Beiträge von RA Fries

    Stimmt eigentlich. Kleiner Denkfehler in meinem Posting:


    Welcher reuige Sünder würde denn auch den Makel einer E-Netz-Nummer an sich haften lassen, wenn er die Chance hat, bald wieder die magische 0171 auf seine Visitenkarten drucken zu dürfen?
    Hingegen wollen die ganzen Teenies, die gerade 18 geworden sind und ihre Prepaidkarten in ein E-Netz portieren, natürlich ihre Nummer behalten. 100 Frei-SMS sind ja auch toll - nur leider wissen die lieben Kleinen noch nicht, daß ihnen die Hölle auf Erden bevorsteht!

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    Original geschrieben von galahad13
    Wobei man ja heutzutage Dank Rufnummernportierung ja immer sofort an der Vorwahl erkennen kann aus welchem Netz man angerufen wird. :D


    Ich habe eine 0172 im O2 Netz, eine 0160 im E-Netz und eine 0176 im D1 Netz :D


    Das ist mal ganz interessant. In meinem Umfeld wird die Rufnummernmitnahme insgesamt nur sehr selten genutzt (sind ja auch alles T-Mobile und Vodafone-Kunden, warum sollten die den Anbieter wechseln???). Gibt es eigentlich offizielle Statistiken dazu, vor allem auch in welche Richtung die Portierungen laufen.
    Da dürfte sich so mancher hier die Augen reiben, wenn er sieht, wie viele Nummern von E nach D portiert werden, während es andersherum allenfalls vereinzelte sind.


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    Original geschrieben von UdoAusBerlin
    Es ist für mich auch überraschend, daß in der Kanzlei von RAFries soviele mittellose und anspruchslose Studenten betreut werden.


    Ob Du es glaubst oder nicht: wir haben in der Tat schon Studenten im Rahmen von PKH-Mandaten betreut. Dieses Mindestmaß an gesellschaftlichem Engagement pflege ich auch von anderen Kollegen zu erwarten.

    Das mit den Nummern ist auch ein gewichtiges Argument: welcher ernstzunehmende Mobilfunkkunde will schon eine 0176- und dann achtstellige Nummer auf der Visitenkarte haben??? :flop:


    Zu UdoAusBerlin: Meine Behauptungen sind nicht schlichtweg falsch. Viele Beiträge in diesem Thread haben mich in allen Punkten bestätigt. Ich bin Rechtsanwalt und berate relativ oft Mandanten in Streitfällen mit Telekommunikationsunternehmen. In 81 % dieser Fälle (habe gerade in unserer Datenbank nachgeschaut) war das betroffene Unternehmen O2. Davon wiederum war in sämtlichen Fällen (!) O2 im Unrecht und unser Mandant hat in dem Streit obsiegt. Meistens ging es um chaotische Abrechnungspannen, bei denen O2 seinen Fehler bis zum Prozeß nicht eingestehen wollte. Ich kann hier verständlicherweise nicht auf Details der jeweiligen Sachverhalte eingehen, aber die Lektüre der Threads, die die Suchfunktion zu dem Thema aufspürt, ist sehr bereichernd (oder eher abschreckend...).


    Hinzu kommt, daß meine Tochter (Studentin) entgegen meinem ausdrücklichen Rat mal bei dieser Firma Kundin war, natürlich wegen der günstigen Studententarife. Regelmäßig kamen SMS verspätet oder nie an - im Großraum München, zwischen 2002 und 2004. Schließlich dann auch ein Buchhaltungsfehler, stark überhöhte Rechnungen, unverschämtes Verhalten des Kundendienstes (hätte Ihre Tochter halt nicht so viel telefonieren dürfen...) - nach mehreren Monaten führte eine außerordentliche Kündigung mit darauffolgender Klage auf Feststellung des Nichtbestehens des Vertrages zum Erfolg.


