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Original geschrieben von stanglwirt
auch wenn die zahlen stimmen mögen: Nö.
und das ist allein der Internet-Traffic. Telefon usw. nicht eingerechnet.
Und du glaubst, niemand ist so schlau, bestimmte Dinge (z.B. den Film, den ich via Sky in HD streame - oder Musik via Spotify) einfach per se außen vor zu lassen, weil sie keine persönlichen Informationen enthalten? Überleg dir einfach mal, wie viel Datenmenge das einspart. Selbst wenn ich am Tag etliche Gigabyte an Traffic verursachen sollte, so stellt die Kommunikation in der Regel nur einen winzigen Bruchteil der Gesamtmenge dar. Und schon sind wir in einem Bereich, der durchaus gespeichert werden kann.
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Original geschrieben von Betamax
was denken die Leute, was Geheimdienste die ganze Zeit machen? Wenn die wollen, kommen die an jede Information. Und dazu brauchen sie ein entsprechendes Netzwerk, in Zeiten des Internets ist das wichtiger denn je. ABER: die wollen ganz sicher nicht die E-Mails und Urlaubsfotos von Tante Erna angucken :eek:
Was dir und stanglwirt offensichtlich entgangen zu sein scheint: Es werden bereits in wahnsinnig großem Umfang Daten mitgeschnitten - ganz ohne konkrete Gründe dafür. Und eben genau dieses Ausmaß ist das Erschreckende! Nicht die Tatsache, dass spioniert wird, ist erschreckend, sondern der Umfang und die Einbeziehung quasi aller Bürger.
Um demokratische Grundrechte (angeblich) zu verteidigen werden demokratische Grundrechte abgeschafft. Der Irrsinn müsste sich jedem erschließen.
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@ shelter: Bei der Süddeutschen Zeitung muss ich das von dir im Bild verlinkte nicht "ertragen". Ich habe nämlich die Variante "ePaper" gewählt. Diese Variante bietet mir die SZ an. Mir ist der Inhalt die paar Kröten wert. Wäre er es nicht - und würde mich deshalb ggf. das ganze Skripting auf der Seite stören - dann würde ich die Seite schlicht und ergreifen nicht aufrufen. It's that simple 
Versteh' mich nicht falsch shelter, ich finde dieses Skripting beim Aufruf vieler (fast aller) Seiten auch nicht gut. Aber es zwingt mich eben auch niemand dazu, die Seiten zu nutzen.
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Original geschrieben von Timba69
aber einen Denkfehler macht ihr alle:
Werbung kostet Geld
Vielleicht solltest du nicht davon ausgehen, dass das keiner außer dir weiß... 
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Original geschrieben von Timba69
Gut, dann fangen wir an, da du scheinbar keine Lust hast, auf meinen bisherigen Erklärungen einzugehen und einfach "Vogel-Strauß-Argumentationsketten" aufbaust, weil du weiß, dass du im Unrecht bist
Exakt diesen Eindruck erweckst du bei mir mit deinen Postings, insofern: gleichfalls 
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um dein Beispiel zu unterfüttern: Der Nachbar stellt ein Schild auf, wo draufsteht: Grundstück betreten und Kirschen nehmen ist erlaubt und gewünscht (denn nichts anderes ist Content, wenn er nicht gegen Bezahlung angeboten wird)
Was nun? Wenn ich jetzt die Leiter nutze?
Du hast da leider etwas in deinem Beispiel vergessen. Auf dem Schild müsste stehen:Grundstück betreten und Kirschen nehmen ist erlaubt und gewünscht wenn man durch das (offene) Gartentor geht.
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Ich will ja für Content bezahlen, kein Problem. Er muss es nur wert sein.
Genauso sehe ich das auch - und tue das im übrigen in etlichen Fällen auch. Dort, wo das nicht möglich ist, oder ich das (aus welchen Gründen auch immer) nicht mache, dulde ich die Werbung - oder greife nicht auf die Inhalte zu. Und hier unterscheiden wir uns scheinbar ganz gewaltig.
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Wer zwingt ihn dazu? -> Keiner. Ich würde bezahlen, wenn es sich lohnt.
Und du wirst dazu gezwungen die Inhalte auf werbefinanzierten Seiten zu nutzen?
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IHR nutzt einen Werbeblocker, der seine Einnahmequelle, die ihr behauptet, versiegen lässt.
Ich weiß nicht, wer "IHR" ist, aber ICH nutze keinen Werbeblocker.
