Beiträge von frank_aus_wedau

    ..., dass das als Kredite vergebene Geld eben nicht 1 zu 1 die Einlagen der Kunden sind, sondern es wird Geld "neu geschaffen". Das ist ja die Tragödie der vorhandenen Finanzpolitik

    Das ist ja ds Dilemma. Die Zinspolitik der EZB führt dazu, dass jede Bank sozusagen "Geld drucken" kann, indem sie in das Füllhorn der EZB greifen und Buchgeld in reale Kredite umwandeln darf. Es wird also Geld verliehen, das es zuvor gar nicht (wirklich) gab.


    (Ein) wesentliches Ziel dieses Vorgehens dürfte sein, klammen Mitgliedern des Euro-Raums auf Umwegen Kredite zu verschaffen, weil die EZB es auf direktem Weg nicht darf. Die Finanzspritze zugunsten klammer Staatskassen wirkt im Ergebnis wie eine "EU-Steuer", weil sie das (reale) Vermögen der EU-Bürger verringert und Staatskassen in Form kostenfreier Kredite zuführt.


    Eine Diskussion um Vermögenssteuer im Parlament? Ist entbehrlich, weil wir sie (durch die Hintertür) längst haben. Und das, ohne jegliches "Pfui-Wort" in diesem Zusammenhang nennen zu müssen. Und nicht nur, dass Vermögen schrumpft. Jedes Unternehmen und jeder Bürger muss Kosten schultern, die bei vernünftiger Geldpolitik (wie sie die Bundesbank seinerzeit betrieb) gar nicht erst anfallen.

    Nun ja... die vom BGH ausgeurteilte Zustimmungspflicht betrifft wesentliche Änderungen der AGB. Geht die DKB davon aus, dass sich für Bestandskunden (wie im Beitrag von Jay-Pie angeführt) im Wesentlichen "nichts ändert", wäre der (sicherlich nicht unerhebliche) Arbeitsaufwand für eine Zustimmungsaktion entbehrlich.

    Nun... wer sich bemüht, wird im Laufe seines Lebens nicht dümmer. ;)


    Und ja, meine damaligen Erfahrungen mit Bourbon (selbst mit dem allseits hochgelobten "Jack") waren halt mehr als ernüchternd. Dann noch weiteres Geld zu in einen Bereich zu investieren, bevor ich das Gros der grandiosen schottischen Erzeugnisse durchprobiert habe, erschien mir aus damaliger Sicht nicht sinnvoll.


    Inzwischen ist der Zeitpunkt erreicht, an dem ich mich (leider zu oft als Esel) auf's Eis begeben kann. Außerhalb des Scotch finde ich selten was Gescheites (wie etwa den Woodford Reserve). Zuletzt hatte ich einen japanischen Fusel erworben, der ähnlich geschmacklos war wie die (bis zur Geschmacklosigkeit durchdestillierten) Erzeugnisse aus Irland - wobei es auch hier Ausnahmen geben mag.


    Der Maker's Mark steht jedenfalls schon auf meiner nächsten Einkaufsliste. :)

    Wollen wir mal die Kirche im Dorf lassen. Resümiere ich die sicherlich nicht unberechtigte Kritik der letzten Beiträge, habe ich (als bisher "Nicht-Kunde" und daher aus Sicht eines bloßen Beobachters) folgenden Eindruck:


    Die DKB sieht sich als Opfer der EZB-Politik gezwungen, moderate Änderungen zur Finanzierung ihres Geschäftsbetriebs umzusetzen. Im Gegensatz zu anderen Banken, deren Gebührenerhöhungen schon fast unverschämten Umfang erreichen, ist die DKB sichtlich bemüht, ihre Änderungen auf ein wirklich notwendiges Maß zu beschränken - wobei ich persönlich davon ausgehe, dass dies vielleicht nicht einmal reichen wird.


    Mein Fazit: Die hier geäußerte Kritik betrachte ich als "Jammern auf hohem Niveau" und sehe die DKB immer noch weit vorn. Allerdings ist dies tatsächlich meine höchstpersönliche Einschätzung, mit der ich vielleicht auch falsch liegen mag.

    Ich muss diesen Thread noch mal hochholen.


    In den letzten Jahren habe ich mich durch etliche weitere Editionen durchgetrunken - meine Vorlieben haben sich allerdings kaum geändert:


    Etwa der 10-Jährige Talisker:

    Und NEIN, er ist entgegen anderslautender Behauptungen nicht sonderlich rauchig. Die Geschmacksnoten torfig oder würzig würde ich dagegen gelten lassen. Aber rauchig? Never ever...


    Der Blaue Johnnie Walker:

    Zum Ausklang eines Abends der richtige Stoff, wenn man einfach nur abschalten und etwas Gefälliges die Kehle earunterspülen will. Sanft und gefällig. Grandios!


    Glenmorangie 10 yo:

    Ein Whisky, den ich (leider) schon länger nicht mehr in Falschengröße verkostet habe. Beim letzten Einkauf landete ein Set von 4 x 0,1l Glenmorangie-Varianten verschiedener Preisklassen im Wagen. Im Ergebnis nix besonderes. Der "gewöhnliche" 10-jährige war derjenige, der mir am besten schmeckte.


    Eine Feststellung, die ich regelmäßig treffe:

    Die "gewöhnliche" Abfüllung eines 10 bis 12-jährigen Brandes übertrifft in vielen Fällen die (neueren) Abfüllungen mit den klangvollen Namen "Destillers Edition", "Editors Choice", Destillers Reserve" bei Weitem. Zuweilen erweisen sich derartige Ausgaben renommierter Marken sogar als regelrecht ungenießbar.


    Ein (er der wenigen) Neuzugänge in meiner Hitliste: Woodford Reserve.

    Ein Bourbon, der trotz seines Alkoholgehalts oberhalb von 40% sehr sanft die Kehle hinuntergleitet - und zwar ohne die vordringliche (in meinen Augen) widerlich süßliche Maiskomponente. Ich gehe davon aus, dass der Anteil alternativer Getreidearten (Gerste, Roggen o.ä.) bis auf das zulässige Höchstmaß ausgereizt wurde. Der erste Bourbon, den ich mit Genuss getrunken habe - und der es sogar gleich in meine "Hitliste" geschafft hat, die sich bisher ausschließlich aus schottischer Erzeugnissen zusammenstzte.

    Die Legalisierung von Cannabis ist ja nun beschlossene Sache. Ehrlich gesagt ist das ein Thema zu dem ich keine Meinung habe. Ich habe weder jemals solche Substanzen genommen, ...

    Echt? Als Abiturient der ersten Hälfte der 1980er Jahre kenne ich aus dieser Zeit definitiv keinen Mitschüler, der es nicht probiert hätte. Und nicht ein Einziger dieser Testuser/Konsumenten ist auf irgendeine schiefe Bahn geraten.


    Ein nicht geringer Anteil meines damaligen Freundeskreises hat sogar im Studienfach Chemie promoviert... akademische Bartender sozusagen...

    Wenn "Billigheimer" die in ihrem Angebot ausgelobten Eigenschaften immer hätten, wäre die Welt in Ordnung. Zu oft habe ich aber festgestellt, dass derartige Produkte versprochene Fähigkeiten eben nicht haben. Ich bin es inzwischen leid, mich mit Anbietern auseinanderzusetzen, die der Wahrheit zuwider behaupten, ihre Produkte erfüllten diese und jene Anfordrungen.


    Persönlich nutze ich inzwischen einen Hub der Marke IcyBox, der über zwei USB-A 3.x, zwei USB-C Buchsen und einen PD-Eingang verfügt. Das Teil kostete um die 20,- € und erfüllt sämtliche Anforderungen, die man sich als Galaxy-Book-Nutzer nur wünschen kann.


    Mein Galaxy-Book nutze ich inzwischen (wieder) täglich, weil mein 10,6"-Modell (im Gegensatz zum Dell 7210) in handelsübliche Smartphone/Tablet-Schwenkarme passt und so die Aufwachphase bereichern kann. :)

    Die aktuell auf den Markt gelangenden Surrogate verbreiterter Betriebssysteme scheinen ganz allgemein für Regionen bestimmt zu sein, denen immer noch die Bezeichnung "Entwicklungsländer" nachhängt.


    Ich kann mich nicht des Eindrucks erwehren, dass Entwickler von KaiOS und Vergleichbarem davon ausgehen, dass die dortige Bevölkerung "bekloppt" ist und nicht merkt, welcher Mist ihnen untergejubelt wird. Ich befürchte (und hoffe), dass dieser Schuss nach hinten losgeht...

    Vielleicht sollte sich Vodafrank, den ich als langjähriges und sachkundiges Mitglied sehr schätze (obwohl ich nie einen Vertrag über ihn abgeschlossen habe), hier mal zu sich mehrenden Vorwürfen äußern.


    Sollte tatsächlich Überlastung Grund für eine gewisse Form des "Untertauchens" sein, läge die Lösung möglicherweise in der Kunst des Delegierens. Zu vieles allein bewältigen zu wollen, geht nach hinten los... und da schreibe ich aus eigener Erfahrung.