    In über zehn Jahren hat T-Mobile uns einmal (!) wegen eines Softwarefehlers den zehnfachen Rechnungsbetrag berechnet. Einige Tage später stand ein Fleurop-Bote mit einem Blumenstrauß und einer Entschuldigungskarte unseres Geschäftskundenbetreuers in der Kanzlei. Sämtliche sechs Verträge in unserem RV waren daraufhin für zwölf Monate grundgebührfrei.


    T-Mobile: :top:

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    Original geschrieben von FunkDoc

    ...wann verjährt das?
    ...wann hat o2 rechtlich keinen Anspruch mehr auf das Geld?


    Der Anspruch seitens O2 auf Rückzahlung dieser unberechtigten Gutschrift verjährt nach drei Jahren, beginnend mit dem Ende des Jahres, in dem er entstanden ist. Sollte die Gutschrift also im Jahre 2005 erfolgt sein, wäre besagter Anspruch am 31.12.2008 verjährt.

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    Original geschrieben von Goodzilla
    Ach ja, es ist keine 2 Stunden her als ich eine der wenigen Personen die im Bekanntenkreis O² haben wiedereinmal trotz eingeschaltetem Handy mitten in der Stadt mal wieder nicht erreicht habe. Die Benachrichtigungs-SMS die mir berechnet wurde hat sie nicht mal bekommen... :flop:


    O2 wie es leibt und lebt! Es gab doch tatsächlich User, die in diesem Thread steif und fest behaupten wollten, sowas käme bei O2 seit 1999 nicht mehr vor... :D


    Naja, jedem das seine.

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    Original geschrieben von twister
    Ich hatte bis heute alle Netze. Seit 2 Jahren O2 und seit einem halben Jahr zusätzlich E-Plus. Ich hatte bis heute keine Probleme. :top:


    Das ist schön für Dich. Niemand behauptet ja, daß ALLE O2-Kunden von Problemen betroffen sind. Sicherlich mag es dort vereinzelte zufriedene Kunden geben, genauso wie es den einen oder anderen T-Mobile oder VF-Kunden geben wird, der dort mal richtig schlechte Erfahrungen gemacht hat und deshalb überhaupt nicht verstehen kann, daß diese Anbieter immer so gelobt werden. Ist das nicht immer so?
    Aber die Statistik spricht gegen O2.


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    Original geschrieben von twister
    Du wirst nicht zufällig bezahlt von T-Mobile und/oder Vodafone? :rolleyes::D


    Nein, das werde ich nicht. Ich ergreife hier lediglich als zufriedener Kunde Partei. So wie das viele andere (teilweise sogar O2-Kunden) auch tun.


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    Original geschrieben von twister
    Kundenzahlen sind wichtig, ok, aber ob sie wirklich alles sagen? Zu welchem Anbieter wird ein Otto-Normalverbraucher denn gehen, wenn er keine Ahnung von den Tarifen hat? Natürlich zu den Großen.


    In Zeiten von "Geiz ist geil" wird ein Otto-Normalverbraucher zu dem für ihn günstigsten Anbieter gehen. Welcher das ist, hängt sicherlich vom Einzelfall ab. Dennoch werden für den überwiegenden Teil der Privatkunden die D-Netze insgesamt teurer als die E-Netze sein. Warum gehen sie also dorthin? Weil sie wissen, daß dort für die höheren Preise einfach mehr geboten wird.


    Und viele, die sich durch die Tarife zu O2 verführen lassen, kehren nach zwei Jahren als reuige Sünder zurück zu Mutter D. Ich kenne genug Leute, die sich schnellstmöglich wieder von diesem Netzbetreiber verabschiedet haben.



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    Original geschrieben von twister
    Und die e-plus und O2 Nutzer benutzen ihre Handys als Rasierer. :rolleyes:


    Nein. Aber ein Großteil der O2-Kunden benutzt es offenbar eher als Spielzeug, denn zum Telefonieren taugt dieses Netz nur sehr eingeschränkt. Der Anbieter vermarktet sein Netz bewußt an anspruchslose Privatkunden bzw. mittellose Studenten. Während E-Plus immer noch versucht, mit den 3-Ct-Tarifen auch Geschäftskunden zu überzeugen. Nur welcher Geschäftskunde kann es sich leisten, in einem derart miserabel ausgebauten Netz zu telefonieren? Der Kundenservice von E-Plus soll ja ganz gut sein, habe ich auch mangels Erfahrung nie bestritten, aber das Netz ist doch einfach nutzlos.

