Beiträge von rasputin

    Mein Wunsch: der DB-Navigator berücksichtigt das fast alle Reisenden langsamer als Usain Bolt (in seiner besten Zeit) laufen.

    Du meinst also eine andere Belegung der Option „Normal“ im DB Navigator, oder? Für ältere Herrschaften in der Familie habe ich das in der App auf „mindestens 10 Minuten“ gesetzt, um solche Situationen zu vermeiden.


    Für mich selbst passt „Normal“ allerdings - Verspätungen außen vor.


    Ich bin kaum am Sitzplatz angekommen, da ist der Zug auch schon abgefahren.

    Das würde ich auch nicht als „Normal“ bezeichnen - sondern als perfekt 8o

    Zumindest Momentan ist es aber noch viel mehr so das in der Anschaffung Elektroautos viel teuer sind als Verbrennerfahrzeuge, zumindest wenn man vergleichbare Fahrzeuge miteinander vergleicht.

    Und es wird noch ein ziemlich langer Weg werden bis vergleichbare Eletroautos und Verbrenner zum gleichen Preis zu haben sein werden, wobei ich nichtmal sicher bin das es dazu kommen wird.

    Das Elektroautos in der Anschaffung billiger werden könnten als Verbrenner kann ich mir derzeit kaum vorstellen. Völlig ausgeschlossen ist es aber natürlich nicht.

    Ausstattungs- und leistungsbereinigt gibt es auch heute schon Fälle, in denen es sich in etwa die Waage hält. Der Rest wird schneller passieren, als du es dir vorstellen kannst.

    Andere machen halt einfach, andere jammern. Du würdest immer einen Grund finden. Eigentlich willst du doch gar kein E-Auto (was nicht schlimm ist, weil es aktuell nicht für jeden passt und in aller Regel auch nicht günstiger als ein Verbrenner ist, außer es läuft gewerblich). An deiner Stelle würde ich, wie auch ein Kollege von mir, das ganze einfach mal auf hold zu setzen und abzuwarten, eben weil er auch keie gute Ladesituation hat. Und dann einfach in 5 Jahren neu bewerten. Evtl. stehen dann vor der Bude 10 Säulen mit gutem, günstigen erzeugungsabhängigem Strom, was dir dann egal wäre, weil die Karre eh über Tag/Nacht öfter mal steht. Da wird in den nächsten 5 Jahren nun hoffentlich mehr passieren.

    So ähnlich wie dein Kollege mache ich das auch (wobei die Ladesituation kein Problem wäre). Bis dahin fahre ich meinen über 20 Jahren alten Verbrenner weiter und beobachte die Entwicklung gespannt (aber auch entspannt).


    E-Autos miete ich regelmäßig - aber nur aus Spaß an der Freude.

    Zum Thema Planwirtschaft: Da hat Franky aber nicht ganz unrecht. Das viel diskutierte Verbrennerverbot ist genau sowas wie Planwirtschaft. Und dämlich, weil EU-weit nicht durchsetzbar. Schau dir die Kisten im Urlaub teils an, oder auch hier, zum Thema TÜV, Abgas usw. Das ist sowas von lachhaft. Es wird auch in 10 Jahren noch Gebiete geben, in denen der Verbrenner einfach mehr Sinn macht.

    Siehe Autoproduzenten, E-Autos, E-Mobilität, Ladesäulen & Co.


    Ich finde das „Verbrennerverbot“ überflüssig. Bis dahin wird sich das in der erheblichen Masse der Fälle von alleine regeln, weil Verbrenner sowohl im Unterhalt als auch in der Anschaffung teurer (erheblich teurer) sein werden. Jeder einzelne wegfallende Verbrenner macht deren Produktion teurer. Es wird doch 2035 im Wesentlichen so bei Verbrennern aussehen:


    1. Gebrauchte, die noch bis zum Exitus gefahren werden

    2. Neuwagen für Liebhaber


    So ähnlich wie das bei Pferden und Pferdekutschen der Fall war und ist ^^ Auch diese gibt es heute noch. Sie werden aber nahezu ausschließlich von Liebhabern genutzt.

