Die Ausdehnung des Weltalls ist nicht "relativ". Also würde man diese auch von außen beobachten können, wenn es diese gibt.
In die Welt gesetzt wurde die Ausdehnung wie so vieles von Einstein. Der hatte bei der Entwicklung seiner Relativitätstheorie festgestellt, daß es kein Statisches Weltall geben kann. Entweder müsse es sich ausdehnen, oder zusammenziehen.
Zwar korrigierte er dieses "Problem" durch einführung einer "kosmologischen kostante" weil zu diesem Zeitpunkt ein Weltall das sich ausdehnt, einfach nicht vorstellbar war.
Später wurde dann die Rotverschiebung der Sterne beobachtet. Diese konnte als Ausdehnung interpretiert werden. Einstein korrigierte daraufhin seine Formeln, und seitdem gibt es das "dynamische" Weltall, das sich eben ausdehnt.
Das Problem dabei: Das Weltall kann eigentlich weder endlich, noch unendlich sein, weil beide Varianten Logische Probleme aufwerfen.
Bei einem endlichen Weltall, muß es einen Anfang gegeben haben. Aber dieser Anfang ist schwer zu finden. Nachd er derzeitigen Alterseinschätzung müssen einige Serne und Galaxien älter sein, als das Weltall selbst, was natürlich nicht geht. Außerdem stellt sich die viel größere Frage: Was kommt hinter dem Weltall.
Ein unendliches Welthall hat dagegen die Problematik, daß die Schwerkraft von allen Seiten unendlich groß würde, weil in einem unendlichen Weltall, unendlich viele Sterne existieren, die alle eine Schwerkraftwirkung haben. In einem solchen Weltall könnte sich rein garnichts mehr bewegen. außerdem gäbe es keinen Nachthimmel, weil die Sterne direkt nebeneinander stehen würden, so daß der gesamte Himmel strahlend hell/ weiß wäre. Ähnlich wie bei einem Wald: Ein paar Baumreihen, da kann man durchsehen, aber ab einer bestimmten Anzahl, ist in jeder Richtung irgendwann ein Baum im Weg, und man sieht nichts mehr.