Beiträge von rasputin

    Warum er jetzt verkaufen soll verstehe ich jetzt nicht. Bzw. ich würde es davon abhängig machen wir viel Geld drin steckt.

    Wenn es verschmerzbar ist dass es auch weniger werden kann, würde ich es weiter laufen lassen. Bewusst als Wette.

    Als Wette habe ich geschrieben - da kann man das machen. Als Investition und rational betrachtet hingegen nicht. Kommt eben ganz drauf an, was man will ;) Das scheint bei Frank ja etwas diffus zu sein - einerseits geht um die Altersvorsorge, andererseits hat er als Anfänger direkt mit der Zockerei begonnen - macht sich dann aber jeder Kursdelle gleich wieder Gedanken.


    Passt nicht ganz zusammen bzw. das sind klassische Anfängerfehler - zu viel "Aktivität" und zu wenig "laufen lassen".


    Ich habe auch Einzelaktien, die (teilweise tief) im Minus sind - und die ich trotzdem behalte. Diese machen jedoch einen (kleinen) einstelligen prozentualen Anteil meines Portfolios aus, um dem "Spieltrieb" nachzukommen. Das muss man aber auch aushalten können, was bei ihm ja nicht der zu sein scheint.

    Eine Wallbox ist inzwischen Luxus! Vor fünf Jahren, war es sicher noch ein Showstopper, keine zu haben. Wenn die Voraussetzungen gut sind, zum Beispiel PV mit Überschussladen im Eigenheim, rechnet sich eine solche Installation. Ansonsten muss man wirklich überlegen, ob das sein muss/soll.

    Richtig :thumbup: Drum habe ich aktuell auch keine Wallbox, denn für deren Kosten kann ich jahrelang den "Mehrpreis" am Schnelllader bezahlen. Die Wallbox kommt erst, wenn sich das Einspeisen des PV Stroms der Anlagen auf dem Dach nicht mehr lohnt.

    Die Wahrscheinlichkeit, dem "schlechten Geld" (also den bisherigen Verlusten) nun noch "gutes Geld" hinterherzuwerfen ist nun mal groß, wenn du an deinen Zocks festhältst. Aber wie gesagt: Kann man so machen. Muss jeder für sich selbst wissen...

    Um -10% mit einem MSCI-World wieder auszugleichen (nur auszugleichen, da ist noch kein Cent verdient) braucht es ein Jahr oder länger. Da erscheint es mir sinnvoller zu warten. Das kann bei so volatilen Papieren deutlich schneller gehen.

    Ja, kann. Ist halt eine Wette gegen den Markt. Kann man so machen, wenn man sich bewusst ist, was man tut. Und das Ergebnis dann auch hinnimmt.


    Langfristig geht das beinahe immer schief. Deshalb ist es irrational. Du brauchst nur die Charts "deines" ETF neben den des MSCI World legen (wie es auf den Seiten zuvor schon getan wurde). Das spricht eine klare Sprache.

    Sofern ich nicht davon ausgehe, dass der Zock (nichts anderes sind solche Sektorwetten in diesem Fall) den Markt outperformed: Ja, ich würde die Verluste realisieren und den Rest stattdessen marktbreit investieren. Das Warten auf eine Kurserholung ist psychologisch verständlich, aus finanzmathematischer Sicht jedoch (fast immer) eine irratonale Fehlentscheidung.


    Es zählt ausschließlich, wo das Geld ab heute die höchste Renditeerwartung bei optimalem Risiko hat. Das Geld, das du verloren hast, ist weg. Dem Markt ist es völlig egal, zu welchem Kurs du eingestiegen bist. Der Einstiegskurs hat keinerlei Einfluss auf die zukünftige Kursentwicklung des Sektors. Während das Geld in einem dem Sektoren feststeckt und darauf „wartet“, wieder den Einstandskurs zu erreichen, verpasst du die Rendite des breit gestreuten Marktes (=Opportunitätskosten).


    Wenn du hingegen immer noch glaubst, dass die Wette besser läuft, als ein solides Investment, dann kannst du natürlich abwarten. Ich würde es nicht tun.

    und er lässt seinen Mitarbeiter den Arbeitsplatz selber aufbauen.


    Das einzige Mal wo ich das in meinem Berufsleben erlebt hab, war bei VIAG Interkom, da haben wir unsere Arbeitsplätze selber aufgebaut, weil das Gebäude noch Baustelle war und nichts fertig.

    Du sprichst allerdings von großen Unternehmen. polli hingegen von einem sehr kleinen Unternehmen. Da gibt es keine "IT-Abteilung".


    Er hat auch nicht erwähnt, dass er den Mitarbeiter deshalb entlassen hat.

    Ich würde dich gerne sehen, wenn du am Supermarkt laden willst (oder musst, weil du zu Hause keine Wallbox hast), und vor dir noch ein Dutzend weiterer Autos wartet daß der eine gesetzlich vorgeschriebenen Ladepunkt (mehr als gesetzliche Pflichterfüllung werden die Supermärkte wohl kaum machen, weil das richtig Geld kostet) frei wird. Ob du dass dann auch noch so lustig findest?


    Aus der schönen Theorie "Wenn er steht dann lädt er" wird dann auf einmal "Wenn er steht dann wartet er auf den freien Ladepunkt". Dann wird laden zur tagesfüllenden Beschäftigung. Weitere Hobbys brauchst du dann nicht mehr. Du wirst eh keine Zeit mehr dafür haben :evil:

    Ich male nicht den Teufel an die Wand und glaube insofern nicht, dass es so kommt, wie du annimmst.


    Aktuell habe ich zuhause auch keine Lademöglichkeit. Weil ich keine brauche. Ich könnte bislang unterwegs erheblich mehr laden, als ich verfahren kann. Ohne Stress, ohne Wartezeiten. Du beschwörst einen (vermeintlichen) Engpass herbei, den ich in der Realität nicht sehe.

    Da fällt mir die berühmte "Pferdemist-Prognose" ein, die Mitte des 19. Jahrhunderts besagte, dass in rasant wachsenden Metropolen (wie London und New York), die Straßen wegen der exponentiellen Zunahme von Pferdekutschen in naher Zukunft unter meterhohem Pferdemist ersticken würden. Nur eben andersrum in Bezug auf Ladepunkte ^^

    Nachdem Tesla im Frühjahr Mal mit der Preiserhöhung gesponnen hat, habe ich mich auch damit beschäftigt, mit den anderen Anbietern in den Urlaub zu kommen. Bin froh, dass sich das rechtzeitig wieder normalisiert hat. Denn wer die Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit bei Tesla mal genossen hat, wird sich mit den meisten Standorten, auch der Platzhirsche, schwer tun. Teils wenige Stalls und Leistungsteilung lassen einen immer die Luft anhalten.

    Ja, das war bei den Superchargern wirklich spitze. Auch hatte ich den Eindruck, dass an den Superchargern im Durchschnitt mehr Disziplin herrscht - da standen die Fahrzeuge vernünftig am Ladepunkt und nicht quer, kein Diesel-Dieter der den CCS-Ladepunkt zuparkt etc.