    Zum 1. Vorwurf: Ich bezweifle nicht, daß diese 35 % gute Gründe dafür gehabt haben, sich für den Anbieter O2 zu entscheiden. Sicherlich mag es für einen bestimmten Kundenkreis verlockende Dinge geben - für jugendliche bzw. studentische Nutzer, die hauptsächlich über SMS kommunizieren ist die Möglichkeit, auf eine kostenfreie Hotline zu verzichten und dafür 100 Frei-SMS zu erhalten, sicherlich interessant. Auch diese "Homezone" kann für einige Kunden ein optimales Angebot sein.
    Wer bereit ist, dafür auf Service zu verzichten und ein "Pleiten, Pech & Pannen"-Netz zu akzeptieren (was nützen mir 100 Frei-SMS, wenn diese oft erst nach sechs Stunden, bisweilen überhaupt nicht, ankommen?), soll mit O2 glücklich werden. Fakt ist, daß in der Tat viele Kunden ihre Verträge kündigen und zu vernünftigen Anbietern wechseln (notfalls zu E-Plus, wenn es preiswert sein muß).
    Und die haarsträubenden Geschichten in diesem Forum sollten in der Tat jeden Neukunden abschrecken.


    Zum 2. Vorwurf: Unseriös ist vielleicht ein etwas schwieriger Begriff. Dennoch entscheiden sich nach wie vor die meisten Kunden für eines der D-Netze. Die Kundenzahlen sagen hierbei alles. Der "Startvorsprung" ist kein Argument: als der Mobilfunkboom in Deutschland richtig begann, waren beide E-Netze bereits in Betrieb. Warum sind sie also nicht Marktführer? Bei den günstigen Tarifen? Welcher Privatkunde kann einem "Genion" mit Homezone und 100 Frei-SMS widerstehen? Welcher Geschäftskunde würde nicht gerne für 3 Ct ins Festnetz telefonieren?


    Weil jeder, der sein Handy zu dessen ursprünglichem Zweck (nämlich als Telefon) nutzen möchte, weiß: T-Mobile oder Vodafone - sonst nichts.

    Kann mich dem Vorredner nur anschließen, bin seit über zehn Jahren zufriedener T-Mobile-Kunde. Habe auch zeitweise parallel einen Vodafone-Anschluß, nimmt sich nicht viel.


    Hinsichtlich des Kundenservice muß fairerweise gesagt werden, daß dieser zumindest bei E-Plus wohl einigermaßen akzeptabel sein soll (wenn auch nicht auf dem Top-Niveau der D-Netze). Hinsichtlich O2 genügt die intensive Lektüre dieses Forums, um jeden vernünftigen Kunden von diesem Netzbetreiber fernzuhalten.


    Die Wahl eines D-Netzes ist immer noch der sicherste Weg zu unkompliziertem und funktionierendem Mobilfunk. Natürlich zu etwas höheren, aber immer noch absolut angemessenen, marktgerechten Preisen. Für Kinder, die ihr Telefon als Spielzeug benutzen, mag anderes gelten, aber jedem seriösen Nutzer sollte die Entscheidung klar sein.

    Diesen Eintrag würde man dann auf dem Rechtswege entfernen lassen, wenn der Kunde im Recht war (was hier - soweit dies aus den insgesamt recht konfusen Postings ersichtlich ist - der Fall zu sein scheint). Wer sich gegen unberechtigte Forderungen eines Netzbetreibers zur Wehr setzt, wird dadurch keine Nachteile erleiden, wenngleich das ganze zunächst natürlich zu einem zeitraubenden Rechtsstreit führen wird.