Beiträge von rasputin

    Außerdem gibt das PDF klar zu Protokoll dass der zeitlich bedingte Wertverlust der größte Kostenfaktor ist. Der tritt so oder so ein, egal ob du die Kiste fährst oder nicht.

    Das stimmt, allerdings spricht er ja auch an, dass es ein erheblicher Sparfaktor sein kann, das Auto erst gar nicht zu haben.


    Da denke ich gerne schmunzelnd an mein Studium zurück. Ich hatte währenddessen kein eigenes Auto und bin gelegentlich mit dem Taxi vom Einkauf nach Hause gefahren, z.B. wenn es viel war. Da bin ich immer wieder auf Unverständnis gestoßen, wie ich dafür so viel Geld verschwenden könne und das doch übertriebener Luxus sei. Interessanterweise in erster Linie von Kommilitonen, die ein eigenes Auto besaßen, welches oft wochenlang am Stück nur auf dem Parkplatz des Campus stand (weil kein Geld für Sprit bzw. Notwendigkeit. Sie sind meist auch nur zum Supermarkt damit gefahren). Denen habe ich dann gerne vorgerechnet, wie viel sie ihr (nicht/kaum genutztes) Auto kostet und wie günstig ich damit fahre, gelegentlich mal ein Taxi zu nehmen ^^

    Man muss aber realistisch bleiben, und wenn man einen Frieden hinbekommt bei dem sich Russland komplett aus der Ukraine zurückzieht und so 50% der Reperationen übernimmt, müsste man zufrieden sein.

    Die anderen 50% müssen sich dann eben die Ukraine und der Westen teilen. Sagen wir so je 10% durch UN, IWF, USA, EU und Ukraine selbst.


    Das würde ein großartiges Zeichen setzen! Wer tut was er will und dabei möglichst brutal, rücksichtslos und stur vorgeht, muss hinterher für maximal 50% des von ihm verursachten Schadens aufkommen.


    Das würde Russland auch ganz bestimmt davon abhalten, in ein paar Jahren wieder auf der Matte zu stehen. Hat man nach 2014 ja auch schön beobachten können: wenn man den armen, gedemütigten Russen nicht zu sehr auf die Finger klopft, dann bleiben sie friedlich.

    Auch wer Schuld an der Situation hat sehe ich anders, ich sehe bei Russland nur eine Teilschuld, aber lassen wir mal das aussen vor.

    Was können dann normale Bürger und zuvile Unternehmen für die Politik Russlands?

    Ausserdem hab ich von der Zeit ab 2025 gesprochen, wenn Putin wahrscheinlich eh nicht mehr im Amt ist. Und Biden auch nicht mehr.

    Du gehst also traumtänzerisch davon aus, dass ein formales Ende der Amtszeit Putin aus dem Sattel heben würde? ^^ Das kann ich nicht ernst nehmen.

    Was wollt ihr denn stattdessen? Auf alle Ewigkeiten einen Neuen Eisernen Vorhang durch Europa?

    Was „wir“ wollen spielt an der Stelle kaum eine Rolle. Aggressor ist einzig und allein Russland. Wenn also etwas zu einem neuen eisernen Vorhang führen sollte, dann sind es die Handlungen Russlands.


    Und nein, die ach so fiese „Demütigung“ der Russen wegen Visa etc. ist nicht ansatzweise eine Rechtfertigung dafür.


    und da bis dahin auch die Amtszeiten von Biden und Putin abgelaufen werden, auch wieder bessere Beziehungen zu Russland so das wir dann wieder Gas bekommen können

    Herrlich, diese kindlich naive Sichtweise :saint: Finde ich prima. Wir warten einfach, bis Putins Amtszeit abgelaufen ist, dann wird alles von alleine gut.


    Und wenn dann die bösen Amis nicht mehr die armen Russen demütigen, haben wir wieder dicke Freundschaft mit dem Kreml. Danke Martyn für diese Lösung! :thumbup:

    80km Arbeitsweg fände ich mit dem Auto schon grenzwertig, aber mit dem ÖPNV würde es ja im Regelfall noch länger dauern.

    Den Regelfall gibt es nicht. In meinem Fall dauert es mit dem Auto und dem ÖPNV in etwa gleich lang. Und daher bevorzuge ich ganz klar den ÖPNV. Ausnahmen bestätigen die Regel, wenn ich ausnahmsweise z.B. mal etwas Sperriges zu transportieren habe.


    Fun Fact: Im Fall meiner Freundin sieht das beinahe umgekehrt aus. Sie fährt hauptsächlich mit dem Auto und eher selten mit dem Zug. Distanz und Anbindung an den ÖPNV sind quasi identisch, selber Wohnort, selbes Bett ^^ Warum führen die (fast) identischen Rahmenbedingungen bei ihr zu einem anderen Ergebnis? Weil sie beruflich bedingt häufig nachts unterwegs ist. Da fährt die Bahn nicht bzw. nur bedingt. So individuell kann das eben sein.

    Konkretes Beispiel: Es gibt ja genug Paare oder auch Geschwisterkinder die sich trotz Coronainfektion des Einen weiterhin das Schlafzimmer teilen müssen oder freiwillig teilen. Und sie werden auch ganz bestimmt nicht mit FFP2 Maske schlafen.

    Wenn die Virenlast also wirklich so entscheiend für den Krankheitsverlauf wäre, dann müssten diese Leute alle mindestens auf der Intensivsation landen oder noch schlimmeres.


    Was du offensichtlich nicht verstanden hast: für die Viruslast ist nicht allein die Dauer der Exposition relevant. Das ist lediglich ein Faktor. Man kann in fünf Minuten im Bierzelt eine höhere Viruslast abbekommen, als in acht Stunden Schlaf neben der infizierten Ehefrau. Da spielen auch Wahrscheinlichkeit und Infektiosität eine Rolle.

    Und unzutreffend gleichermaßen. Das 9€-Ticket war als bundesweit gültige Monatskarte für den Nahverkehr keine Preissenkung, sondern ein völlig neues Produkt, dass es so vorher nie gab. Dieses neue Produkt wird jetzt um Preis verfünffacht. Da beißt die Maus keinen Faden ab.

    Wenn du es nicht als Preissenkung siehst, sondern als völlig neues Produkt wird dein Gedankengang nicht sinniger. Nein, es wurde nicht im Preis verfünffacht. Es gibt dieses Produkt schlicht nicht mehr.


    Aber nun gut, mir ist das jetzt zu blöd. Du willst unbedingt jammern - dann jammere eben weiter. Hilft ganz bestimmt 👍