Re: Telefonie bei o2-DSL
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Original geschrieben von hrgajek
Hallo,
die Telefonie findet nicht mit dem klassischen POTS-System (a-b-Zweidraht) sondern offenbar mit einem modifizierten Kabel-Telefonie-Protokoll (DOCSIS ?) ähnlich wie bei Kabel-Deutschland, Kabel BW und anderen statt. Echtes VoIP (SIP) soll es auch nicht sein.
VoIP wird es sicher sein, wenn nicht SIP, dann wohl H.323 oder etwas MGCP-basiertes (wie Megaco/H.248 oder das in den Kabelnetzen verwendete PacketCable-NCS).
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Dabei ist ein Frequenzband ist für Telefonie und eins für DSL reserviert.
Das kann ich mir technisch so nicht vorstellen. Aber sicherlich wird man entsprechende QoS-Mechanismen einsetzen.
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An entlegenen Orten wo selbst T-DSL nicht geht, wird auch in den meisten Fällen o2-DSL nicht gehen, einzige Ausnahme wären T-Glasfaser-Gebiete und die sind eher in Ballungszentren, da könnte mitunter o2-DSL möglich sein.
Wie meinst du das? Wie soll Telefónica eine ADSL-Verbindung über Glasfaser herstellen?
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Original geschrieben von kues
Eine Technik im großen Ersteinsatz kann ich mir nicht wirklich vorstellen, obwohl lustig wäre es dann schon 'dabei' zu sein. Aber ich würde da keinen großen Sinn sehen, wenn -so ich recht verstehe- doch Hansenet z.B. schon 'normale' Telefonanschlüsse mit Hilfe von Telefonica-Technik/Backbone außerhalb von Hamburg schaltet.
HanseNet verfügt in einigen Großstädten (Berlin, Hamburg, München, Frankfurt, Stuttgart, ...) über eigene Technik, so dass die Kunden ganz konventionell mit POTS und ISDN angeschlossen werden können.
In Gebieten, in denen sie keine eigene Technik haben, mieten sie DSL-Anschlüsse von Telefónica und QSC. Das sind DSL-only-Anschlüsse. Sie stellen dem Kunden einen VoIP-Router von Sphairon hin, welcher eine POTS/ISDN-auf-VoIP-Umsetzung vornimmt. Das Gerät hat dafür sowohl Analog- als auch ISDN-Anschlüsse.
Vom Prinzip her also genau das, was auch o2 einsetzen möchte.
Ciao,
Antonov