Beiträge von rasputin

    Die einzige Lösung für mich wäre eine eigene Wallbox. Dann stünde einem Umstieg auf E-Mobilität nichts mehr im Weg. Leider ist das aber ist unter den gegebenen Umständen auf absehbare Zeit nicht realistisch.

    Das hast du zigfach erwähnt. Mach aber nicht deine persönliche Situation zu einem Thema der Allgemeinheit. Schaff die Hindernisse aus dem Weg oder lass es sein. In letzterem Fall hör dann konsequenterweise auf damit, anderen die Schuld in die Schuhe zu schieben. Statt immer wieder Gründe zu suchen, mit denen du dein Phlegma zu rechtfertigen versuchst.


    Ist doch Ok, wenn du dich nicht um eigene Ladeinfrastruktur kümmern möchtest. Habe ich in der aktuellen Immobilie auch nicht getan. Aber ich schiebe das nicht Politik, Netzbetreibern oder den Zeugen Jehovas in die Schuhe.

    Mag sein, dass für jemanden der 90% zu Hause laden kann die Preise unterwegs nicht so relevant sind. Den Luxus haben aber praktisch fast nur Eigenheimbesitzer.

    Lies mein Posting nochmal vollständig. Ich lade zu 0% (Null) zu Hause.

    Keine Garage mit Steckdose?

    Doch, aber zum einen ist die Steckdose samt der Leitungen schon in die Jahre gekommen, zum anderen besteht bislang schlicht kein Bedarf. Da werde ich sicherlich noch eine Modernisierung vornehmen (lassen), aber das hat aktuell für mich keine Priorität. Dafür fahre ich zu wenig und kann öffentlich ohne Probleme laden.


    Den Hochpreiszeiten an der Tankstelle kann ich locker ausweichen, dem Ladekarten-Irrsinn, als jemand der zu Hause keine Lademöglichkeit hat, leider nicht, bzw. nur durch konsequente Vermeidung des E-Autos, wie fast alle Mieter. Die Ladesäulenbetreiber sind damit einer der größten Bremsklötze auf dem Weg zur E-Mobilität.

    Welchen Ladekarten-Irrsinn meinst du denn genau? Den, den du lediglich vom Hörensagen von Typen wie Carmaniac kennst?


    Da ist freilich nicht alles rosig - aber weitem auch nicht so schlimm, wie du (und solche Flitzpiepen auf YouTube) es darstellen.

    Wenn das für dich so OK ist, dann ist es so. Die Mehrheit will aber keinen Abokartenscheiss mit Grundgebühr, die einem an einen Anbieter bindet, weil man sich sonst dumm und dämlich bezahlt.

    Also ich habe genau eine Ladekarte. Die physikalische Karte liegt daheim, unterwegs geht das auch virtuell via Handy oder Apple Watch. Ohne Grundgebühr. Damit kann ich bei EnBW für 56 Cent mit maximaler Geschwindigkeit laden. Kein Kampfpreis, aber für mich völlig in Ordnung - brauche ich ja nur auf Langstrecken (üblicherweise Reisen). Und da ist mir der Preis des Ladestroms in der Relation zu den anderen Kosten fast schon egal. Da mache ich mich nicht wegen 3 Cent hin oder her verrückt. Das lohnt sich doch überhaupt nicht. Viel wichtiger ist mir, dass es reibungslos funktioniert. Und das tut es.


    Im Alltag kann ich dann für 29 Cent Adhoc laden (AC) und per KK zahlen.


    Ich hätte natürlich auch nichts dagegen, wenn ich einfach überall mit KK zu niedrigen Preisen laden könnte - aber man braucht das Ganze auch wirklich nicht übermäßig dramatisieren. Ein Mal ein paar Minuten mit der eigenen Situation und dem Bedarf beschäftigen, das passende Setup wählen - fertig. Das ist wirklich keine Quantenphysik. Ich komme mit meinem Setup prima klar, egal ob ich in die Berge oder an die Ostsee fahre.


    Ich habe BTW trotz Eigenheim und PV derzeit keine Wallbox/Lademöglichkeit daheim. Warum? Weil ich keine brauche. Irgendwann kommt die aus purer Bequemlichkeit trotzdem, aber es eilt mangels Bedarf nicht. Viel wichtiger ist mit der Stromanschluss in meiner neuen Fahrradgarage :D

    ziemlich unabhängig vom Anbieter, die sich da überraschend einig sind. Wozu haben wir noch mal ein Bundeskartellamt?

    Was denn jetzt? Lotterie oder sind sich die Anbieter überraschend einig? ^^

    Dich ärgert, dass er den "Abo- und Ladekarten-Irrsinn" anprangert, mehr nicht. Einfach mit Debit- oder Kreditkarte bezahlen, ohne Grundgebühr, ohne Strafaufpreise, so wie beim Verbrenner auch. Das Video zeigt eindrucksvoll dass es geht. Warum nicht auch in Deutschland?

    Er erzählt in seinem Video in etwa zur Hälfte (inhaltlich) Unfug. Insofern in das Video nicht sonderlich eindrucksvoll.


    Wenn der Typ sich auf fundierte, reale Kritik fokussieren würde, wäre das sinnvoller und zielführender.


    Strom ist in Italien übrigens auch ganz unabhängig von Ladesäulen etwas billiger als bei uns.

    Hier ein wie ich finde sehr interessantes Gespräch zu Themen rund um die KI: Der ehemalige Google-Mitarbeiter und KI-Experte TRISTAN HARRIS enthüllt, wie ChatGPT, China und Elon Musk in einem Wettlauf stehen, eine unkontrollierbare künstliche Intelligenz zu entwickeln — und warnt, dass sie Menschen erpressen, die Demokratie hacken und Arbeitsplätze bedrohen könnte … bis 2027


    Der (Unter-)Titel ist reißerisch, den Inhalt finde ich gut und unaufgeregt :thumbup:


    Allemal sinnvoller anzuschauen, als Dschungelcamp - oder was sonst so Freitagabend im Fernsehen läuft ^^ (keine Ahnung, ich habe seit Jahrzehnten keinen Fernseher mehr)

    Treffer, versenkt...

    Na ja, so halb. Die Preise für das Adhoc laden sind in Italien tatsächlich auch meiner Erfahrung nach teils erheblich niedriger, als bei uns. Was er aber völlig ignoriert: die Zahlung per Kreditkarte etc. ist bei uns mittlerweile weit verbreitet. Gefühlt war das in den letzten Monaten bei allen von mir genutzten Ladesäulen (und das war eine hohe zweistellige Anzahl) möglich.

    Nur die Deutschen selbst glauben nicht an sich selbst - im Moment. Das wird sich ändern im Fall des Falles - ganz schnell!

    Ich habe neulich das Buch Weltuntergang fällt aus! Warum die Wende der Klimakrise viel einfacher ist, als die meisten denken, und was jetzt zu tun ist [Anzeige] gelesen.


    Ist zwar nicht ganz mein favorisierter Schreibstil, aber der Inhalt ist durchaus interessant. Die Historie bestätigt deine These. Wenn's drauf ankommt, sind wir (in Deutschland, aber auch die Menschen im Allgemeinen) zu sehr viel in der Lage. Sobald man vom lamentieren zum machen übergeht.


    Ganz allgemein sollten sich viele Leute (viel) mehr Bücher und (viel) weniger Nachrichten zu Gemüte führen.