Beiträge von rasputin

    Zum Thema ECE empfehle ich folgenden Artikel: http://beta.iz.de/1000000560/s…digt-sich-gegen-vorwuerfe


    Das Einkaufszentrum könnte also auch ohne S21 gebaut werden. Allerdings glaube ich nicht, dass sich ein solches Einkaufszentrum wirtschaftlich sinnvoll betreiben lassen würde, ohne an anderer Stelle (z.B. in der Königstraße) Kaufkraft der Kunden (und damit Arbeitsplätze) abzuziehen. Denn die zahlenmäßig kleiner werdende Stuttgarter Bevölkerung wird wohl kaum so viel einkaufen, dass sich zusätzlich zu den bestehenden Unternehmen das künftig größte Einkaufszentrum BWs mit zahlenden Kunden füllen lässt.

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    Original geschrieben von VFBler
    Fakt ist genauso dass, trotz dieser schönrechnerei, daß das Projekt rechtsstaatlich genehmigt wurde. Das gilt es zu akzeptieren.

    Ich gehe davon aus, dass es nicht trotz der Schönrechnerei, sondern gerade wegen dieser genehmigt wurde. Und genau das wird ja (u.a.) kritisiert. Nur gibt es dagegen kaum rechtliche Vorgehensweisen.


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    Dass es jetzt Leute gibt die sich deswegen aufregen ist verständlich und nachvollziehbar. In jeder Weise. Ich verstehe nur nicht warum diese Leute nicht den rechtsweg suchen. Das ist mir echt schleierhaft.

    Ist leider schwierig, wenn die dafür u.a. notwendigen Unterlagen nicht einsehbar sind. Und es gibt eben derzeit kaum eine erfolgversprechende rechtliche Möglichkeit. Darüber hinaus geht es zumindest mir nicht hauptsächlich darum. Was sich mir einfach nicht erschließt, ist warum die Verantwortlichen ein vom Nutzen her (mindestens) fragwürdiges Projekt in der aktuellen (u.a. finanziellen) Lage ohne "wenn und aber" (OT Mappus) durchziehen wollen. Das ist das bereits mehrfach angesprochene "du kannst ja gerne etwas sagen, aber egal was du sagst oder mit welchen Argumenten du kommst, es ist mir egal". Und dieses Verhalten stößt eben vielen übel auf. Hoffentlich kann das Schlichtungsverfahren viele dieser Gräben wieder schließen.


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    Ich find es nur nicht in Ordnung dass Gegner sich alles erlauben dürfen, und die Befürworter werden als Lügner ohne Fakten, abgestempelt. Das muss sofort aufhören.

    das läuft allerdings in beide Richtungen so - es wäre natürlich dennoch wünschenswert, wenn das aufhören würde, aber das wird wohl nicht so einfach klappen.


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    Ansonsten stelle ich fest dass wir uns seit der Seite ca. 25 eigentlich im Kreis drehen ;-)

    Das ist richtig, war aber auch nicht anders zu erwarten. Gemessen daran geht es aber sehr friedlich zu, wie ich finde :)



    bernbayer: hattest nicht ausgerechnet du darum gebeten, die Polemik aus dem Thread heraus zu halten? Warum kommt dann wieder so ein Einwurf in Sachen H4? :confused:

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    Original geschrieben von ElChefe
    Wer sich informieren möchte, der konnte sich auch informieren. Dass nicht alle Details an die Öffentlichkeit kommen ist bei solchen Projekten normal. Bei welchem Projekt dieser Größenordnung ist denn alles transparent und ohne "Mauschelei" gelaufen?

    Sehe ich anders, eben weil ein Teil der relveanten Informationen erst nach und nach zum Vorschein kommen. Und dass es bei anderen Projekten dieser Größenordnung zu Mauscheleien kommt, macht es doch nicht besser, oder?



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    Quatsch. Es gab mehrere Tausend Einwände und Anträge, die alle bearbeitet wurden. Ich bin mir sicher, dass kein seriöser Einwand als "albern" abgetan wurde.

    Nein, das ist kein Quatsch. Stefan Mappus hat in den vergangenen Wochen ständig solche Äußerungen von sich gegeben.


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    Das "Marketing" ist nichts als pure Stimmungsmache von Berufdemonstranten

    Ich meinte das "Marketing" der Projektträger. Die wenigen Berufdemonstranten, die es zweifelsohne auch gibt, mussten da gar nicht viel tun. U.a. die Landesregierung hat da in zuverlässigerweise ein Eigentor nach dem anderen geschossen.

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    Original geschrieben von ElChefe
    Was soll das denn? Gibt es in Deutschland und BW etwa keine Wahlen? Gibt es S21 nicht schon seit 20 Jahren? Wurden nicht mehrere Zigtausend Einsprüche behandelt? Das alles ist "Menschen ins Boot nehmen". Das Projekt wurde gebilligt, von den Gremien und Entscheidungsträgern, die von den Menschen gewählt wurden. Als man das Projekt nicht mehr parlamentarisch stoppen konnte hat man es gewaltsam versucht und, salopp gesagt, auf die Fresse bekommen.

