Beiträge von rasputin

    Der § 35a EStG hat mit E-Mobilität nicht mal ansatzweise etwas zu tun.

    Völlig irrelevant. Im Ergebnis stellt das eine Wallbox-Förderung für Mieter dar. Darauf rumzureiten, ob der Begriff dort explizit genannt wird, ist doch völlig Banane. Nicht alle Mieter sind Versager und Jammerlappen, sondern nutzen die vorhandenen Möglichkeiten.


    Aber heul ruhig weiter. Bringt bestimmt etwas.

    Es gibt eine bundesweite Förderung auch für Mieter: § 35a EStG. Aber auch da wird Frank wieder Gründe finden ;)

    c-walt war ja klar ^^

    Völlig am Thema vorbei. Das ist keine spezifische Förderung wie sie ausschließlich für Eigenheimbesitzer für das Komplettpaket aus PV, Speicherlösung und Wallbox unter der Ampelregierung gewährt wurden. Im übrigen setzt diese "Lösung" eine Lohnsteuererklärung voraus. Damit ist bereits alles gesagt. Es bleibt daher dabei dass es eine bundesweite Förderung der Installation einer Wallbox, die sich an Mieter richtet, nicht gibt.

    Fakt ist: es gibt eine Förderung für Mieter.


    Dass du nicht Willens oder nicht in der Lage bist, eine Steuererklärung zu erstellen, ist dein persönliches Problem.


    Glaubst du eigentlich, dass Eigenheimbesitzer "einfach so" einen Umschlag mit Geld in ihrem Briefkasten vorgefunden haben? Nein, sie mussten bestimmte Voraussetzungen erfüllen, Anträge ausfüllen, mit einem fünfstelligen €-Betrag in Vorleistung gehen, vorab ein E-Auto mindestens verbindlich bestellen etc. Dagegen ist die Steuererklärung eines 0815-Angestellten ein Fliegenschiss. Merkblatt Zuschuss Nr. 442

    Ob man ein Rad mit Oberrohr fährt ist nicht nur eine optische Frage. Die Geometrie hat auch erheblichen Einfluss auf Stabilität und Fahrverhalten. Ein sog. "Diamantrahmen" eröffnet hinsichtlich Stabilität viel mehr Möglichkeiten.


    Heutzutage fahren auch viele (insbesondere ältere) Herren einen "Damenrahmen". Der heißt in der Regel auch nicht mehr so, sondern wird z.B. als "Comforteinstieg" bezeichnet. Mein Eindruck heutzutage ist: Jede(r) kauft was gefällt und zu den Anforderungen passt.

    Auch als Eigenheimbesitzer war Eigeninitiative gefordert, um Förderungen in Anspruch nehmen zu können. Bei mir hat nicht die Angie geklingelt und gefragt, ob sie mir eine vergünstigte PV aufs Dach bauen darf.

    Neben der Initiative musstest du auch einen Haufen Geld in die Hand nehmen, das - auch für Eigenheimbesitzer - nicht vom Himmel fällt ;)


    Selbst bewohnte Eigenheime sind meist keine Singlehaushalte, sondern werden oft von Familien bewohnt. Diese wiederum verfügen mitunter über mehr als nur einen PKW. Da fällt der Schritt zum E-Auto leichter, da man sich bei einem Zweitwagen eher auf das „Experiment“ einlassen kann. Und das ist nur einer von vielen Faktoren, der dazu beitragen kann, die E-Auto Quote unter den ach so verwöhnten Eigenheimbesitzern zu erhöhen.

    Frei übersetzt "Alle Idioten außer mir". Ich weiß nicht was ich dazu noch sagen soll. Ich finde diese fast schon religiöse Verbissenheit mit der viele E-Autofahrer die Missstände verteidigen deprimierend. Das wird sicherlich nicht dazu beitragen die Ablehnung auf der anderen Seite zu reduzieren, ganz im Gegenteil.

    Du unterstellst einfach völlig unzulässig, dass kein einziger Mieter eine Lademöglichkeit hat und zudem genauso krankhaft phlegmatisch veranlagt ist wie du selbst.


    Doch! Du ziehst völlig verquere Schlüsse und denkst eindimensional. Für die höhere Quote unter Eigenheimbesitzern gibt es nicht nur "den einen" Grund.


    Das ist die Situation von jedem zweiten in diesem Land, der wie ich zur Miete wohnt. Genau daher ist die Ablehnung der Zwangselektrifizierung der Mobilität in diese Gruppe besonders hoch.

    Nein, das ist nicht die Situation von jedem Zweiten in diesem Land. Das behauptest du nur. Nur weil grob 50% zu Miete wohnen, haben nicht 50% dasselbe Problem wie du. Viele erwachsene Menschen dieser 50% wären in der Lage, sich um eine für sie passende Lösung zu kümmern - sofern es nicht ohnehin schon eine Lösung gibt (z.B. Lademöglichkeit bei Neubauten, beim Arbeitgeber, beim Fitnessstudio etc. pp).


    Die Ablehnung ist auch deshalb so hoch, weil Unwissende Dinge nachplappern, die sie irgendwann, irgendwo von irgendwem gehört haben. So wie mir auch jemand weißmachen wollte, dass man unsere E-Firmenwagen nur mit 11 kW laden können und dürfe. Unbedarfte Kollegen haben das (für kurze Zeit) geglaubt. Die Wallboxen am Firmenparkplatz haben 11 kW, das ist alles. Die Wagen selbst lassen sich mit 100 - 300 kW laden. Und dürfen auch so geladen werden.