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Original geschrieben von Timba69
Einfach nicht drauf eingehen. Die Argumentationskette von rasputin ist so krude, dass sie einfach nicht lohnt, zu berichtigen.
Immer schön das, was einem nicht passt, als krude darstellen und ansonsten nicht ein einziges Mal darauf eingehen. :top: 
Pankoweit: Deinen Einwand finde ich hingegen sehr nachvollziehbar - es ist eben ein zweischneidiges Schwert. Mir geht es aber nicht darum, welche Werbemodelle gut oder schlecht sind, sondern um die Erwartungshaltung von z.B. Timba69. Was ist denn so schwer daran, ein Angebot, welches einem nicht zusagt, schlicht und ergreifend nicht zu nutzen?
Ist doch bei TT auch nicht anders, nur dass ich hier eben drei moralisch einwandfreie Möglichkeiten habe:
[list=1]
[*]Premium Account
[*]normaler Account mit Werbung
[*]TT nicht nutzen
[/list=1]
Andere Seitenbetreiber bieten mir evtl. die Variante mit dem Premiumaccount nicht an, aber das ist deren Entscheidung.
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Original geschrieben von Timba69
Ansonsten verweise ich auf meine Antwort, die ich auch schon Dragon geschrieben habe:
Also, lesen und verstehen. -> Wenn eine Webseite nur durch 40% Werbung überleben kann, dann kann sie tatsächlich den Betrieb einstellen (müssen), wenn sie keine Werbung mehr schlaten kann oder darf. Ganz einfach. Nennt sich Betriebswirtschaft.
Etwas ganz anderes ist einfach: Ein Seitenbetreiber darf doch wohl immer noch selbst entscheiden, wie sein Finanzierungsmodell aussieht. Ob dieses Modell betriebswirtschaftlich sinnvoll ist, das ist ganz alleine seine Angelegenheit.
Dir bleibt dann eine - ebenfalls sehr einfache - Wahl: Entweder du akzeptierst das, oder besuchst die Seite nicht mehr. Aber nein, stattdessen werden technische Möglichkeiten gesucht, den Willen des Hausherrn (nichts anderes ist ein Seitenbetrieber doch letztendlich) zu umgehen. Oder um mal wieder einen hinkenden Vergleich zu bemühen: Nur weil ich mit einer Leiter über den Gartenzaun des Nachbarn steigen kann (im Sinne von: technisch möglich), weil der Blödmann seine Gartentür abgeschlossen hat (z.B. damit ich nicht mehr an seine Kirschen kommen), ist das noch lange nicht in Ordung.
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Original geschrieben von Timba69
Warum soll ich mir freiwillig Werbung ansehen? Wenn die "Website" Geld will, so wie z.B. Stiftung Warentest, dann soll sie auch Geld dafür verlangen. Dann zahle ich, oder nicht. Werbung zu schalten, um sich sein Angebot gegenfinanzieren zu lassen, ist zwar machbar, aber nicht zielführend, da Internetuser nicht bereit sind, für vieles zu zahlen. Wenn die Webseite ein Problem damit hat, kann sie gerne abschalten und den Betrieb einstellen.
Für diese Sichtweise muss man wohl die asoziale Brille aufsetzen...
Die Seiten sollen abgeschaltet werden, weil dir deren Vergütungsmodell nicht in den Kram passt? Und wenn sie es z.B. über Werbung machen, dann schmarotzt du den Inhalt einfach? :flop:
Machst du das im Einzelhandel auch so? In der Art "Mir passt das Vergütungsmodell bei Saturn nicht. Darum nehme ich den Fernseher einfach so mit. Ist doch deren Problem, wenn sie kein Modell anbieten, das mir passt..."
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Und für jeden vonm dir genannten Fall gibt es (mindestens) genauso viele Gegenbeispiele. Vielleicht hast du dich - warum auch immer - in einem Umfeld bewegt, in dem es eben viele solche Menschen gab. Rein aus der persönlichen Erfahrung heraus auf etwas grundsätzliches zu schließen geht selten gut.
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Um auf den Threadtitel zurückzukommen: Man(n) sollte überhaupt keine Werbeblocker nutzen.
Entweder, man ist mit der auf einer Seite angebotenen Werbung einverstanden, oder eben nicht. In letzterem Fall gilt: die Seite nicht mehr aufrufen. Werbeblocker zu nutzen ist in meinem Augen nichts anderes als z.B. Schwarzfahren. Man(n) nutzt eine Leistung auf Kosten der Allgemeinheit bzw. auf Kosten einer gewissen Anzahl anderer Menschen.