    Nein, das hat nichts mit "die Menschen mit ins Boot nehmen" zu tun. Bis vor wenigen Monaten war die Informationslage äußerst dürftig - und auch heute ist sie alles andere als transparent. Nach wie vor hat nicht einmal der Verkehrsausschuss des Bundestages die Kosten/Nutzen-Rechnung einsehen können.


    Einwände der Bürger wurden als albern abgetan. Das hat nichts aber auch gar nichts damit gemeinsam, den Menschen offen und fair zu begegnen. Und das jetzt mal vollkommen unabhängig davon, wie man zu Projekt an sich steht. Schlechteres "Marketing" habe ich selten erlebt. Bei vernünftiger Kommunikation wäre die Lage meiner Meinung nach niemals dermaßen eskaliert. Ich sage es nochmal: wenn die Umsetzung des Projekts nur halb so schlecht gemacht wird, wie die bisherige Kommunikation, dann gute Nacht!

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    Original geschrieben von ElChefe
    Protestwähler (aus welchen Gründen auch immer) gab es schon immer und wird es immer geben. Wieso sollte sich nun dank S21 etwas daran ändern? Was haben die hochgelobten Grünen denn bitte für Alternativen?


    Stell doch nicht immer alles auf die Grünen ab. Es geht (auch) darum, dass sich die Regierungsparteien in BW unmöglich verhalten haben, indem der Protest als dummes Getue von Berufsdemonstranten abgetan wurde. Und das geht so nicht - warum muss erst so viel passieren, bevor man auf die Menschen zugeht und sie mit ins Boot nimmt (oder zumindest so tut... :rolleyes: )? Das hat letztendlich erst zu dem Protest in dieser Form geführt. Die Grünen mussten ihrerseits gar nicht viel dafür tun. Das hat Landesregierung in großen Teilen ganz alleine "geschafft".

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    Original geschrieben von bernbayer
    Trotz Schlichtung wird ja weiter dagegen demonstriert, man sieht doch daran das es vielen Gegnern garncht mehr um die Sache geht

    Genauso wie während der Schlichtung weiter gebaut wird... den Schluss, den du ziehst, kannst du in der Hinsicht also getrost wieder vergessen ;)


    VFBler: das kann sein, ich vermute, dass viele zunächst mal der Schlichtung eine Chance geben wollen.


    @imgo74: ich bin mir sehr sicher, dass dem Protest nicht die Luft ausgegangen ist.

    Wenn die tatsächliche Umsetzung des Projekts nur halb so schlecht gemacht wird, wie die dazugehörige Kommunikation bisher, dann gute Nacht...


    Laut der Stuttgarter Zeitung gehen die Schlichtungsgespräche übrigens nächste Woche Freitag weiter - in der Öffentlichkeit. Zumindest soweit konnten sich die (meisten) Teilnehmer einigen. Die "Parkschützer" sind hingegen aus den Gesprächen ausgestiegen, hauptsächlich weil "Bahn und Politik wollten die Bürger "mit Angeboten abspeisen, die unannehmbar sind", sagte der Sprecher der Gruppe, Matthias von Herrmann. So solle es für das Grundwassermanagement weiter massive Erdarbeiten im Schlossgarten geben."


    siehe: http://www.stuttgarter-zeitung…ung-wird-fortgesetzt.html


    Weiß jemand, wie sich die im Artikel angesprochenen und auch zuvor immer wieder verkündeten 10 Millionen Euro pro Monat bei einem Baustopp zusammensetzen?

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    Original geschrieben von VFBler
    Das die Magistrale für Europa kaum jemand interessiert liegt einfach daran dass diese "ausserhalb des eigenen Tellerandes" exisiert! ;)

    Das sehe ich anders. Ich halte diese Magistrale für nicht so wichtig, wie sie zum Teil gemacht wird. Die meisten Stuttgarter, mit denen ich gesprochen habe, wissen sehr wohl was es damit auf sich hat - zumindest grob. Nur für (so) wichtig hält es sie eben kaum jemand.

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    Original geschrieben von VFBler
    Ich bin wahrlich ein Befürworter, die Kosten machen mir aber auch Kopfzerbrechen. Zumindes die Kosten des Landes. Daher gibt es ja seitens Mappus eine "Schwelle" wo für das Land Schluss ist.

    Bei dem Projekt ist es letztendlich egal, welcher der Träger bezahlt - es ist immer der Steuerzahler der dahinter steht, egal ob Land, Bund, EU oder Bahn. Ich finde es schon sehr hahnebüchen, wenn z.B. Herr Grube in dem Zusammenhang sinngemäß von "Geschenken" spricht.


    Und die "Magistrale für Europa": Mal ehrlich, wundert es dich, dass sie kaum jemanden interessiert? ;)