlägt, schaut "vision e drive". Die bei Renault "leben" noch nicht BEV. Der Frontantrieb stammt noch aus ICE Hirnen.
Und ob die Vorschusslorbeeren gerechtfertigt sind, merken wir 2023, wenn genug auf der Straße sind. Ich höre schon Coldgate, Rapidgate, Softwaregate.
Es ging auch nie darum, ob der Hersteller ein vernünftiges Fahrzeug hat, sondern ob Strategie, Kompetenz und Lieferfähigkeit erlauben, Nr. 1 der BEV Hersteller zu werden.
Gleiches gilt für Ford. Die haben ein Fahrzeug. Und bei dem sind sie noch dabei, die ganzen Kinderkrankheiten zu lokalisieren und zu beseitigen! Der Kundenstamm ist begrenzt.
Genauso ist Tesla nicht in meiner Ausführung, obwohl die unbestreitbar derzeit die besten, alltagstauglichsten und zuverlässigsten BEV bauen. Weil die mit ihren zwei Modellen so nicht mehr lange weiter machen können. Eigentlich ist es ja nur eins.
Mit Model S und X würden sie gut Geld verdienen und die Nachfrage besteht. Sie liefern aber nicht, bzw. können nicht. Ebenso das 4 Meter 30 Auto wäre sowas von nötig. Wenn die anderen Hersteller erst mal die 4 bis 4,5 m Klasse angreifen, dann wird's für Tesla schwer. Denn nach 2024 wissen die anderen auch, wie man gute BEV Pakete schnürt.
Nicht zu vergessen, die Markentreue beim Auto liegt so bei 20 Jahren. Also ein Kunde, der weg ist, ist in der Regel relativ lange weg.
Zu meinen Überlegungen noch kurz ein paar von mir geschätzte Zahlen.
Von Tesla haben wir eine ziemlich genaue Vorstellung, wie es sich entwickeln soll. Somit kann man wohl davon ausgehen, dass Tesla 2024 um die 2 Mio. BEV ausliefert/ausliefern könnte.
Volkswagen hat gesagt, sie schaffen das bis 2024 auch.
Da Toyota wohl ausfällt, gehe ich weiterhin davon aus, dass auch Hyundai versucht dran zu bleiben oder sogar da hin kommt.
Ich sehe sonst keinen, der in die Nähe dieser Bereiche kommen könnte.
Danach wird dann die Größe von Volkswagen und Hyundai und deren Kundenstamm für weiteres Wachstum bei den BEV sorgen.
ökofreakig
Martyn ist wieder da
Auf alle Fälle, plus die nicht mehr von der Konkurrenz verkauften Verbrenner. Minus Rezessions Abschlag, den aber alle Automobilhersteller haben. Der Elektromarkt ist ja nicht zusätzlich, sondern es findet Substitution statt
Oder was meinst du mit „Sichtweite“?
Fahrzeugproduktion weltweit pro Jahr.
Dann gehen wir doch Mal durch. Wer könnte Nr. 1 bei BEV werden?
Toyota Nein. Trotz über 20 Jahren E Kompetenz haben die sich in H2 verrannt.
Volkswagen Ja. Gutes BEV Konzept. Fortschritte bei der Software. Hohe Fahrzeugqualität. Gute Diversität. Gute Reputation.
Hyundai Ja. Gute Fahrzeuge. Inzwischen gutes BEV Konzept. Schlechte Software und wenig Bewegung. Aber die haben Potenzial.
GM - wer? Äh nein
Stellantis. Nein. Nur Verbrenner Umbauten. Software Totalausfall
Honda nein.
Nissan nein.
Ford nein. Mit dem Mustang nicht.
Mercedes. Inzwischen gute Ansätze. Aber wenn die Zeichen auf Rezession stehen, nur noch Oberklasse bauen? Also eher nein!
Suzuki nein.
Renault trotz Zoe Kompetenz nein.
BMW. Nein. Die bauen nur halbherzig Verbrenner um. Wenn auch nicht schlecht. Aber zum Olymp kommt man so nicht.
Jetzt kommt "schon" Geely aber die sind schon viel zu klein. BYD ist noch nicht Mal in Sichtweite. Und schau, wie lange Tesla gebraucht hat, bis sie 1 Mio. Fahrzeuge produziert haben.
Ich habe meine Zweifel, dass Volkswagen das jemals gelingen wird.
Doch, aus mehreren Gründen. Die haben die Produktionskapazität weltweit. Die haben Vertrieb und Werkstätten und Zulassungsorgane für die vielen Märkte der Welt. Und die haben mit ihrem Elektrobaukasten die Möglichkeit, viele Varianten zu bauen und machen das auch! Dazu noch einen riesigen Kundenstamm!
Tesla wird mit den wenigen Varianten sehr schnell die Sättigung erreichen. BYD. Ja, klingt vielversprechend. Aber selbst wenn die die Größe und das Markenimage von Volkswagen und deren Marken erreichen sollten, das wird dauern.
Wobei die Situation besser wird.
Hier in Heusenstamm hat die Aral am Ortsausgang 4 HPC Plätze. Da fahre ich vorbei, wenn ich von der Arbeit komme. Voll belegt habe ich die noch nie gesehen. Wenn also gar nichts geht, könnte man da immer Strom kriegen.
In Hanau sieht es noch besser aus. Egal ob man von Norden, Westen, Süden oder Osten nach Hanau kommt, man fährt an HPC vorbei. Und die sprießen ja aus dem Boden wie Pilze. Aral, Shell, McDonalds, Aldi, Globus, Einkaufszentren etc.
Und ehrlich, ich habe lange überlegt. Wenn in direkter Umgebung von zu Hause oder der Firma ein 11 kW Ladepunkt wäre, (da ich nicht gut zu Fuß bin, sind 500 - 1000 m keine Option, die gibt es nämlich) hätte ich vermutlich keine Wallbox für 2000 Euro installieren lassen. Aber so hat es den Vorteil, dass auch für meine Mitarbeiter der Umstieg leichter sein wird. Weitere easee sind auch schnell an die Wand geschraubt, Dank Lastmanagement und Daisy Chain Betrieb.