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Ich sehe die Forderungen der GdL schlicht als gerechtfertigt und nicht übertrieben an.
Aber keine Angst, das ist eine kleine Minderheit die so denkt, die Springer Presse schießt aus allen Rohren gegen Weselski, das ist was bei der Masse der Bevölkerung hängen bleibt.
Mir gehts weniger um die Forderungen, als viel mehr um das „wie“. Und da weckt das Verhalten der GDL Erinnerungen an den Kindergarten bei mir.
Ich vermute: eine besonnenere Person als Weselsky an der Spitze der GDL hätte wohl schon (längst) zu einem für die Bahner guten Ergebnis geführt.
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Irgendwie wird bei so einigen die DB als „Engel“ glorifiziert und die GdL als „Satan“🤣
Das Umgekehrte nehme ich wesentlich intensiver wahr, insbesondere hier im Thread. Da wird ja geradezu so getan, als wäre die GDL der Heilsbringer und die DB allein Schuld an der verfahrenen Situation.
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Ganz ehrlich. Mit sind Leute die Klartext reden und schreiben x-mal lieber als jedes Politiker- oder Juristengefasel, wo man jeden Absatz dreimal lesen muss und trotzdem nur die Hälfte versteht. Von daher 👍🏻
Kann man so sehen - ich finde das Schreiben allerdings peinlich.
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Interessant, das Schreiben kannte ich bis dato nicht. Danke!
Ich finde allerdings, dass es einen ziemlich „hemdsärmligen“ Eindruck hinterlässt. Gibt es bei der GDL niemanden, der vernünftige Texte - z.B. ohne unverschämte Formulierungen - aufsetzen kann?
Wenn die GDL so in Verhandlungen auftritt, überrascht mich deren Scheitern nicht wirklich.
Ich verstehe ja absolut, wenn man mit der DB pendelt sind solche Streiks sehr lästig. Dennoch sollte man dem Zugpersonal solche Verbesserungen nicht absprechen oder als „Personalmangel“-Verstärker abtun. Die DB muss auch an ihrem Rekrutierungsprogramm arbeiten. Da liegen ja auch viele Probleme. Irgendwo ist die Zahl von 1.000 zusätzlichen Lokführern genannt worden die man für eine 35 Stunden-Woche braucht. Das ist doch absolut human.
Ich für meinen Teil störe mich weniger an den Forderungen der GDL, als viel mehr an der Art und Weise. Das oben von DUS-Tim verlinkte Schreiben der GDL verstärkt meinen Eindruck: die GDL scheitert (auch) am Stil ihrer Verhandlungsführer.
Formulierungen wie z.B.
Zitat von GDL
…mit einem Ruhetag von mindestens 48 Stunden
sind freilich ein gefundenes Fressen für die Boulevardpresse. Welcher „normale Bürger“ hätte nicht auch gerne freie Tage, die 48 Stunden lang sind 
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Das war bei mir bzw. den letzten Lieferungen, die ich erwartet habe, auch so. Das DHL Tracking hing da teilweise 12 - 24 Stunden hinterher.
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Martyn, du überschätzt den Influence von Influencern mal wieder maßlos…
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Nun, dem Arbeitgeber zu Schaden ist generell das Ziel jedes Streikes, von jeder Gewerkschaft. Wenn der Arbeitgeber nicht auf andere Art einlenkt, und seine Arbeiter einfach am Ausgestreckten Arm verhungern lässt, ist es nur so Möglich eine Änderung der Situation herbeizuführen.
Daher ist das einzig bemerkenswerte daran, daß Du das bei der Bahn plötzlich zum Problem machst.
Das sehe ich völlig anders. Das Ziel eines Streiks sollte primär die Verbesserung der Situation der Arbeitnehmer sein. Nicht primär der Schaden (Kollateralschaden).
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Claus Weselsky: "Ich soll als Person beschädigt werden"
Viel bezeichnender finde ich seine Aussage, der Bahn Schaden zufügen zu wollen.
Dieses Ziel erreichen er und die GDL definitiv.
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Vielleicht findet man auch außerhalb des DB Vorstands die Forderungen der GDL überzogen? Es scheint solche Stimmen ja auch seitens der Mitarbeiter zu geben.
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Also bei mir im südbayrischen ländlichen Raum fährt die Post seit Jahren fast ausschließlich mit den elektrischen Streetscootern herum.
Das ist hier ebenfalls so. Fast ausschließlich elektrisch - entweder Fahrrad oder Transporter, manchmal beides nacheinander.