    Genau diese Denkweise ist der Grund dafür warum heute in den eher ländlichen Regionen das Mobilfunknetz immer noch so schlecht ist wie es ist, und Glasfaser gefühlt gar nicht voran kommt. Wenn man ein Ziel hat, in dem Falle die Einführung des E-Autos als Ersatz für den Verbrenner, muss man schauen was notwendig ist um das zu erreichen, und dann das dafür nötige Geld in die Hand nehmen. Sonst kann man es auch gleich lassen. Oder sollen E-Autos ein Privileg für Eigenheimbesitzer mit Wallbox und PV-Anlage bleiben? In dem Falle wären wir auf dem richtigen Weg.

    Nur weil Martyn glaubt, man bräuchte in jedem Wohngebiet HPCs, ist das in der Realität noch lange nicht der Fall. Sinnvoller ist es doch, das Geld stattdessen an stärker frequentierten Orten in HPC zu investieren, wo ein Vielfaches an Menschen davon profitiert. Auch auf dem Land. Ich will keine Planwirtschaft, die dann dafür sorgt, dass die HPC an kaum frequentierten Standorten stehen.


    Ich kenne inzwischen eine Menge Leute mit E-Auto. Nur grob die Hälfte davon hat eine private Lademöglichkeit. Die andere Hälfte hat aber offensichtlich dennoch kein Problem. Sie suchen aber auch nicht gezielt nach dem Haar in der Suppe.


    Sicherlich muss die Ladeinfrastruktur ausgeweitet werden. Das wird sie auch. E-Autos sind im Moment noch keine Lösung für alles und für jeden. Müssen sie aber auch gar nicht sein.

    Mir geht es nicht um das Geld, sondern dass ich mit meiner Investition in die notwendige Infrastruktur eine fremde Immobilie, die meines Vermieters, aufwerten soll.

    Und stattdessen soll der Vermieter sein Geld in die Hand nehmen, um dir eine Wallbox oder CE-Steckdose hinzustellen, die du dann eh nicht nutzt (weil du gar kein E-Auto hast)? Oder „der Staat“ (also u.a. ich) soll das für dich tun? Ebenfalls für eine persönliche Lademöglichkeit, die du gar nicht nutzt?

    Gerade bei einem Neubaugebiet denke ich wäre sowas gut umzusetzen. Denke so ein Lader mit zwei 75KW Lademöglichkeiten wird wohl mit Installation im Zuge eines Neubaugebiets wo eh alles neu gemacht werden muss maximal 85.000€ wahrscheinlich eher nur 70.000€ kosten.

    Rechne bitte mal aus, wieviele kWh dann darüber laufen müssten, bis sich das amortisiert hat und wieviele Jahre (Jahrzehnte?) es dauern würde, bis sich das ansatzweise lohnt. :S

    Wenn ich z.B. mal von einem kleinen Neubaugebiet mit 36 Wohneinheiten, z.B. zwölf Einfamilienhäuser und drei Mehrparteienhäuser mit jeweils acht Wohneinheiten ausgehe sehe ich da einen Bedarf von von ca. 65-70 Parkplätzen (ca. 1,5-1,6 pro Wohneinheit und nochmal ca. 10 für Gäste und Handwerker).


    Da fände ich es gut wenn man dann erstmal für die Basisversorgung ca. 15 Parkplätze mit einer 3,7KW Lademöglichkeit (abschliessbare blaue CEE Steckdose) ausrüsten würde, aber dann eben noch einen CCS-Schnelllader mit zwei 75 KW Lademöglichkeiten bereitstellen würde. Damit zum Beispiel einerseits von weiter angereiste Besucher für die Rückfahrt nachladen können, oder auch Anwohner schnell für die Feierabendnutzung nachladen wollen.

    Wer ist denn dieser „man“, von dem du dir die Bereitstellung der CCS-Lader in dem kleinen Neubaugebiet wünschst? Ein Anbieter, der wirtschaftlich halbwegs vernünftig denkt, wird das eher nicht sein. Für ein paar wenige Ladevorgänge lohnt sich doch die Investition nicht.


    War aber mal wieder amüsant deine Fiktionen zu lesen ^^:thumbup: